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Absatz #1
„Hoffentlich begegne ich jetzt keinem Mechaniker!“, sprang es April durch den Kopf, als sie eilig den Gang von Ramrod entlanglief. Ihre Haare waren völlig zerzaust und sie gähnte einmal herzhaft. Ihr tat alles weh — kein Wunder, schließlich war sie tatsächlich in ihrer Satteleinheit eingeschlafen. Es war bereits 9 Uhr 30: “Wollten Colt und Fireball nicht Kaffee kochen?”, murmelte sie vor sich hin. Das war jedenfalls ihr letzter Stand der Dinge. Als sie die Bordküche erreichte, stellte sie fest, dass der Kaffee zwar bereits durchgelaufen war, inzwischen jedoch eher als „Kaltgetränk“ durchgehen konnte und verzog ihr Gesicht.
Bevor sie allerdings eine neue Kanne aufsetzte, ging sie in den angrenzenden Aufenthaltsraum und was sie dort erblickte, ließ sie sofort schmunzeln. Colt lag halb zusammengesunken auf dem Sofa, seinen Cowboyhut hatte er tief ins Gesicht gezogen, während Fireball tatsächlich auf dem Sofa lag und ebenfalls tief und fest schlief. Auf dem Tisch stand eine Tasse Kaffee, die offenbar nie geschafft wurde zu trinken.
Sie holte ihren Kommunikator hervor und machte ein Bild von dem Bild, das sich ihr bot. Da lagen zwei Helden tief schlafend nebeneinander auf der großen, breiten Sofalandschaft. Der Cowboy hatte seinen Hut neben sich liegen und der Pilot lag weit ausgestreckt auf dem Rücken, auf seinem Bauch lag sein Tablet.
Jarr – Villa Hikari #1
“Wie war euer Urlaub?” fragte Royu, der vor zwei Stunden auf Jarr gelandet war und nun zusammen mit Shinjiro im Büro saß. Shinjiro hob seine Augenbrauen: “Schön, bis uns ein Ungetüm von der Insel holte.” erklärte er und schrieb die Einsatzbefehle für die Delegationen der Erde weiter. Royu lachte kurz auf: “Godzilla?” Shinjiro blickte kurz zu seinem Bruder, der vor ihm am Schreibtisch saß. “Ja, nur nicht so nett.” war seine Antwort. Royu zuckte mit seinen Schultern und las sich die neuesten Ereignisse zurückgelehnt weiter durch. “Warum bin ich hier, wäre ich auf Yuma nicht besser aufgehoben, um Rosso zu unterstützen?” wollte er nach einigen Minuten wissen. Shinjiro nickte und schrieb weiter, während er erklärte: “Das hatte ich auch erst so gedacht, aber Rosso bekommt Unterstützung von den Engländern.” Royu verstand und las weiter: “Womit rechnest du?” fragte er fast beiläufig und wischte auf dem Tablet hin und her. Shinjiro ließ von seinem Tun ab und lehnte sich zurück: “Mit gar nichts.” Royu zog seinen Mundwinkel nach unten und scrollte durch die TSID News: “Also baust du ein Netz mit doppeltem Boden.” stellte der Task Force Colonel fest. Shinjiro stützte seinen Ellenbogen auf seine Stuhllehne ab: “Das ist rein politisch, alle, die am Gremium beteiligt gewesen waren, wollen ein Stück vom Kuchen, sollte es zu einem Kontakt kommen.” Royu legte das Tablet auf den Schreibtisch zurück: “Kommt darauf an, wie er schmeckt, ist Vater deswegen hier?” fragte der jüngere der beiden. “Nein, er ist da, weil er da ist.” entgegnete Shinjiro und machte eine abwinkende Handbewegung. Royu grinste. “Also landen hier die Amerikaner!” stellte Royu fest. Shinjiro nickte: “Ja, ein gewisser Connel Mc Graeff mit vier Schiffen.” Royu dachte nach, aber der Name sagte ihm nichts. “Kein schlechtes Aufgebot!” Shinjiro sah seinen Bruder an und wandte sich darauf wieder sein Tun am Notebook zu. “Aber du magst keinen Kuchen!” stand Royu grinsend auf und verließ den Raum mit dem Tablet in der Hand. Shinjiro schrieb weitere Einsatzbefehle. “Doch!” murmelte er leise vor sich hin.

“Holla, die Waldfee!” staunte Colt. Er stand mit Connel McGraeff, hinter einem Hangar der amerikanischen Delegation, vor einem kleinen weißen Raumgleiter der Arrow Striker-Serie. “Die Kleinen wurden speziell für Scharfschützen entwickelt, sie sind leicht zu fliegen und haben immense Feuerkraft.” erklärte der Colonel, der vor zwei Stunden mit drei Schiffen aus den USA gelandet war.
Colt ging um den hochglänzenden Gleiter herum und betrachtete ihn interessiert: “Es gibt schließlich Situationen, die man als Schütze auf einem Kampfschiff nicht lösen oder beeinflussen kann. Entweder ist das Schiff zu schnell, oder zu langsam, es muss anderen Schiffen ausweichen, oder das “Spielfeld” ist einfach zu groß für manuelle Visierungen.” fuhr Mc Graeff mit seinen Erklärungen fort. Colt nickte darauf bestätigend, denn all diese Faktoren waren es, dass er manchmal nicht so handeln konnte, wie er es gerne wollte. “Also sollte es eine “nest Attack” geben, mit mehreren kleineren Zielen, oder in einigen Fällen ist sogar eine Auskundschaftung vonnöten. Und mit diesem Gleiter wären sie schnell draußen und schnell wieder drinnen. Ohne dass dafür extra ein ganzes Kampfschiff gestartet werden müsste.”
Colt stemmte seine Hände in die Hüften: “Wie komme ich zu dieser Ehre, Colonel?” McGraeff, grinste und nahm seine Sonnenbrille ab: “Sie repräsentieren, an vorderster Front im Neuen Grenzland, die USA. Team Ramrod hat eine gewisse Berühmtheit, ist Ihnen das bewusst? Und alles, was wir bisher von ihnen gehört haben, erfüllt uns mit Stolz und mit diesem Gefährt unter ihrem Hintern, na ja, dann stimmt das ganze Bild!” erklärte der Colonel grinsend und zeigte seine strahlend weißen Zähne. Colt öffnete das Verdeck. “Warum jetzt, ich bin seit 5 Jahren bei den Star Sheriffs?” fragte er und blickte in den Gleiter. Das Cockpit war auf das wesentlichste reduziert und es hatte alles, was man benötigte, um einen sicheren Treffer zu erzielen.

“Aber Sie sind erst 6 Monate Offizier, First Lieutenant!” Colt verstand und nickte dem Colonel entgegen. Der Colonel ließ den Sitz ausfahren und Colt beobachtete das Tun des Gleiters und dachte dabei nach: “Ramrod ist ein autonomes Kampfschiff, welches im Kampf meist auf sich allein gestellt ist, da wäre so ein Gleiter an Bord nicht das verkehrteste!” sah er ein. “Da gibt es nur ein Problem, ich bin kein Pilot!” stellte Colt fest, denn ein Fliegerherz schlug nicht in seiner Brust, seinem Hombre würde das sicher gefallen, da war sich der Lockenkopf sicher! Aber dass er selbst fliegen sollte, war für den Cowboy in seiner Vorstellung sehr weit weg!” und er setzte sich seinen Hut wieder auf. “Deswegen ist der Arrow Striker auf alles, was man zum Fliegen benötigt, reduziert, damit sie sich auch voll auf ihre Ziele konzentrieren können. Natürlich benötigen sie Training, müssen die Regeln da oben zwischen den Piloten kennen, aber meistens werden sie jedoch allein damit unterwegs sein, dafür ist er in erster Linie entwickelt worden.” Colt grinste und nickte: “Ich habe auf jeden Fall Lust, es zu probieren!” Und das hatte er wirklich!

Fireball verließ den Wartungshangar von Ramrod, sogar teilweise ausgeschlafen, geduscht und in Klamotten, die er auf Ramrod hatte. Die August-Sonne stand hoch und tat, was sie tun sollte, es war bereits heiß und schwül. Nun suchte er den Hangar VC14, Colt hatte ihm vor 10 Minuten eine Nachricht geschickt, dass er ihm etwas zeigen wollte. Eine kleine Ablenkung und Spaziergang konnten nicht schaden. Er lief an den Hangars vorbei, das Gelände war weitläufig und der Betrieb war im vollen Gange, Versorgungsfahrzeuge, Offiziere waren von A nach B unterwegs. In der Ferne erblickte er Schiffe aus Alamo, Yuma und auch von der Erde wie den USA. “Hier wurde ja mächtig aufgefahren.” ging es ihm durch den Kopf, als er das Geschehen um sich genauer beobachtete.

„Hey, kurzer!“ riss ihn jemand aus seinen Gedanken und atmete darauf leicht aus: “Warum reagierte er überhaupt auf diese Anrede?“ ärgerte und fragte er sich im nächsten Moment. Und wandte sich der Stimme zu. Vor ihm saßen auf einer Bodenerhöhung drei junge Männer Anfang und Mitte zwanzig, die wohl gerade eine Pause im kühlen Schatten des Hangars machten. “Hast du dich verlaufen, da lang geht es raus!” sagte ein gut durchtrainierter dunkelblonder, hochgewachsener junger Mann, mit Sonnenbrille auf der Nase und grinste ihn breit an. Die anderen beiden lachten darauf nur. Fireball sah sich um, Hangar VC14, las er und wollte die Drei dort einfach sitzen lassen, doch nun grinste auch er auch frech.
“Sagt mal Jungs, was heißt eigentlich Cheeseburger auf Englisch?” Und die drei sahen sich darauf fragend an. Fireball ging weiter. “Hä? Was?” Einer stand auf und sah den Kurzen nach, der Dritte im Bunde nahm jetzt seine Sonnenbrille ab: “Hey, warte mal!” rief er und Fireballs Augen weiteten sich: “Oh Mist!” murmelte er und rannte in den weit offen stehenden Hangar. In dem kleine Gleiter standen. Die drei stießen sich an und liefen ihm nach, hatte der kurze sie doch tatsächlich verscheißert.
“Haltet ihn!” hallte es hinter Fireball laut durch den Hangar. Fireball blieb kurz stehen, um sich zu orientieren und vor allem einen Ausgang zu finden, da kamen aus fast allen Ecken und Winkeln plötzlich weitere Offiziere auf ihn zugestürmt: “Was eine blöde Idee!” dachte er sich, er war gerade mitten in ein Wespennest geraten und flüchtete durch die neuen Gleiter, um seine Verfolger abzubremsen. Er erreichte das Ende des Hangars, doch das Tor war geschlossen, nur eine kleine, sehr schmale Tür stand offen und er schlüpfte hindurch. Aussen entdeckte er Colt, der mit einem ihm unbekannten Mann sprach. Colt sah überrascht, dann erfreut, doch dann fragend seinem Hombre nach, als dieser schnell an ihm vorbei rannte: “Halt mir die Irren vom Hals!” rief Fire Colt zu und sah dabei nicht, wo er hinrannte.
Der Cowboy und der Colonel verstanden erst gar nichts und sahen sich fragend an. Erst als ein Offizier, nach dem anderen durch die schmale kleine Tür des Hangars sprang, klingelte es Colt und rollte mit seinen Augen und lief Fireball jetzt ebenfalls nach: “Das ist der Pilot, den ich meinte, Sir!” informierte der Lockenkopf noch schnell den Colonel.
“Shinji, bleib stehen!” rief Colt seinem Freund fordernd zu. “Ich bin doch nicht verrückt!” antwortete Fireball und blickte hinter sich, wo Colt und keine Ahnung, wie viele ihn verfolgten, und legte nochmals an Tempo zu. “Doch das bist du!” rief Colt laut fluchend und hielt seinen Hut während der Verfolgungsjagd fest. Die Flucht von Fireball fand ein plötzliches, schmerzvolles Ende. Denn er rannte direkt in seinen Vater, der ihn auch nicht hatte kommen sehen und wurde daraufhin heftig mit Saber zwei Schritte zurückgestoßen. Captain Lorenz griff instinktiv nach Fireball, bevor er sich vollends lang legte. König Jarred wich auch zwei Schritte zur Seite und sah erschrocken zum Geschehen. Wo kam der Sohn seines Freundes auf einmal so plötzlich her? Fireball, der völlig außer Atem war, hielt sich dabei seinen rechten Oberarm und stand neben Captain Lorenz, der ihn grinsend, aber fragend ansah.
Ein lauter Pfiff hallte über das Gelände. Die Verfolger stoppten und zogen sich langsam zurück, einige zeigten Fireball an, dass sie ihn im Auge behalten würden. Fireball verzog darauf leicht sein Gesicht. Colt begrüßte jetzt ebenfalls die vor ihm stehenden und stellte sich neben Fireball. Den jetzt alle fragend und erwartungsvoll ansahen: “Tja, nun…” begann Fireball und ließ von seinem Arm ab. Colonel McGraeff, der mittlerweile auch die Gruppe erreicht hatte, stellte sich dazu und hoffte auf Aufklärung.
Saber trat vor Fireball: “Was ist hier los, First Lieutenant?” fragte der Schotte sehr ernst seinen Piloten, der mittlerweile wieder ruhig atmete: “Ich habe denen nur eine Frage gestellt.” erklärte Fireball: “Major!” fügte er noch schnell mit an. Saber sah zu Colt, dieser zuckte nur mit seinen Schultern. Saber atmete tief ein und aus, rollte aber innerlich mit seinen Augen: “Welche Frage?“ wollte der Schotte jetzt genauer wissen und verschränkte seine Arme vor der Brust. Fireball atmete tief ein, “wäre er doch einfach auf Ramrod geblieben, wie er es eigentlich doch vorgehabt hatte”, dachte er. Und presste seine Lippen aufeinander und blickte in die fragenden Gesichter: “Was Cheeseburger auf Englisch heißt?” beantwortete er die Frage leise. Darauf zogen sich Sabers Augenbrauen fragend zusammen. Colt dachte kurz angestrengt nach: “Hä?” kam es vom Lockenkopf und stieß Fireball gegen seinen rechten Oberarm. Lorenz musste sich angestrengt ein Lachen verkneifen. König Jarred schüttelte nur mit seinem Kopf und räusperte sich, um nicht lachen zu müssen. Mc Graeff dachte nach, was diese Frage von dem noch sehr jungen First Lieutenant, wie er fand, ausgelöst hatte. Musste aber im nächsten Moment leicht grinsen. “Ich erwarte einen ausführlichen Bericht, Lieutenant!” wies der Schotte seinen Piloten an. Fireball nickte darauf. “Ja, … Sir!” Saber nickte und wandte sich von Fireball ab, warf aber Colt einen Blick zu, den der Cowboy zu deuten wusste. Und der Stab, König Jarred und Colonel McGraeff setzten ihren Weg nun gemeinsam fort.
Colt und Fireball blieben zurück und sahen der Gruppe nach. Colt holte nach einigen Augenblicken lachend aus und stieß seinen besten Freund leicht gegen den Hinterkopf: “Dich kann man auch nicht alleine lassen!” Fireball trat einen Schritt zur Seite und sah seinen Freund nun frech grinsend an: “Aber ich habe nun voll Bock auf so einen Cheeseburger.” kam es daraufhin grinsend von Fireball. Colt sah nachdenklich zum Hangar und kurz darauf wieder zu seinem Hombre: “Ja, lass uns einkaufen fahren, du bezahlst…” sagte und zeigte Colt auf sein Gegenüber und grinste breit. Fireball sah dem Cowboy nach, der schon den Weg Richtung Hauptgebäude eingeschlagen hatte: “Häh, wie bitte, was?” fragte er und folgte seinem Freund.
Cheeseburger #2
Saber fuhr direkt ins Krankenhaus, nachdem er sich von der Delegation verabschiedet hatte. Er betrat das Krankenhaus und steckte seinen Kommunikator ein, Neuigkeiten vom Reparaturstatus seines Schiffs hatte er noch nicht bekommen. Doch Saber musste etwas grinsen, die Cheeseburger Frage, arbeitete tatsächlich noch in ihm, obwohl sie totaler Schwachsinn war. “Wie brachte sich Shinji immer nur in solche Situationen? Und prallte auf seiner Flucht über eine weite Rollfläche, für die Schiffe zwischen den Hangars, wie ein Magnet gegen seinen Vater?” Saber schüttelte mit seinen Kopf. Er dachte über sein Handeln in der Situation nach, ihm war nichts anderes übrig geblieben. Seinen Piloten vor allen Anwesenden zu maßregeln. Schließlich standen König Jarred, Captain Lorenz und der Colonel der Delegation um ihn herum und als Fireballs direkter Vorgesetzter war er in der Pflicht gewesen. Captain Hikari hatte währenddessen und auch danach kein einziges Wort darüber verloren, obwohl Fireball ihn beinahe umgerannt hatte, der Aufprall war nicht ohne gewesen. Und beide hatten Glück gehabt, sich nichts getan zu haben. Trotzdem musste Saber wieder schmunzeln, das ist wie die Nadel im Heuhaufen zu treffen. Aber davon abgesehen, zu einem guten Cheeseburger würde er jetzt auch nicht nein sagen. Er betrat die Etage der Station, ab jetzt würden Sincia und Sara seine ganze Aufmerksamkeit bekommen.
“Wann landen die beiden?” fragte Fireball, der vor einem riesigen Regal mit Burgerbrötchen in einem noch größeren Supermarkt stand. Colt griff nach mehreren Kartons der großen Burgerbrötchen und stellte diese in den Einkaufswagen: “Morgen Mittag, sie kommen mit einer der letzten Maschinen aus Yuma.” erklärte der Cowboy, der nebenbei auch gleich für seine Familie einkaufte. Und beide liefen sich unterhaltend weiter durch die Gänge, dabei legte Colt immer mehr Zeug in den Wagen, alles, was man benötigte, um einen guten Burger herzustellen. Die gute alte Coke und andere Softdrinks durften auch nicht fehlen. “Jetzt fehlt nur noch die Kuh!” stellte Fireball fest, als er den Berg Einkäufe auf dem Band beobachtete, die Kassiererin hatte ganz schön was zu tun. “Da weiß ich schon, wo wir hinmüssen.” kam es vom Cowboy. Ja klar, wusste es Colt, er hatte bestimmt schon nach dem ersten Aufenthalt auf Jarr gewusst, wo es das beste Rindfleisch hier gab. Fireball nickte und hielt seine Kreditkarte unter dem Scanner. “Das alles wegen eines witzlosen Witzes.” kommentierte er, als er sie wieder einsteckte. Colt grinste und freute sich auf die Burger.

Auf Pectos arbeitete man Tag und Nacht, und so wie es aussah, würde der Sender tatsächlich innerhalb der nächsten Stunden fertiggestellt werden. Dr. Peaks hielt ständig Kontakt zu Prinz Roland, dem das Projekt anvertraut worden war. Gleichzeitig beobachteten weitere Weltraumphysiker die Anomalien ganz genau: Einige Werte stiegen leicht an, andere fielen. Was das jedoch zu bedeuten hatte, wusste bislang niemand.
Auch auf Pectos wurden nach und nach Truppen stationiert, ebenso auf den Planeten Laramie oder Funorama, die zwischen den Sektoren A und B lagen. All das geschah schleichend. Doch Dr. Peaks und sein Team hatten keine Zeit, sich darüber große Gedanken zu machen. Um einen möglichen Super-GAU zu verhindern, mussten sie den Sender rechtzeitig fertigstellen.
Colt und Fireball fuhren, nachdem sie auf Fireballs Rechnung alles besorgt hatten, zu den Quartieren, in denen die Amerikaner auf dem Stützpunkt untergebracht waren. Diese standen oder saßen in Gruppen auf der Rasenfläche unter den schattenspendenden Bäumen, in Achselshirts oder gar mit freiem Oberkörper, es war bereits später Nachmittag und die meisten hatten Feierabend und ließen den Tag ausklingen. Etwas abseits der Grünfläche vor den Unterkünften war ein Basketballspiel mit Einheiten von Jarr im vollen Gange. Einige erblickten den Jeep, stießen einander an und ihre Aufmerksamkeit galt nun dem Cowboy, der Ramrod Einheit, der mit dem Kurzen vorbeifuhr, der am Mittag den ganzen Hangar gegen sich aufgebracht hatte.
Langsam liefen sie den beiden langsam entgegen. Die Luft stand vor Schwüle und Musik lief im Hintergrund. Colonel McGraeff, der sich mittlerweile auch von seiner Uniform getrennt hatte und ein einfaches weißes T-Shirt trug, begrüßte den Scharfschützen und musterte den Jungen, der neben Colt stand. Mittlerweile hatten sich einige Männer um den Jeep versammelt und Colt verkündete, dass Shinji und er ein BBQ ausgeben. Alle grinsten, Fireball beobachtete das Treiben jetzt um sich, Und ein dunkelblonder, gut durchtrainierter Mann baute sich vor ihm auf. Fireball erkannte ihn wieder, es war der Sonnenbrillenträger von heute Mittag.
“So, was gibt es denn Kurzer?” wollte er grinsend wissen. Fireball verzog seine Lippen, einen erneuten Scherz verkniff er sich in Anbetracht der Überzahl. “Cheeseburger!” war seine knappe Antwort. Daraufhin drehte sich der junge Mann um und zeigte auf den beladenen Jeep. Man hörte, klatschten und “Yeah!” Und der Jeep wurde gestürmt und ausgeräumt. Einige strubbelten Fireball durch seine Haare, oder stießen ihn an. So wie es aussah, war das Friedensangebot angenommen. Zwei Männer fuhren auch direkt Richtung Hangar zu den Schiffen.
Die Musik wurde aufgedreht, “Buddy Holly mit Everyday“. McGraeff grinste breit, denn mit einem BBQ hätte er heute nicht mehr gerechnet und nickte Colt zu. Der Cowboy grinste und sah zu seinem Hombre, der total zerzaust neben ihm stand und an seinem Kommunikator etwas suchte: “Na klappt doch, oder?” fragte er und stieß Fireball leicht mit seiner Faust gegen den Oberarm. “Ja, Super, ich brauche einen Friseur!” war dessen genervte Antwort. Und nun war es Colt, der seinem Kumpel die Haare demonstrativ noch einmal durchstrubbelte. “Genau deswegen!” zeigte Fireball Colt an und musste lachen. Sie gingen auf die Rasenfläche. Wo bereits der große Grill Hand in Hand aufgebaut wurde. “Wo haben die das Teil jetzt hier organisiert?” fragte Fireball mehr sich selbst als Colt. “Hab ich dir doch gesagt, um das müssen wir uns keinen Kopf machen.” erklärte der Lockenkopf. Fireball zuckte mit seinen Schultern. Der große BBQ Grill gehörte wohl zur Standardausrüstung der Truppen!” Die Softdrinks wurden mit Eis überschüttet, das Fleisch geformt und die weiteren Zutaten gemeinsam hergerichtet, alles lief wie ein Uhrwerk.
Absatz #3
König Jarred und Captain Hikari saßen im Büro des Palastes und waren per Videoschaltung mit Yuma und Alamo verbunden, wo das weitere Vorgehen besprochen wurde. Schließlich einigte man sich auf einen Sprecher. Denn das Handeln der anderen Seite, ohne zuvor sicherzustellen, dass man vorbereitet war, konnte nicht einfach ignoriert werden. Captain Hikari hielt sich aus der politischen Diskussion heraus. Er würde erst eingreifen, wenn die Lage militärisch werden sollte.
Am Abend verließ Saber gemeinsam mit Sincia und seiner Mutter das Krankenhaus. Sara war bereits etwas gewachsen, wie ihm heute eine Schwester erzählt hatte, und langsam nahm sie auch an Gewicht zu. Er hatte zudem auch das Gefühl, dass es Sincia langsam besser ging. Dennoch sollte und würde er es laut den Ärzten weiter im Auge behalten, denn mit einer postnatalen Depression, besonders nach einem so frühen Ende der Schwangerschaft, durfte man nicht leichtfertig umgehen.
Er setzte seine beiden Damen ab und wollte noch einmal schnell nach dem Rechten auf Ramrod sehen und sich mit Lorenz für den morgigen Tag kurzschließen. Er fuhr durch die Straßen, die Menschen hatten gute Laune. Die Bars waren gut gefüllt, und die Promenade am Fluss ebenso. Klar bei diesem Wetter, auch wenn es heute alles andere als angenehm war, der Schotte wusste gar nicht mehr, wie oft er heute sein Hemd gewechselt hatte. Jarr gefiel ihm, die im Altbau nachgebauten Häuser gaben dem ganzen Flair. Yuma dagegen war modern, die Innenstadt glich eher einer modernen Großstadt auf der Erde mit ihren Wolkenkratzern, rings um waren die kleineren Viertel auch jedes für sich schön. Und in den Randbezirken von Yuma-City und außerhalb erlebte man auch schleichend den Übergang von einer Million Stadt zu immer ländlicher.
Jedoch in der Hauptstadt von Jarr, wo König Jarred seinen Hauptresidenz hatte, gab es keine Wolkenkratzer, die dicken Finanz- und Wirtschaftsstädte waren aber nicht weit. Saber hatte auf jeden Fall vor, sich auch hier niederzulassen, so wie es Lorenz und Hikari taten, damit hatten die Familien einen privaten und geschützten Raum und das Familienleben konnte trotz des Ortswechsels weiterhin normal weitergehen.
Er betrat das Büro, Lorenz stand mit gestemmten Händen in den Hüften am Fenster. Saber trat neben ihm und blickte mit nach draußen. “Wir wurden übernommen, Richard!” kam es lachend vom Captain. Der Schotte grinste und beobachtete nun auch das Treiben vor den Unterkünften. Wo sich mittlerweile auch die anderen umliegenden Einheiten mit eingebracht hatten. Es hatte sich auf dem Militär-Raumhafen schnell herumgesprochen, dass die Amerikaner ein BBQ veranstalteten. “Es gibt Cheeseburger!” warf Lorenz noch mit an. Saber grinste jetzt noch breiter.
April biss genüsslich in ihren saftigen Cheeseburger, den sie vom “Grill Sergeant”, so stand es jedenfalls, auf dessen Schürze bekommen hatte. Sie schloss genießerisch ihre Augen, der Burger war gut, zu gut! Von Colt hatte sie die Geschichte rund um dieses spontane BBQ erfahren und sich mit in das Getümmel, was es mittlerweile war, gesellt.

Musik lief, die beiden Offiziere hinter dem Grill tanzten und belegten einen Burger nach dem anderen. Man lernte sich kennen, diskutierte und tauschte sich aus. Sie biss erneut genussvoll in den Burger und verdrehte dabei ihre Augen, es war einfach so lecker! Ein Offizier, mit einem Achsel-Shirt bekleidet, lehnte sich an den Tisch und beobachtete April eine Weile. Die Blondine bemerkte es und sah ihn kauend fragend an. Er grinste: “Schön, wenn eine Frau essen kann.” kommentierte er, April verschluckte sich beinahe, weil sie lachen musste.

Colt saß mit einigen Offizieren zusammen, Dienstgrade gab es hier mittlerweile nicht mehr, alles war entspannt. Trotzdem hatte er immer ein Auge auf April und den anderen Ladys. Aber April, das wusste Colt, konnte sich ganz gut wehren. Der Cowboy machte sich mehr Sorgen um den Flirt-Begeisterten.
Er genoss die lockere Art und Weise, sowas hatte es hier schon eine ganze Weile nicht mehr gegeben. Da hatte Fireballs kleiner Aussetzer von heute Mittag auch was Gutes gehabt. Saber hatte ihm mit seinem Blick angedeutet, dass sie die Sache mit den Mannschaften der Delegation bereinigen sollten, dass sie Fireball aufm Kicker hatten, war dem Schotten nicht entgangen gewesen. Colonel Mc Graeff hatte Colt zwar versichert, dass sie dem Kurzen, wie sie Fireball seit Mittag nannten, nichts getan hätten, aber einen kleinen Denkzettel fürs Verscheißern hätte er bekommen. Doch das BBQ machte die Sache wieder wett.
Saber errichtete das BBQ und sah sich um, es war bereits dunkel, er stach jedoch dank seiner Uniform heraus, und um ihn gab es saluts. Der Schotte grinste, hier wurde nahezu jedes amerikanische Klischee bedient. Die Musik wechselte zwischen Country und modern. Es hatte wirklich etwas von einer Backyard Party. Colt trat an Saber heran und drückte seinem Boss eine eiskalte Cola in die Hand. Und der Highlander nahm sie dankend entgegen. “Wo ist unser Bruchpilot?” wollte Saber jetzt wissen. Colt sah sich um: “Keine Ahnung!” Das war nicht die Antwort, die der Schotte hören wollte. “Burger, Major?” und Saber wurde ein Pappteller mit einem saftigen, gut belegten Cheeseburger vor die Nase gehalten. Saber grinste und nahm dem “Grill Sergeant” dankend den Teller ab: “Weiter machen!” befahl Ser grinsend. “Aye, Aye, Sir!” salutierte der Chef Griller an diesem Abend mit seiner Zange. Und ging wieder zum qualmenden Grill, auf dem schon wieder neue Patties landeten.

Saber sah zum Burger und dann zu Colt: “Gute Idee, Cowboy!“ und Saber biss genüsslich in seinen saftigen Cheeseburger, der ihn schon den ganzen Tag gedanklich verfolgte. Colonel McGraeff lehnte sich an den langen Stehtisch: “Lassen Sie es sich schmecken, Mr. Lancelot!” Saber nickte: “Wirklich sehr gut, Sir!” antwortete Saber dem Colonel, nachdem er den ersten Biss genossen hatte. “Haben Ihnen die Arrowstriker gefallen? Colt stützte sich auf dem Tisch und lauschte der Unterhaltung. “Ja, sie sind eine sehr gute Erweiterung für die Friedenswächter!” erwiderte der Schotte und biss erneut in seinen Burger. “Das sagte ihr First Officer auch!” und McGraeff zeigte auf den Scharfschützen neben sich.
Colt grinste, er hatte Saber noch nie so genüsslich einen Burger essen sehen. “Und er wird ihn fliegen.” fügte der Colonel noch mit an. Saber bekam große Augen und sah Colt überrascht an. “Du? Fliegen?” Mc Graeff grinste und lauschte der Unterhaltung zwischen den beiden. Saber hatte nichts dagegen, dass Colt sich auf dem Arrow Striker ausbilden lassen wollte, seine Bedenken gingen eher in Richtung, wer den Feuerleitstand zusätzlich an Bord übernimmt, wenn der Cowboy im Kampfgeschehen draußen ist. Sein O.K hatte Colt, für alles Weitere würde er schon eine Lösung finden. Und er verspeiste die letzten leckeren Happen seines Burgers.

Die Musik verstummte abrupt. und alle sahen in eine Richtung, Fireball, der neben Grill Sergeant Dave stand, stellte sich hinter die anderen kräftigen Offiziere. Dave und die anderen beobachteten das Geschehen unterhalb der Grünfläche. Dort standen Captain Lorenz und Captain Hikari mit General Lernfreude´, der sonst den Militär-Raumhafen befehligte. Saber und Colt schauten sich an. McGraeff stieß sich vom Tisch ab und ging auf die drei zu und gab ein kurzes Salut. “Willkommen zu unserem BBQ!” und McGraeff zeigte mit weit ausgestreckten Armen in die Runde. Hikari nickte: “Was gibt es denn?” fragte er ernst. Grill Sergeant Dave schnappte zweimal hörbar mit seiner Zange: “Cheeseburger, Sir .. die besten!” rief der muskulöse, hochgewachsene junge Mann, der Pilot der USS Detroit ist, dem First Grad unkonventionell zu. Lorenz grinste, Hikari nickte: “Drei!” rief er nun dem Grill Sergeant entgegen und ging mit McGraeff, der sich einen Zahnstocher in den Mund gesteckt hatte, zum Tisch, wo auch Saber und Colt standen. Dieser wurde schnell abgewedelt. Und die Umstehenden suchten sich einen anderen Platz.
Dave grinste und wandte sich direkt wieder seinem Grill zu: “Verzieht euch!” scheuchte er alle vom Grill weg, die gerade einen Burger haben wollten und legte neue Patties auf die Platte, dass es nur so zischte. “Komm vor Kurzer, wer den Grade umrennt, muss Kellnern!” bestimmte Dave grinsend, der das Abtauchen von Fireball durchaus bemerkt hatte. Die Musik wurde wieder aufgedreht, „Summer of 69” ertönte ein weiterer Klassiker aus der Musikanlage. Fireball beobachtete die Gruppe, die sich jetzt zu Saber und Colt an den Tisch stellte. Da musste er jetzt wohl auch durch und wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Grill zu.
Colt und Saber hatten sich erst erstaunt angesehen, hätten sie doch damit gerechnet, dass die Party jetzt ein abruptes Ende nehmen würde. Und begrüßten die Neuankömmlinge am Tisch. “Sir, mit ihnen hatten wir heute nicht mehr gerechnet!” sagte Saber Richtung Hikari. “Er ist immer da, wo man nicht mit ihm rechnet!” antwortete Lorenz. Shinjiro sah Lorenz an: “Ja, wie auf einem 400 mal 400 Meter langen und breiten Rollfeld.” Spielte er auf das Geschehen von heute Mittag an. Lorenz grinste, Colt musterte den Captain leicht skeptisch. In diesem Umfeld hätte der Cowboy eher Royu erwartet, statt den durchgestreckten, spießigen Captain. Cola und weitere Softdrinks wurden auf den Tisch gestellt.
Im Orbit von Pectos wurden die ersten Sender in ein Schiff geladen, dieses würde sie im Umkreis der Anomalie vor Jarr platzieren mit dreiteiliger taktung, etwas sehr Ungewöhnliches, die meisten Sender im neuen Grenzland liefen unter eins fünfer taktung. Dr. Peaks sah dem Schiff nach, er hoffte, dass sie funktionieren, denn testen konnten sie nicht, wie auch, so eine Frequenz gab es im Grenzland nicht. Der letzte Sender würde morgen Nachmittag direkt vor der messbaren Energie Anomalie gegeben werden. Dr. Peaks atmete tief ein und aus. Dieser würde kontinuierlich ein Signal des Grenzlandes abgeben, somit gaben sie nicht nur ihre Frequenz preis, einen Unbekannten preis, über die das ganze Kommunikationssystem des Grenzlandes lief, sondern auch das Umfeld mit den Planetenkonstellationen. Er musste darauf vertrauen, dass alles gut durchdacht war! Und er ging wieder ins Labor.
“Ihre Burger, Sir!” kommentierte Fireball, als er seinem Vater und Lorenz die Cheeseburger servierte. Dave balancierte den dritten Burger auf seinen Fingerspitzen und stellte den Teller vor Lernfrese´. “Ich hoffe, es mundet!” sagte der Chef Griller und verzog sich mit einem festen Schlag gegen Fireballs Rücken, der dadurch etwas näher an den Tisch geschubst wurde. Colt musste grinsen. “Was machst du hier?” wollte Fireball wissen. Shinjiro drehte den Teller vor sich und begutachtete den Burger: “Ich trage den ganzen Tag diese Cheeseburger Frage mit mir herum und hier gibt es welche!” war seine Antwort. Ein leichtes Grinsen zeichnete sich auf Fireballs Lippen. Und Saber grinste in sich hinein, es war ihm doch nicht anders tagsüber gegangen. Lorenz stöhnte auf: “Man, der ist echt gut!” kam es kauend vom Deutschen. Alle musterten Lorenz, der seinen Burger sichtlich genoss. Shinjiro wandte sich wieder seinem Sohn zu: “Und seit unserem Zusammenprall kann ich wieder schmerzfrei gehen!” erklärte er weiter. Fireball grinste breit, hatte er seinen Vater dabei doch glatt wieder in die richtige Stellung gebracht. “Er ist nur froh, dass er um Morels Spritze heute herumgekommen ist!” erzählte Lorenz. “Das wärst du auch, er hat solche Nadeln!” und Shinjiro zeigte dem Captain neben sich die Länge der Nadel an. Lorenz winkte ab.
Colt sah abwechselnd zu Lorenz und Hikari: “Manchmal kommt es nicht auf die Größe an!” kam es dann überraschend von Colt. Lorenz schmunzelte, während er kaute. Shinjiro zuckte mit seinen Schultern: “Bei Spritzen schon!” murmelte er kaum hörbar und wandte sich jetzt seinen Burger zu. “Ich hatte gedacht, er steht im Hangar unter dem Water Jet!” Sagte Lorenz und zeigte dabei auf Fireball. Ein Water Jet, ein eiskalter Wasserstrahl für die Wasserpumpen in einem Hangar. Fireball stützte seinen Kopf auf seine Hände und lehnte sich an den Tisch. “Da wäre er auch gelandet, wenn meine Männer ihn zu greifen bekommen hätten!” erklärte McGraeff. Shinjiro grinste. Fireball rollte mit seinen Augen, ab jetzt würden hier nicht nur die Burger auf ihn gehen, sondern auch die Witze. Der Tisch lachte. Shinjiro nahm seinen Teller und zeigte seinen Sohn an, mit ihm zu kommen.
“Bekomme ich jetzt die klassische Standpauke?” wollte Fireball wissen, während sie sich etwas abseits des BBQ stellten. Sein Vater biss erst einmal in seinen Cheeseburger. Und Fireball überlegte, ob er seinen Vater schon mal Fast Food essen gesehen hatte. Shinjiro sah seinen Sohn an: „Warum möchtest du eine hören?” fragte und grinste dabei leicht fies, wie Fireball fand. “Ich dachte nur, wegen der ganzen Unruhe danach.” erklärte er seinem Vater. Shinjiro nickte: “In dem Moment war es Mr. Lancelots Aufgabe gewesen, da werde ich mich nicht einmischen.” Nun war es Fireball, der nickte, er verstand es, dass Richard, der in diesem Moment anwesend war, als sein direkter Vorgesetzter die Sache regeln musste. “Na ja, so ein Bericht ist schnell geschrieben!” kam es von Fireball leicht schulterzuckend. “Ja, in der Hinsicht war er noch ein wenig milde.” Fireball verzog sein Gesicht. Saber hatte von ihm einen ausführlichen Bericht gefordert, das sind mindestens drei vollgeschriebene Seiten. “Aber das hier ist besser!” fügte sein Vater noch mit an, als er den letzten Bissen seines Burgers verschwinden ließ. “Also Frieden, wegen dem Anrempler?” fragte Fireball. Shinjiro strubbelte seinem Sohn durch die Haare: “Geh zum Frisör!” sprach er und ging zurück zum Tisch. Fireball sah ihm nach: “Das sagt der Richtige!” murmelte er vor sich und richtete sich heute zum gefühlt hundertsten Male seine Haare.
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Nice light chapter 🙂
Royu is back, Yay
but I did not understand the chesseburger joke 😛
Nobody got the cheeseburger joke, not even Fireball. He was trying to mess with Dave and the others.😄