Pünktlich um neun Uhr morgens hatten Dave und mehrere Offiziere der Detroit Colts Wohnung gestürmt. Nun trugen sie nach und nach sämtliche Möbelstücke hinaus. Vor dem Haus standen drei LKWs der US-Truppen bereit, während die Nachbarn das ungewöhnliche Vorgehen mit skeptischen Blicken aufmerksam beobachteten.
Colt konnte es gar nicht fassen, was hier gerade abging, wenn das so weiter ginge, wären sie hier in 2 Stunden fertig. Selbst Saber war ebenfalls vollkommen überrascht, er hatte es auch nicht gewusst, dass ein Teil der Besatzung der Detroit zum Umzug erscheinen würde. Saber war auf einen Tag voller Möbelschleppen vorbereitet und jetzt erledigte sich die ganze Sache fast wie von selbst. Ein Tisch und ein Schrank nach dem anderen wurde aus der Wohnung getragen. Dave grinste, als er den Gesichtsausdruck von Colt sah: “Frag den Kurzen, Cowboy und einen Landsmann haben wir noch nie hängen lassen!” erklärte Dave und half das Sofa nach unten zu tragen.
„Shinji!“, sagte Saber und sah sich im inzwischen fast vollständig leergeräumten Wohnzimmer um. Colt nickte, während er die letzten Bilder von der Wand nahm. „Wo steckt er überhaupt?“, fragte der Schotte und hob einen Karton an. „Der drückt sich, wie immer..“, antwortete Colt grinsend. „Nein, ich bin hier!“ kam es von Fireball als er das Wohnzimmer betrat. Saber hob eine Augenbraue und stellte den Karton auf dem Esstisch ab. „Du hast die Jungs zum Helfen organisiert?“ fragte Colt nochmal nach. „Ja.“ nickte Fireball zufrieden. „Diese Schränke können schließlich keine Schränke tragen.“ erklärte der Japaner grinsend und drückte Saber und Colt eine Liste in die Hand. “Und sie sind käuflich, ihre Währung heißt Hot Dogs und Dr Pepper Cola.” fügte Fireball mit an. Saber schüttelte grinsend mit seinem Kopf. “Yee-haw!” freute sich Colt und steckte sich die Liste in seine Hemdtasche. Saber zog Colts die Liste aus seiner Tasche: “Shinji und ich fahren einkaufen, du hältst hier die Stellung, Cowboy.” und schob seinen Piloten nach draußen.
Hitomi öffnete langsam ihre Augen, streckte sich und setzte sich halb auf und blickte durch das halb geöffnete Balkonfenster, durch das warmes Morgenlicht in das Zimmer fiel. Draußen ragte der kleine französische Balkon aus Gusseisen zur Straße hinaus. Sie lauschte dem gleichmäßigen Rauschen des Meeres und den Möwen, die irgendwo über der Küste ihre Kreise zogen. Gestern abend waren sie an die Südküste von Jarr gefahren. Vom Flair erinnerte sie der Ort an die Côte d’Azur.
„Côte Vermeille“ wurde dieser kleine verschlafene Küstenabschnitt genannt, was übersetzt “die leuchtende Küste“ bedeutet. Und ja der Name passte. Azurblaues Wasser traf auf helle Häuserfassaden, Fischerboote dümpelten in dem verschlafenen Hafen und entlang der langen Strandpromenade reihten sich Restaurants, Cafés und kleine Boutiquen aneinander. Über allem lag diese entspannte, beinahe zeitlose Atmosphäre, die einen sofort langsamer werden ließ. Genau das wollte Hitomi heute genießen. Ja Jarr hatte weit mehr zu bieten als Militärbasen, Raumhäfen und Konferenzsäle
Sie blickte zu Shinjiro, der noch tief und fest neben ihr schlief, ein Lächeln formte sich auf ihren Lippen. Vor einem Jahr war er wieder gekommen, es kam ihr jedoch schon viel länger vor. Sie rückte näher an ihn und genoss seine Nähe, wie damals, genau das jetzt wieder zu haben, war für sie nach wie vor ein Wunder. Und sie musste in sich hinein lachen. Wie sie sich kennenlernten, wie sauer sie auf ihn gewesen war, als er sie Ziege nannte, doch das erste freche Grinsen von ihm war ihr immer noch allgegenwärtig. Er war so anders, das hatte sie neugierig gemacht und nach und nach auch traurig, je mehr sie damals erfahren hatte. Sie merkte, wie er sie noch näher an sich heranzog, ohne etwas zu sagen oder seine Augen zu öffnen. “Danke!” flüsterte sie. Es blieb ruhig, er bewegte sich nicht.
“Willst du nicht wissen, wofür?” und stieß ihn sachte an, er war wohl wieder eingeschlafen. “Hmm …” kam es darauf knurrend von ihm. Sie hob ihren Kopf leicht. “Für den Bademantel!” flüsterte sie. Er öffnete widerwillig seine Augen, er wollte doch ausschlafen und blickte in ihr grinsendes Gesicht. “Echt jetzt?” fragte er verschlafen. “Nein für den schönen Abend, na ja und den Bademantel.” erwiderte sie neckisch und strich ihm durch seine Haare, darauf hob er seine Decke an und sie verschwanden darunter. Ein sanfter Windhauch ging durch das Zimmer.
Absatz #2
April saß zusammen mit Daniel in einem Labor des Oberkommandos und präsentierten einigen Flugtechnikern und Ingenieuren ihre neue Flugsicherung. Das System war speziell dafür entwickelt worden, die Manövrierfähigkeit der Schiffe auch beim Einsatz der neuartigen Waffe aufrechtzuerhalten.
“Würden wir eine zusätzliche Sicherheitsleistung hier oder hier verlaufen lassen, wäre die Steuerung damit 3-fach abgesichert.” erklärte Daniel. Die Flugteckniker sahen sich die Konstruktionszeichnungen an. Ilka, die über Hypercom zugeschaltet war, nickte: “Das könnte man sogar zeitnah und schnell umsetzen.” April nickte: “Ja, es wäre dann sozusagen ein Update.” – “Wir werden einen Prototyp entwickeln, das würde ca. 12 Stunden dauern, dann wissen wir, ob es funktionieren wird. Daniel und April sahen sich zufrieden an.
Saber und Fireball packten die Einkäufe für das Hotdog Buffet in Sabers Auto. “Was war gestern los?” fragte der Schotte während er eien palette Cola in den Kofferraum stellte. Fireball nahm zwei Kartons Hot Dog Buns aus dem Einkaufswagen und sah Saber an. “Das habe ich gestern schon mit Colt besprochen!” wich er geschickt aus und stellte dabei die Kartons in den Kofferraum und griff gleich nach den nächsten beiden.
Saber atmete tief ein und lud den Salat und die Würstchen ein: “Das ist auch vollkommen in Ordnung. Aber ich muss auch wissen, was dir quer läuft als dein Boss und ich will es auch wissen als dein Freund.” erklärte der Highlander. “Ach, es ging um deine Verwarnung“ hielt sich Fireball kurz und lud den Ketchup und diverse andere Saucen ein. Saber griff nach weiteren Salatköpfen und musterte seinen jungen Freund: “Ist dein Vater damit nicht einverstanden?” wollte Saber jetzt wissen, verstehen konnte er es gerade nicht. Fireball lachte kurz auf: „Oh, er ist sehr damit einverstanden, er hat ihn sogar ausgedruckt und demonstrativ unterschrieben.” führte es Fireball beispielhaft mit einer in der Luft gezeichneten Unterschrift aus. Saber grinste: “Also bist du damit nicht einverstanden.” stellte er überrascht fest. Der Japaner sah seinen Boss vor sich an: “Doch, das haben wir beide doch schon besprochen.” Und griff nach diversen Kleinkram. “Mein Großvater ist jedoch sehr dagegen und die beiden gerieten darauf etwas aneinander.” Saber verstand, das war wohl eine vollkommen private Kiste, doch es ging um einen von ihm ausgestellte Verwarnung. Fireball schloss den Kofferraum und sie stiegen ins Auto. “Also gehe ich davon aus, dass du keinen bekommst.” fragte der Schotte und startete den Motor. Fireball der an seinem Kommunikator etwas tippte, sagte: “Der bleibt fest, er ist ja dick und fett unterschrieben, mein Großvater meinte nur: “Man sollte deine Qualitäten prüfen.” und er erschrak und biss sich im nächsten Moment auf seine Unterlippe. … Saber bremste fester als gewollt an der Ampel und sah Fireball neben sich an. “Ähm, keine Sorge, mein Vater sagte, sowas wie: Du bist jung, aber nicht unfähig!” versuchte er die Situation zu retten… Hupen war zu hören: “Es ist Grün!” zeigte Fireball Saber an. Saber nickte und fuhr Richtung Wilcox Farm.
Robin hatte es tatsächlich geschafft, Sincia aus dem Krankenhaus zu locken. Seit Wochen verbrachte die Freundin jeden Tag von früh bis spät an Saras Bettchen. Und die vielen Stunden in der sterilen Umgebung und dem kalten Krankenhaus Licht hatten ihre Spuren hinterlassen. Sincia war blass geworden, hatte an Gewicht verloren und wirkte erschöpft von den ständigen Sorgen und vor allem der fehlenden frischen Luft, war sich Robin sicher!
Gemeinsam schlenderten sie durch die Stadt und machten immer wieder kleine Pausen ein, schließlich trug Robin einen waschechten Cowboy unter ihrem Herzen, der gefühlt mit jeder Stunde ein wenig schwerer wurde. Doch das störte sie nicht. Viel wichtiger war, dass Sincia endlich wieder etwas anderes sah als Krankenhauswände.
Die Sonne schien angenehm warm auf die Straßen, Menschen saßen in Cafés und das Leben ging seinen gewohnten Gang. Für einen Moment schien die Last der vergangenen Wochen etwas leichter zu werden.
“Habt ihr schon einen Namen?” fragte Sincia und Robin nickte: “Ja, sogar zwei, welcher es letztendlich wird, entscheiden wir spontan.” teilte Robin lächelnd mit. “Wie kamt ihr auf Sara?” wollte Robin darauf wissen. Sincia schmunzelte: “Meine Mutter hieß so und sie hätte sich gefreut.” fügte die Kindergärtnerin etwas betrübt mit an. Robin lächelte liebevoll und nahm Sincias Hand. “Das hätte sie.” Sincia atmete schwer ein und aus: “Es wäre einfacher, wenn sie jetzt hier wäre, Marry ist wundervoll, versteh mich bitte nicht falsch, aber es geht nichts über die eigene Mutter.” sagte Sincia.
Robin verstand das sehr gut: “Ich hatte meine Mutter vor Monaten schon zur Hochzeit eingeladen und ihr auch mitgeteilt, dass ich ein Baby erwarte, aber es kam bis heute keine Antwort.” Erzählte Robin, Sincia senkte ihren Blick. “Möchtest du mir erzählen, was mit ihr ist?” fragte Sincia, sie merkte, dass es Robin traurig machte. Robin sah die Kindergärtnerin eine kleine Weile in ihre Augen und nickte dann leicht: “Ich dachte, dass ich es, wie es ist, akzeptiert hätte. Aber seitdem ich schwanger bin, merke ich, wie wichtig es ist, eine Familie zu haben. Und ich hätte sie gerne nicht nur für mich, sondern vor allem für Joshua!” erzählte Robin atmete tief ein: “Ich war 12, als wir ins Neue Grenzland gezogen sind, Joshua war noch ein Baby. Sie wollte ihr Glück finden, hat sie immer gesagt. Weißt du Sincia, sie träumte immer von der großen Liebe und sie sucht sie vermutlich heute noch.” fügte Robin mit an. Sincia verstand, also hatte sie keinen guten Mann.” sagte sie feststellend. Robin schüttelte darauf mit ihrem Kopf: “Sie hatte in meinen Augen einen sehr guten, fleißigen Mann, aber irgendwas fehlte meiner Mutter immer. Ein anderer könnte ja besser sein und sie würde etwas verpassen, sie ist rastlos, verstehst du?” Sincia nickte und hörte weiter zu: “Unsere erste Station war Yuma, es war alles ganz anders, der Typ hatte Luftschlösser gebaut, ein Jahr später waren wir auf Laramie und bis ich 18 war auf Dakota, wo sie heute noch Lebt. Als ich 19 war, ließ sie uns zurück, ich studierte und hatte einen Job in einem Supermarkt. Sie ließ uns das Finanzielle, was wir so benötigten, oder Zustand. Als ich fertig mit dem Studium war, suchte ich für Joshua und mich ein Umfeld, um zur Ruhe zukommen. Ich hörte von einem Projekt, welches den Namen “Tranquility” trug. Dort wurde eine Lehrerin gesucht, sie konnten nicht viel bezahlen, weil es sich noch im Aufbau befand. Ich beschloss, es zu versuchen und es war wunderschön!” schwärmte Robin, als sie von Tranquility erzählte. “Tja und eineinhalb Jahre später kam ein Cowboy in diese Stadt.” und Robin musste etwas vor sich her lachen. “Den du gar nicht leiden konntest!” setzte Sincia den Satz fort und stupste Robin leicht an. Die blonde Lehrerin nickte: “Ich hatte viele Vorurteile, was Cowboys und Männer anging, ich hatte Colt damals Unrecht getan, aber ich muss gestehen, als ich ihn das erste Mal in seine blauen Augen geschaut hatte, … nun ja … ” und Sincia und Robin lachten.
“Lass uns füreinander da sein, Sincia, bitte verschließ dich nicht, du musst mir sagen, wenn du Hilfe benötigst, ich bleibe gerne mal für ein oder zwei Stunden bei Sara, damit du hinauskommst.” bot ihr Robin liebevoll an. Sincia nickte und in ihr stiegen wieder Tränen auf. “Das kann ich doch nicht annehmen.” – ”Und ob du kannst, ich bin deine Freundin und wir sitzen sozusagen im selben Boot! Wir müssen uns sogar, wenn unsere Männer nicht da sind, unterstützen. Vertrau mir, wenn wir wieder auf Yuma sind, wird es ruhiger, aber bis dahin haben wir uns.” Sincia nickte und musste sich schnauben. “Danke!” flüsterte sie. “Und jetzt lass uns was Schönes für Sara kaufen.” beschloss Robin und zeigte auf einen Babymarkt. Sincia lachte. “Na geht doch!” So gefiel der Lehrerin das.
Hitomi und Shinjiro liefen die “Cote Vermeille” entlang, die Bote wippten hörbar am Pier auf und ab, die Möwen vollbrachten lautstark ihre Flugmanöver. Einige flogen aufs Meer hinaus, andere kamen wieder zurück. Menschen gingen spazieren und auf dem Wasser entdeckte man hier und da einige Segelboote und Yachten.
“Zu unserem ersten Hochzeitstag waren wir auch hier.” erinnerte sich Hitomi und sah sich weiter um, es hatte sich nicht viel verändert, aber es waren eine ganze mänge Häuser am Hang hinzugekommen. Und der Ort entwickelte sich langsam aber sicher zu einem beliebten Turistenziel. Shinjiro nickte: „Ja, da irgendwo…“ und er zeigte auf das Wasser. “Es ist unser erster gemeinsamer seit 17 Jahren…” kam es Hitomi in den Sinn. Shinjiro nickte und sah sie an: “Schau!” sagte sie und sie zeigte auf ein Riesenrad, das nicht weit entfernt von ihnen stand. “Die Aussicht von oben muss toll sein. Na, weißt du es noch?” fragte sie gleich darauf. Er sah fragend zum Riesenrad: “Das stand damals hier nicht!” war er sich sehr sicher. Hitomi schlug ihn sanft gegen seinen Oberarm: “Du weißt es noch und zog ihn Richtung Riesenrad. Shinjiro grinste, natürlich erinnerte er sich und ging seiner Frau nach, die wie damals vollkommen begeistert vor ihm her lief.
+++Erinnerungen+++
Heute war sein 15. Geburtstag und er hatte den restlichen Tag für sich. Es war ein Samstag und dazu auch noch ein Feiertag. Somit waren viele Familien unterwegs und verbrachten den sonnigen Maitag hier im Park. Die weitläufigen Grünflächen luden zum Picknick ein und auf dem See zogen die bunten Tretboote ihre Kreise. Die Wege waren mit bunten „Koi-Nobori“ geschmückt, die im warmen Wind tanzten. Überall gab es Eisstände und anderes Streetfood, darunter entdeckte er auch den Taiyaki-Stand von Sato-san. Shinjiro sah sich um, zwischen den schattenspendenden Bäumen bewegte sich eine Butoh-Tänzerin über das Gras. Die ihre Arme dem Himmel entgegen streckte und wieder sinken ließ, als würde sie mit etwas Unsichtbarem tanzen. Der sanfte Wind ließ die Blätter über ihr rascheln und ihre Schatten glitten über den Boden. Für einen Moment hatte Shinjiro das Gefühl, als würde die Tänzerin nicht allein tanzen. Es war, als würden die Schatten der Blätter mit ihr verschmelzen und ihre Bewegungen nachahmen.
Er beobachtete sie schweigend, er mochte solche darstellenden Künste wie Butoh oder Kabuki, warum auch immer, schließlich hatte das so überhaupt nichts mit seinem Leben oder gar Alltag zu tun. Und während die anderen Besucher nach wenigen Augenblicken weitergingen, blieb er stehen. Das Rufen der Händler und das Plätschern der Tretboote verschwammen zu einem fernen Hintergrundrauschen.
Die Tänzerin schien weder Kind noch Erwachsene zu sein, weder fröhlich noch traurig. Sie bewegte sich einfach durch den Augenblick, ohne gegen ihn anzukämpfen.
Fünfzehn, ging es ihm durch den Kopf. Irgendwie fühlte sich diese Zahl so ganz anders an. Er war kein Kind mehr, zumindest sagte das jeder. Doch erwachsen war er auch noch nicht. Er stand irgendwo dazwischen, auf einer unsichtbaren Brücke zwischen zwei Welten. Die Dinge, die früher selbstverständlich gewesen waren, fühlten sich plötzlich anders an. Alles um ihn herum veränderte sich, Erwartungen wurden größer und die Zukunft schien festgeschrieben und jeden Tag ein Stück näher zu rücken. Manchmal war das aufregend, doch die meiste Zeit war es überwältigend.
Und während um ihn herum Familien lachten und Kinder über die Wiesen jagten, fühlte er sich seltsam allein, irgendwie fehl am Platz. Als würde er gerade zusehen, wie ein Kapitel seines Lebens langsam zu Ende ging, während das nächste bereits in den Startlöchern stand oder sogar schon begonnen hatte, ohne dass er wusste, was ihn dort erwartete. Dabei wusste er es doch, seine Zukunft hieß Militär. Seit Jahren stand das für ihn fest. Die Uniform, die Disziplin, die Verantwortung, all das gehörte, seit er denken konnte, zu ihm. Jeder in seiner Familie wusste es und auch er selbst hatte nie ernsthaft etwas anderes in Betracht gezogen. Und trotzdem… fragte er sich, ob es tatsächlich sein eigener Traum war.
Sein Blick glitt über den See. Für einen flüchtigen Moment stellte er sich vor, wie befreiend es wäre, all diese Erwartungen, Pläne und Entscheidungen einfach in das glitzernde Wasser zu werfen. Sie untergehen zu sehen und für einen Augenblick nicht wissen zu müssen, was geschehen würde. Aber der Gedanke verschwand so schnell, wie er gekommen war. Zweifel waren nicht angebracht. Also schob er seine Hände tiefer in die Hosentaschen und blickte wieder zu der Tänzerin hinüber, die sich zwischen Licht und Schatten bewegte, als würde sie all die Fragen kennen, auf die er selbst noch keine Antworten hatte.
“Happy Birthday!” riss ihm eine fröhliche Stimme aus seinen Gedanken. Leicht erschrocken drehte er sich um, da stand Hitomi vor ihm und lächelte ihn wie immer an. Für einen Moment trafen sich ihre Blicke und er zog seine Augenbrauen leicht zusammen, irgendetwas war anders an ihr, doch sagen, was genau es war, konnte er nicht. “Danke!” nickte er ihr entgegen.
“Wir wollen Tretboot fahren, na ja, bis endlich mal eins frei wird, magst du?” erzählte Hitomi ihn strahlend. Er blickte Richtung Bootsverleih, vor dem eine lange Schlange von Menschen stand: “Da könnt ihr lange warten.” sagte er und ging wieder weiter. Hitomi blieb stehen und sah ihn etwas enttäuscht nach. Shinjiro lief wenige Schritte, als er tief einatmete und sich dann doch noch einmal umdrehte, Hitomi stand noch so da, wie er sie hatte stehen lassen. “Ähm!” begann er: “Ich habe vor, nach Yamate zum Harbor Park zu fahren.” begann er langsam und vorsichtig und auf Hitomis Lippen zeichnete sich ein kleines Lächeln ab. “Also, wenn du möchtest, kannst du mitkommen!” schlug er vor und wartete einige Sekunden. “Ja!” kam es von Hitomi und Shinjiro riss seine Augen auf: “Echt?” fragte er vorsichtshalber doch noch mal nach. Hitomi nickte und jetzt legte sich auch ein kleines Lächeln auf Shinjiros Lippen.
Auf dem Wohnzimmertisch stand wie jedes Jahr in nem schlichten Kuchenkarton ein kleiner Kuchen mit ein Brief. Shinjiro betrachtete den Umschlag einen kurzen Augenblick. Er wusste, von wem er war. Und wie in den Jahren zuvor, würde er ihn nicht lesen. Noch nicht, vielleicht aber auch niemals. Neben dem Kuchen lagen weitere kleine weiße Umschläge, es waren unpersönliche Geldgeschenke von seinen Eltern und Großeltern, wie immer. Wortlos sammelte er alles ein und verstaute dalles in seinem roten Rucksack und verließ das Haus.
Als er die Haustür hinter sich schloss, blieb er in der Einfahrt stehen. Dort stand ein neues rotes Fahrrad. Die Schutzfolie klebte noch an einigen Teilen des Rahmens und die Sonne spiegelte sich auf dem Lack. Er hatte es beim Nachhausekommen völlig übersehen, er wusste sofort, dass es ihm gehörte. Langsam ging er darauf zu. Seine Finger glitten über den Lenker, es war wirklich sehr chic. Ein ungewolltes Lächeln erschien auf seinem Gesicht und schwang sich auf den Sattel und fuhr zur Bahnstation. Für ein paar Minuten vergaß er die Fragen über die Zukunft, das Militär und das Erwachsenwerden. Er war einfach nur fünfzehn Jahre alt und unterwegs.
Am Bahnhof wartete Hitomi bereits auf ihn. Sie hatte sich umgezogen und ihre Haare waren neu frisiert. Unwillkürlich musste er grinsen, doch je länger er sie ansah, desto sanfter wurde sein Lächeln. „Du siehst heute ganz anders aus.“ und kaum hatte er die Worte ausgesprochen, bemerkte er, wie sich Hitomis Augen weiteten. „Was?“ fragte sie, er zuckte mit seinen Schultern: „Na ja…“ begann er und fühlte sich jetzt selbst unsicher. „Wie meinst du das?“ hakte sie nach, während ihre Ohren langsam rot wurden. Shinjiro blinzelte: „Ich meine nur… Anders eben…“ und er hoffte, dass ihr das als Antwort genügte. „Anders gut oder anders, komisch?“ wollte Hitomi jedoch ganz genau wissen…„Anders gut!“, antwortete er etwas zu schnell. Hitomi sah ihn einen Moment lang an. „Oh.“ und für einen Augenblick wussten beide nicht so recht, was sie sagen sollten.
Glücklicherweise ertönte in diesem Moment das charakteristische Klingeln der Schranken und man hörte das immer näher kommende Rattern eines Zuges.
„Da kommt die Bahn!“, sagte Hitomi etwas zu hastig udn drehte sich der Bahn zu. Shinjiro nickte dankbar und rollte mit seinen Augen: “Ja…”
“Warst du schon mal in Yokohama?” wechselte er in der Bahn das Thema … Hitomi nickte: „Ja, mein Vater fährt einmal im Jahr mit uns Riesenrad, obwohl er Höhenangst hat.” erzählte sie. Shinjiro grinste und setzte sich Hitomi gegenüber. “Und er denkt jetzt, du bist auf einem Kinderfest.” Hitomi sah nach draußen, wie die Stadt schnell vorbei zog. “Dort ist bestimmt auch eins.” war ihre Antwort. Shinjiro sah sie an: “Bestimmt!” sagte er leise und sah jetzt auch nach draußen.
“Oh, das ist ja wunderschön hier!” rief Hitomi begeistert und lief einen grasbewachsenen Hügel hinauf, um noch mehr sehen zu können. Oben angekommen blickte sie über die Bucht von Tokio, sie sah die Skyline, die Rainbow Bridge und das berühmte Riesenrad von Yokohama, sogar den Osanbashi Pier. Shinjiro beobachtete sie und ging ihr nach. “Woher kennst du diesen Ort?” wollte Hitomi begeistert wissen. Shinjiro zuckte mit den Schultern und stellte sich neben sie: “Vor ein paar Jahren haben wir hier das Kinderfest gefeiert.” Hitomi musterte ihn von der Seite. “Am Abend gibt es dort ein Feuerwerk.” zeigte er erklärend in eine Richtung. Hitomi nickte und setzte sich auf eine Bank: “Es ist schön hier.” wiederholte sie nochmals und sah sich um. Shinjiro setzte sich neben Hitomi und reichte ihr ihren so geliebten Pflaumensaft. “Wir hätten auch Kuchen holen sollen, schließlich haben wir auch Geburtstag zu feiern.” sagte sie und öffnete dabei ihre Flasche. Shinjiro öffnete seinen Rucksack: “Du möchtest Kuchen, den habe ich.” und hielt ihr den kleinen hübschen Kuchenkarton hin. Ihre Augen wurden groß und sie öffnete voller Vorfreude den Karton: “Schokoladenkuchen und wie hübsch er ist.” sagte sie begeistert.
“Gâteau au Chocolat.” erklärte er. “Das klingt schön und vor allem lecker.” schmunzelte sie und konnte es kaum erwarten, ihn zu probieren: “Also ist er bestimmt mit echter französischer Schokolade. Kannst du Französisch?” wollte Hitomi wissen und stellte den Kuchen zwischen sich und Shinjiro ab. “Nein, wozu auch.” sagte er und nahm sich seinen Eistee. Hitomi kicherte. “Ich möchte später viel reisen und Frankreich steht ganz weit oben auf meiner Liste.” erzählte sie begeistert. “Du hast eine Liste?” fragte er nach. Hitomi nickte: “Ja, mein Vater fliegt nicht, aber ich möchte so viel sehen, also werde ich es tun, wenn ich alt genug bin.” und sie sah verträumt in den Himmel. “Das klingt nach einem Plan.” war Shinjiros Antwort darauf.
“Da schau, wer weiß wo das Flugzeug hinfliegt?” fragte sie und zeigte in den Himmel. “Das ist ein Raumgleiter, das erkennt man an den Triebwerken und im Dunkeln an den blauen Lichtern.” Hitomi kniff ihre Augen zusammen: “Ich sehe gar keine Triebwerke…” stellte sie fest. Shinjiro musste kurz, auflachen: “Deswegen ist es auch ein Raumgleiter, diese benötigen keinen Luftauftrieb oder Luftanzog, obwohl es auch welche gibt, die das können und brauchen, um mehr Schub zu haben, das sind dann aber eher Jets oder Kampfschiffe.” erklärte er ihr. Sie sah ihn an: “Wow, das wusste ich nicht, aber das neue Grenzland möchte ich auch unbedingt sehen. Es muss spannend sein.” fügte sie jetzt auch noch schnell mit an. Shinjiro lachte: “Also möchtest du alles sehen.” fasste er es zusammen und musste lachen, Hitomi lachte mit: “Ja, aber jetzt möchte ich erst einmal diesen leckeren Kuchen essen!” sprach sie und zwinkerte ihn zu und Shinjiro schob ihr das Stück hin: “Woher weißt du so viel über das Fliegen?” fragte sie interessiert nach und ließ sich den Kuchen schmecken. “Ich will Pilot werden!” war seine knappe Antwort. “Wow…” sagte sie überrascht und nahm den ersten Bissen vom Kuchen. Shinjiro sah Hitomi an: “Ja, aber ein Kampfjetpilot der Fighterklasse, das sind die neuesten und schnellsten.” Hitomi blickte in den Himmel: “Aber die sind so laut!” Shinjiro lachte: “Ja, das stimmt!” und nahm einen Schluck von seinem Eistee. “Wie kommst du ausgerechnet auf Kampfjetpilot?” fragte sie weiter interessiert nach. “Mein Vater ist bei der Air Defence Force und fliegt einen Fighter.” Hitomi nickte: “Deswegen hast du den Jet für ihn gemacht..” erinnerte sie sich. “Ja..” antwortete er knapp. Sie sah sich weiter um, so langsam verschwand das grelle Tageslicht und ihr Blick fiel wieder auf Shinjiro und musterte ihn.
“Möchtest du nicht deinen Geburtstagskuchen essen?” fiel es ihr erst jetzt auf, dass er noch kein Stück gegessen hat. Shinjiro sah zu Hitomi und schmunzelte leicht: „Ich mag keine Schokolade.” sagte er und setzte sich in den Schneidersitz. “Und was möchtest du machen, außer reisen?” wollte er jetzt von ihr wissen! Hitomi sah Shinjiro fragend an und schaute auf ihren fast aufgegessenen Kuchen in ihrer Hand. Sie verstand gerade nicht und stellte den Kuchen vor sich ab: “Ich möchte schreiben, ich liebe Literatur und fremde Sprachen lernen und darüber schreiben, auch Romane oder Krimis…” sprudelte es nur so aus ihr hinaus. Shinjiro nickte, kannte er doch ihre Aufsätze: “Ja, das passt zu dir.” sagte er.
Und beschlossen, als es bereits dämmerte, noch mit dem Riesenrad zu fahren. In der Gondel blickten sie über die Lichter der Mega City. “Schau da und da drüben, einfach spitze.” staunte Hitomi mit leuchtenden Augen und zeigte immer wieder in verschiedene Richtungen, wo sie etwas Bekanntes entdeckte. Shinjiro beobachtete sie und musste schmunzeln, Hitomis Art sich für etwas zu begeistern gefiel ihm.
Sie erreichten den höchsten Punkt und das Riesenrad würde für drei Minuten zum Stehen kommen. “Schau die Rainbow Bridge und da hinten wohne ich.” kicherte sie. “Wenn dann da hinten… irgendwo” und Shinjiro zeigte in eine ganz andere Richtung. Hitomi sah ihn an, er blickte über das Lichtermeer. “Was ist?” fragte er nach einigen Augenblicken, als er es bemerkte und sah sie fragend an…. als sich ihre Blicke trafen, wollte er seinen Blick gleich wieder lösen, doch er konnte es nicht. Das gedämpfte Licht in der Gondel und die Lichter von außen ließen Hitomi einfach wunderschön aussehen. … “Was war denn nun los?” schoss es in seine Gedanken. Bei Hitomi schien die Zeit gerade stehenzubleiben. “Nichts ist, du bist so ganz anders als die Jungs, die ich kenne!” sagte sie leise. Shinjiro zog seine Augenbrauen fragend zusammen. “Ach, was für Jungs kennst du denn noch?” fragte er etwas trotzig nach und wusste auch nicht warum.
“Die aus meiner Klasse, die machen immer viel Ärger und es geht immer nur um Games und komische Mangas.” erzählte sie. “Du erzählst mir nichts von deinem neues Game statdessen bist manchmal so abweisend, verschlossen und im nächsten Moment hörst du dir meine Geschichten und Aufsätze an und strahlst, wenn du wie heute vom Fliegen erzählst. Obwohl wir uns schon so oft getroffen haben, weiß ich fast gar nichts über dich. Aber ich bin sehr gerne mit dir zusammen!” sagte sie.
Er musterte sie und blieb an ihren Augen hängen, die ihn liebevoll ansahen. Ein kleines freches Grinsen formte sich auf seinen Lippen: “Das ist, weil ich bei dir ja nicht zu Wort komme, du plapperst und plapperst in einer Tour…” Hitomi riss im ersten Moment ihre Augen auf und musste dann los lachen: “Oh, ich habe da noch was für dich!” fiel es ihr ein und sie kramte aus ihrem Rucksack ein kleines, liebevoll eingepacktes Päckchen hervor. “Für dich, zum Geburtstag!” sagte sie und reichte es ihm mit ihrem schönsten Lächeln. Er nahm es entgegen und sah sich das in fliederfarben eingepackte Präsent an. “Aber du darfst es erst zu Hause öffnen!” bestimmte sie. Er nickte und sah sie an: “Okay …” Da ging ein Ruck durch die Gondel und die beiden verloren fast ihr Gleichgewicht, das Geschenk landete auf dem Boden, als er Hitomi an ihrer Hand festhielt, damit sie nicht stürzte.
Als Hitomi wieder sicher stehen konnte, wollte er den Griff lösen, doch Hitomi umfasste ihn fester. Das Riesenrad bewegte sich langsam wieder abwärts, doch sie bekamen davon nichts mit, ihre Herzen schlugen schnell, sie kamen sich näher, immer näher. Zum ersten Mal spürten sie den Atem des anderen, ihre Lippen berührten sich langsam und vorsichtig. Es war nur ein hauch von etwas neuem.
Zu Hause an der Bahnstation angekommen, zog Hitomi ihn noch in einen Photobooths. Er ließ es geschehen, obwohl das, wie er fand, ein Mädchending war. “Hier, das ist für dich!” und sie gab ihm einen kleinen Fotoaufkleber, bevor sie sich unbeholfen voneinander verabschiedeten: “Sehen wir uns?” fragte sie. Shinjiro nickte. Sie sahen sich noch einmal an und gingen dann in entgegengesetzte Richtungen.
Shinjiro sah sich das Bild in seiner Hand an und blieb noch einmal stehen und drehte sich um. “Ach!” begann er. “Ja!” drehte sich Hitomi schnell um und blickte ihn fragend an. Er musterte sie und lächelte: “Danke!” sagte er, “Wofür?” wollte sie wissen. „Na, für den schönen Tag!” sagte er und drehte sich wieder rum und ging. Hitomi sah ihm nach, lächelte und lief schnell nach Hause.
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Beide lachten über ihre Unbeholfenheit von damals, dass sie nun tatsächlich beide heute 29 Jahre später in einem Riesenrad zusammensaßen und sich daran erinnerten: “Hier schau.” sagte sie und fischte einen kleinen, schon sehr in Mitleidenschaft gekommenen und mittlerweile laminierten Fotoaufkleber hervor. Shinjiro hob erstaunt seine Augenbrauen und nahm ihr das kleine Bild ab und betrachtete es ausgiebig.
Tatsächlich war das Bild von diesem Abend aus dem Photobooths. Er schüttelte langsam und fast ungläubig mit seinem Kopf und löste sich nach wenigen Augenblicken wieder davon und sah Hitomi an und begann: „Weißt du, ich habe an diesem Tag einiges an Geld bekommen.” begann er, Hitomi sah ihn an und hörte zu. “Ich hatte die kleinen Umschläge im Rucksack und wollte sie, wie das Jahr zuvor, im nächsten Shinto-Schrein in die Geldbox werfen.” und musste langsam anfangen zu lachen. “Was hast du dir gekauft?” fragte Hitomi und er schüttelte darauf mit seinem Kopf: “Gar nichts, als ich davor stand, steckte ich es wieder ein und behielt es für … unsere Reisen!” beendete er lachend. Hitomi war gerührt und lehnte sich an ihn, er hielt sie: “Und das taten wir!” sprach sie leise, er nickte und blickte hinaus. Ja, die ersten zwei Jahre nach ihrer Hochzeit waren sie viel unterwegs gewesen, vor allem Jarr und Frankreich, Schottland und noch weitere Länder auf der Erde und nun ging ihre gemeinsame Reise weiter. Den Kuss wiederholten sie direkt noch einmal, allerdings nicht mehr so unbeholfen wie damals.
Absatz #3
Auf Yuma war man mittlerweile schon dabei, das Farmhaus einzuräumen, Robin war live dabei und total begeistert und gerührt von den vielen Helfern vor Ort. Sie konnte es kaum erwarten, ihr Heim bald selbst zu betreten, zu gestalten und vor allem darin zu wohnen. Es sah alles wunderschön aus! “Jetzt geh doch mal nach oben, ich möchte mein Zimmer sehen.” rief Joshua über das Tablet, der Cowboy lachte: “Soweit sind wir noch nicht.”
Das Wohnzimmer stand und sein geliebter Schaukelstuhl war auch schon genau da, wo er stehen sollte. Saber und Fireball bereiteten unter der Trauerweide das Hot Dog Buffet vor. April und Daniel trudelten auch ein und waren genauso erstaunt über das Aufgebot wie Robin. “Das wird ein lustiger Abend!” sagte Daniel voraus. April nickte und sah sich um, das Haus war fantastisch, sofort wollte sie hineingehen: “Romantisch…” kommentierte sie und umarmte den Cowboy, dieser lachte und führte April durch das Haus.
“Wenn alles so gut weitergeht, wird Sara in vier bis sechs Wochen entlassen!” erzählte Saber. Fireball nickte: “Das klingt toll, dann können wir sie auch richtig willkommen heißen.” kam es vom Japaner. Saber grinste seinen jungen Freund an: “Woher kommt dein so großes Interesse?” Fireball zuckte mit seinen Schultern: “Ich finde es toll und freue mich für euch.” erklärte er. Saber lachte kurz auf: “Danke, du kannst es wohl selbst kaum …” Fireball unterbrach Saber: “Oh nein, nein, nein … Frag in 10 Jahren noch mal, ich mag Kinder, aber gebe sie auch gerne wieder ab.” Saber musste lachen: “Somit bist du der perfekte Onkel.” lachte der Schotte und ging noch mal zum Auto.
Fireball nahm sich eine Dose Dr. Pepper Cola und öffnete sie: “Onkel …” wiederholte er und nahm einen großen Schluck des zuckerhaltigen Getränks und verzog darauf gleich sein Gesicht: “Das ist ja widerlich..” und nahm sich dann doch lieber ein Wasser und sah sich um, zwei LKWs waren bereits entladen. “Zu dritt wären sie hier nicht weit gekommen heute. “Na Kurzer, machst du ’ne Pause?” kam Dave, der sich durchgeschwitzt neben Fireball stellte und sich eine Pepper Cola nahm und fast in einem zog sofort leerte. “Ich habe nur nachgedacht!” war Fireballs knappe Antwort. Dave lachte laut auf: “Lass das, das gibt nur graue Haare.” Fireball musterte den muskulösen jungen Mann neben sich: “Danke für eure schnelle Hilfe!” Dave stieß Fireball an: “Klar doch, damit sparen wir uns heute Abend das Workout. Was dir nicht schaden könnte…” kam es vom Piloten der Detroit.
“Ach, lieber nicht, sonst muss ich auch noch sowas machen …” sagte Fireball und zeigte grinsend auf die Möbelträger. Dave sah den Kurzen neben sich an: “Ja, als Sohn deines Vaters musst du sowas nicht machen.” Fireball warf Dave darauf einen wütenden Blick zu. “Ups, Fettnapf?” fragte Dave versöhnlich. “Fetteimer!” und Fireball ging Richtung Apfelplantage: “Hey, Sorry!” rief der Dave Fireball nach. Der Japaner winkte nur ab.
Hitomi saß mit Marianne am Nachmittag im Privatbereich des Palastes auf einer Terrasse, bei einer Tasse Tee und etwas Gebäck zusammen. Marianne war seit Monaten damit beschäftigt, die Hochzeit für Roland zu planen und freute sich über diese kleine Auszeit. „Ich hoffe wirklich, dass sich Jarred danach etwas zurückzieht. Roland ist durchaus in der Lage, noch weitere Amtsgeschäfte zu übernehmen“, klagte Marianne ihr Leid über ihren Mann. Hitomi nickte. „Er kennt es nicht anders, da ist es schwer loszulassen“, sagte sie und nahm einen Schluck von ihrem Tee. „Natürlich, aber er wird auch nicht jünger“, schmunzelte die Königin. „Oh, lass ihn das bloß nicht hören!“ Beide lachten.
“Ich hatte schon gedacht, dass ich Sie wirklich mit der Royal Force suchen müsste!” gestand Dr. Morel während er auf seine Unterlagen sah. Shinjiro schwieg und wartete erst einmal ab. Der Ältere sah auf und musterte den Captain vor sich: “Wie fühlen sie sich?” wollte er jetzt wissen. “Gestört! Die Interpretation, wie ich das meine, überlasse ich ihnen!” war Shinjiros leicht trotzige Antwort auf Dr. Morels Frage. Der Doctor musste grinsen und nahm seine Brille ab: “Meine eigentliche Frage ist: Fühlen Sie sich in letzter Zeit schneller erschöpft, zum Beispiel beim Training?” Shinjiro zog seine Augenbrauen zusammen: “Nein!” war seine kurze Antwort. Morel nickte und begann: “Ihre Blutwerte zeigen zwar einen minimalen, aber noch nicht alarmierenden Anstieg einer Entzündung im Körper an, sie haben vor einigen Monaten eine Dosis “Tephikanol” injiziert bekommen und diese Reaktion gehört zu einigen Nebenwirkungen! Ich muss alles ausschließen können!” beendete Dr. Morel vorerst seine Beobachtungen. “Tephikanol hat eine reaktionsauslösende Indikations-Zeitspanne von 10 Jahren, schätzungsweise, wenn überhaupt.” sagte Shinjiro. Morel nickte bestätigend: “Ihre Dosis, war nicht hoch, was unser Vorteil ist, sollte es zu einer Behandlung kommen.” Shinjiro lehnte sich zurück und nickte. Dr. Morel begann, ihn aufzuklären.
Absatz #4
Die Sonne verschwand langsam hinter der Skyline von Yuma City und tauchte den Abendhimmel in ein feuriges Rot. Colt saß breit grinsend mit einem kühlen Bier in seinem neuen Schaukelstuhl und genoss das erste lustige Treiben auf seiner Farm. So wie es aussah, wurde sich beim Topping der Hotdogs übertrumpft, er hoffte, dass Saber und Fireball genug eingekauft hatten. Er prostete allen Helfern zu und nahm sich einen großen Schluck. Alle sollten jetzt Spaß haben, obwohl es beim Umzug auch heiter vonstatten gegangen war. Doch jetzt sollten alle den verdienten Feierabend genießen! Das Haus war mit den Möbeln der Wohnung eingeräumt, es sah alles etwas verloren aus, aber das würde sich, wenn Robin vor Ort ist, schnell ändern! Grinste der Cowboy wissentlich vor sich hin. Er freute sich auf die Zukunft hier. “Er stand auf, so ein Hotdog ist gar keine so schlechte Idee!” sprach er vor sich und verließ seine Veranda.
Auch Fireball beobachtete die untergehende Sonne, der Sonnenuntergang auf Yuma war immer wieder überwältigend. Er stand etwas abseits vom Geschehen und blickte Richtung City, der Tower blinkte gedankenverloren in die Ferne. Er erschrak ein wenig, als vor ihm ein rotes Bändchen mit der Aufschrift „Remove before flight” baumelte. Fireball drehte sich um, da stand wieder Dave breit grinsend neben ihm und hielt ihm das Band vor die Nase. Fireball sah den blonden Amerikaner fragend an.
“Zieh erst die Strippe, bevor du abhebst!” kommentierte Dave. Fireball verzog kurz seine Lippen und nahm das Bändchen entgegen. Er hatte den Wink durchaus verstanden. “Danke und Sorry.” erwiderte er darauf. „Ja und Sorry, auch von mir nochmal Kurzer! Bill hat mir erzählt, dass es wohl gerade nicht so läuft bei dir!” begann Dave schuldbewusst. Fireball hielt das Band in seinen Händen und las sich das erste Wort durch “Remove” und sagte darauf: “Mit dem Grande läuft es gut!” Dave stemmte seine Hände in die Hüften und ließ kurz seinen Blick Richtung Yuma City schweifen: “Ich verstehe, ich wollte nur nicht persönlich werden, oder mich einmischen.” erklärte Dave. Fireball strich mit einem Daumen über das zweite Wort “before” und ließ seine Hand mit dem Band sinken: “Tust du nicht!” Dave drehte sich zu dem Kurzen und musterte ihn: “Pass mal auf, ich habe keine Ahnung, was vorgefallen ist, aber du hast einen Vater, der Interesse an dir hat.” begann er. Fireball zog seine Augenbrauen zusammen und blickte Dave an: “Ich kenne die Geschichte des First-Grad! Nicht die offizielle Version, sondern die, welche in naher Zukunft auch öffentlich wird. Und ich finde ihn cool!” gab Dave zu.
“Cool?” wiederholte Fireball darauf: “Er ist nicht cool, wenn du cool, als das Cool definierst!” Erwiderte Fireball und blickte wieder zum Band in seiner Hand und las darauf „Flight“. Dave lachte kurz auf: “Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Situation nicht die leichteste ist, aber auch nicht für deinen Vater.” Fireball sah vom Schriftzug auf und atmete tief ein und aus: “Kann sein!” war alles, was er dazu sagen wollte.
“Er ist fair, er behandelt dich wie jeden anderen Offizier, seinen Rang entsprechend, ich habe erst beim BBQ auf Jarr gemerkt, dass er dein Vater ist.” Fireball hob fragend seine Augenbrauen: “Blödsinn!” kam es direkt darauf. Dave nickte: “Ich wusste natürlich schon vorher, wer du bist. Also nachdem du uns vergackeiert hattest. Denn glaub mir, Söhnchen von Hochrangigen spielen sich auf, als ob sie selbst einer wären. Du nutzt deine Stellung nicht aus, hängst mit uns ab und so weiter.” erklärte Dave. Fireball blieb stumm, er musste sich Daves Worte erst einmal sacken lassen. “Ich bin auch nicht er. Und ich will einfach nur fliegen!” erklärte der Japaner und harkte das Band an seiner Gürtelschlaufe ein.
Dave lachte kurz auf: “Du glaubst, das genügt nicht.” Fireball zuckte mit seinen Schultern: “Ich bin mir sicher, du könntest einen Handstand machen und er würde es toll finden!” Fireball musste darauf etwas lachen, als er sich das Gesagte bildlich vorstellte. Da atmete Dave tief ein: “Weißt du, meinem Vater ist alles egal. Selbst als ich Pilot auf der Detroit wurde, welches eines der modernsten Kampfschiffe der USA ist, war es ihm egal.” öffnete sich Dave und machte eine Pause. Fireball nickte: “Ich verstehe!” und sah zu seinem Nebenmann: “Ich hatte bis vor 15 Monaten keinen Vater! Alles fand ohne ihn statt, obwohl ich mir immer gewünscht hätte, dass er da ist.” erzählte jetzt auch Fireball. Dave grinste: “Und was ist jetzt anders?” Fireball schwieg und sah Richtung Yuma City, die Sonne hatte es fast geschafft hinter dem Horizont zu verschwinden.
“Denk darüber nach, Kurzer, geh nicht zu hart mit ihm ins Gericht!” sagte Dave und stieß Fireball an und ging wieder zum Hot Dog Buffet.
Fireball nickte nur: “Er ist da!” murmelte er die Antwort vor sich und drehte sich in die Richtung, in der Dave gerade verschwand. Er hatte fast genau dasselbe erlebt, nur mit dem Unterschied, Daves Vater war immer physisch anwesend gewesen, aber doch nie da. Und seiner? Fireball nickte sich zu und ging sich durch seine Haare. Er war sich doch sicher, dass sein Vater bei allem von ihm gerne dabei gewesen wäre, er selbst hatte es ihm damals im Krankenhaus sogar gesagt. Aber was machte das jetzt schon aus, da gewesen war er ja trotzdem nicht! “Arrrrgh” fluchte er und stieß einen Kieselstein den Hügel hinunter: “Der macht mich fertig!” murmelte er weiter vor sich und wollte sich jetzt einen Hotdog holen, bevor nichts mehr da war, was bei der Mann Stärke durchaus schon der Fall sein konnte!
Remove Before Flightn ist ein unverkennbarer Sicherheitshinweis, bekannt aus der Luftfahrt. Diese markanten drei Wörter werden in der Luftfahrt auf rote Bänder gedruckt und fordern unmissverständlich zum Handeln auf.. Diese werden unmittelbar an den Maschinen nach der Landung angebracht. Die „RBF-Bänder“ sind eindeutig! Sie hängen an Hüllen und Abdeckungen, die zwingend vor dem Start der Maschinen entfernt werden müssen! Damit dies nicht vergessen werden, hat man die auffällig roten/weißen Bänder eingeführt. Diese drei markanten Wörter sagen unmissverständlich, was zu tun ist. Wird so ein Band vor dem Start nicht gezogen, kann es zu fehlerhaften Anzeigen während des Starts oder Fliegen kommen. Somit kontrolliert nicht nur der Pilot vor dem Start sein Schiff, sondern auch der Mechaniker, der diese Bänder zieht.
Colts vollständiger Name lautet William Wilcox. „Bill“ ist dabei eine klassische amerikanische Kurzform von William, die sich historisch aus „Will“ entwickelt hat. Solche Spitznamen sind im Englischen weit verbreitet.
Der Name „Colt“ entstand hingegen durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Schütze. Schon früh fiel er durch seine präzisen, schnellen Schüssen auf, was ihm diesen Beinamen einbrachte. Der Name passt dabei nicht nur zu seinem Talent, sondern auch zu seinem Auftreten und seiner Herkunft aus dem ländlichen Texas, wo solche charakterprägenden Spitznamen üblich sind. Er bestehrt jedoch auf Colt.
Sein Sohn William Jason Wilcox, wird mit demSpitznamen Will gerufen.
Nippon Strategic Defense University (Nippon SDU)
Dr. Fabrice Morel
RAMROD bezeichnet ein neu entwickeltes Kampfschiff, mit hoher technischer Architektur, die sowohl in Software als auch in Hardware steckt. Sie wurde von April Eagle entwickelt, um die Steuerung militärischer Raumschiffe deutlich zu vereinfachen und zu optimieren.
Captain Michael Lorenz (26)
Sato san (Hitomis Vater)
“Salle du Lys d’Or”, Plenarsaal des Königreichs Jarr
Erster militärisch besetzter Planet im neuen Grenzland. Unterirdisch erstreckt sich eine große Basis mit Laboren und Verwaltung, auf der gegenüberliegenden Seite des Planeten, befindet sich ein Hochsicherheitsgefängnis. Nur wenige kennen die genauen Verbindungen der Anlagen. ➡ Mehr über Pectos erfahren.
Majordome, secrétaire privé du roi (Buttler privatsekretär des Königs)
Neutralitätsstatus und Verlust der nationalen Zugehörigkeit
Mit der Ernennung zum First Grad (1G) verliert der Offizier offiziell seine nationale Identität und gibt seine bisherige Staatsangehörigkeit ab.
Dieser Schritt ist gesetzlich verankert und dient einem einzigen Zweck:
Absolute Neutralität
Der 1G darf keinerlei nationale Interessen, Herkunftskonflikte oder politische Loyalitäten in seine Entscheidungen einfließen lassen. Er agiert als übergeordnete Instanz der Allianz, nicht als Vertreter einer einzelnen Welt oder Fraktion.
Während seiner Dienstzeit:
besitzt er keinen nationalen Pass,
unterliegt er nicht mehr der Gerichtsbarkeit seiner Herkunftsnation,
ist er nur dem Allianzrat und den Gesetzen der intergalaktischen Militärverfassung verpflichtet,
und wird formal als „Allianzangehöriger ohne nationale Bindung“ geführt.
Dieser Status endet erst mit:
der offiziellen Entbindung aus dem Amt,
der Auflösung des Mandates,
oder bei Tod im Dienst.
Erst dann erhält der ehemalige First Grad seine ursprüngliche Staatsangehörigkeit zurück — sofern der Heimatstaat dies anerkennt.
Obwohl der First Grad theoretisch alleinige Befehlsgewalt besitzt, agiert er in der Praxis mit einem hochspezialisierten Führungsnetzwerk:
1. Der Innere Stab (High Strategic Council oder auch Militärstab)
Ein exklusiver Kreis aus:
Obersten Befehlshabern der Land-, Luft- und Space-Forces
Leitenden Analytikern, Geheimdienstoffizieren und Einsatzplanern
Diplomaten und Offizieren des intergalaktischen Rechts
Sowie Diplomaten
Dieser Stab bildet das Informationsnetzwerk des 1G und beliefert ihn mit Lageberichten, Prognosen und taktischen Optionen.
2. Ausgerufene Befehlshaber (Summoned Commanders)
Temporär eingesetzte hochrangige Offiziere, die im Kriegsfall besondere Kompetenzen erhalten. Sie führen Teilkampagnen oder übernehmen die Leitung ganzer Frontabschnitte.
Aufgaben im Angriffsfall
Koordination intergalaktischer Flottenbewegungen
Bestimmung strategischer Schlüsselziele
Genehmigung planetarer Invasionen oder Blockaden
Zusammenführung aller Geheimdienstquellen
Kommunikation mit diplomatischen Organen, falls Ultimaten oder Kapitulationsbedingungen ausgehandelt werden müssen
Der First Grad (1G) ist der höchste bekannte militärische Rang innerhalb der Allianz und wird nur in außergewöhnlichen Situationen verliehen, etwa bei großmaßstäblichen Konflikten, interstellaren Bedrohungen oder der Ausweitung militärischer Zuständigkeitsbereiche auf mehrere Sternensysteme.
König Jarred
Kommander Major Danwens
General Campbell
Cpt. Shinjiro Hikari (26)
EOTF = ECHOES OF THE FRONTIER
Sincia
Shintaro Hikari (Großvater)
Neo
Timothy Dooley
General Whitehawk
Das japanische Wort oder die Wendung für »bō de shitsukeru« = erziehen mit dem Stock (also im Sinne von Zucht durch körperliche Strenge oder Prügelstrafe).
Ein Abfangschirm, oder auch EchoShield genannt, ist ein Sicherheitsmechanismus, der aktiviert wird, sobald eine TSID-Nachricht eintrifft oder bei Bedarf manuell eingeschaltet wird. Seine Hauptaufgabe ist es, den Raum physisch und elektronisch abhörsicher zu machen.
Kurz gesagt: Sobald der Abfangschirm aktiviert ist, wird der Raum zu einem geschützten Bereich, in dem streng geheime Informationen sicher empfangen, verarbeitet oder weitergegeben werden können.
Ein TSID-Eingang ist ein spezieller Kommunikationskanal für Top-Secret-Nachrichten, der zusätzlich durch eine ID-Kennung eindeutig zugeordnet wird. Jede Nachricht, die über diesen Kanal empfangen wird, ist streng vertraulich und kann nur von autorisierten Personen gelesen werden. Die ID-Kennung dient dazu, die Nachricht eindeutig zu identifizieren und ihren Ursprung oder Empfänger zu verifizieren. So kann das System sicherstellen, dass keine unbefugten Zugriffe erfolgen und dass jede Kommunikation zurückverfolgbar bleibt.
Kurz gesagt: TSID = streng geheime Nachricht + eindeutige Identifikation.
… ist ein extrem starkes Radarsignal mit großer Reichweite, das Bewegungen in Echtzeit kartiert.
Spricht Saber »Deck-Off« aus, darf die Brücke verlassen werden. – Die Crew verlässt die Brücke, während das Schiff weiter überwacht, aber nicht aktiv gesteuert wird.
Deck: Bezieht sich auf die Brücke oder das Kommando-Deck eines Raumschiffs.
Off: Abgeleitet von „offline“, also das Abschalten oder Pausieren der aktiven Dienstpflichten.
Der TAC-Desk ist das zentrale System/Programm für Strategien und Einsatzplanung im Kavallerie Oberkommando. Es vereint taktische Karten, Truppenbewegungen, Einsatzdaten und Kommunikationsschnittstellen in einer interaktiven Benutzeroberfläche. Mit dem TAC-Desk können Kommandanten Missionen überwachen, Einsätze koordinieren und schnelle Entscheidungen auf Basis aktueller Informationen getroffen werden.
🔴 P18
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Addison Simpson
Planet in Sektor A des Neuen Grenzland. Jarr ist ein Königreich, einer französischen Monarchie.
🟠 P16?
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