5.116 Wörter, 27 Minuten Lesedauer
Absatz #1
Saber verließ das Krankenzimmer, nach der unbequemen Nacht im Besucherstuhl fühlte sich inzwischen jeder Muskel seines Körpers an, als hätte er allein gegen die Outrider gekämpft … und verloren. Die Visite hatte er noch gemeinsam mit Sincia durchgestanden. Das Ergebnis war eindeutig gewesen. Sincia würde bis zur Geburt die meiste Zeit liegen müssen. Die Gefahr einer Frühgeburt schätzte der Arzt als sehr hoch ein. und jeder einzelne Tag im Mutterleib zählte.
Genau das hatte der Doctor ihm ruhig, aber eindringlich erklärt.
Und so sehr es Sincia auch schwerfiel, plötzlich nicht mehr viel machen zu dürfen, aber ihre Tochter ging vor: “Dann lasse ich mich eben betüddeln”, hatte sie irgendwann trocken gesagt. Allein bei dem Gedanken musste Saber jetzt leicht schmunzeln.
Er lief den Stationsflur entlang und sehnte sich nach einer ausgiebigen Dusche und etwas zu essen, das Gremium war für 13 Uhr angesetzt, wo es stattfinden würde, wusste er nicht, er hatte also noch ein paar Stunden. Die Tür der Station öffnete sich und davor saß sein Vater im Wartebereich. Edward stand auf, als er seinen Sohn sah: “Und?” fragte der ältere: “Gehen wir was essen?” fragte Saber und sie verließen das Krankenhaus.
Fireball stand im Büro seines Vaters und gemeinsam blickten sie seit einigen Minuten auf den Monitor: “Hä??” verzog Fireball sein Gesicht und richtete sich wieder auf: “Was soll das sein?” fragte er und sah seinen Vater an: “Das frage ich dich!” Fireball blickte noch einmal einige Sekunden zum Monitor und dann wieder resignierend zu seinem Vater: “Weißt du es nicht?” Shinjiro schüttelte mit seinem Kopf: “Nein, hätte ja sein können, dass du da etwas raus erkennst!” und Shinjiro lehnte sich in seinen Sessel zurück.

Fireball lachte und wollte das Büro wieder verlassen. “Warte!” sein Vater zeigte auf den Monitor: “Wie konntest du diese Verschlüsselung knacken?” war Shinjiro jetzt doch neugierig. Fireball drehte sich dem Monitor wieder zu: “Ich habe alle gängigen Methoden probiert, na ja die CKYS Codes und darauf ein CJK mit der end Verschlüsselung des KOK.” Shinjiro, der immer noch zurückgelehnt auf seinen PC schaute, griff sich mit zwei Fingern zwischen seine Augen: “Das war eine dreifache YJK End Code Verschlüsselung!” stöhnte er … Fireball zuckte etwas triumphierend mit seinen Schultern: “Ja, das fand ich auch komisch!” Sein Vater sah ihn an: “Wer hat dir das beigebracht?” Fireball lehnte sich an den Tisch und spitzte seine Lippen: “Richard und April kennen sich mit Dejafrierung aus, ich habe hin und wieder mal zugesehen und die Grundlagen hatte mir April mal erklärt.” Shinjiro rollte sich mit seinem Sessel wieder an den Tisch heran. “Und dann fällt dir nichts Besseres als 1, 2, 3, 4 ein?” Fireball sah das Tun seines Vaters zu, der sich gerade ins System einloggte: “Es musste halt schnell gehen.” Shinjiro tippte demonstrativ: 5, 6, 7, 8,9 und schüttelte mit seinem Kopf. “Und bevor du weiter fragst, ich habe es meistens nur zum Knacken von Spielen genutzt, um in die hinteren Level zu kommen.”
Shinjiro nickte: “Ja, genau das wollte ich wissen.” kommentierte er und begann seinen Zugang neu zu optimieren, obwohl sein privater Zugang nicht ans öffentliche Netz angeschlossen war, wäre es ein Datenleck: “Was war gestern los?” fragte er währenddessen weiter. Fireball stieß sich vom Tisch ab: “Was meinst du?” hakte er nach, er wusste gerade nicht, was sein Vater meinte: “Vor den Generälen, hatte ich das Gefühl, dass du jeden Moment umfällst.” erklärte er. Fireball nickte: “Ja, das hatte ich auch!” gab er zu. Shinjiro sah auf und musterte seinen Sohn: “Du bist doch sonst nicht auf den Mund gefallen. Dann wirst du das jetzt lernen, eines sei dir sicher, die riechen Unsicherheit und nutzen es für sich!” Fireballs Augen weiteten sich: “Eigentlich machst du mich da mehr nervös als die anderen!” gestand Fireball darauf. Shinjiro grinste breit: “Echt?” fragte er und ließ seinen Blick auf seinen Sohn ruhen: “Ja, echt!” gab Fireball zurück. “Das ist gut!” und Shinjiro lehnte sich jetzt wieder zurück: “Gut?” fragte Fireball ungläubig. “Ja, beobachte, lerne und setze es um. Den nächsten Team-Rapport hältst du! Na ja, wenn es nicht gerade dabei um dich geht!” beschloss Shinjiro grinsend.
“Was? Aber Richard ist doch und ich kann ihn doch nicht …” Er unterbrach sich selbst und ging sich durch seine Haare: “Du bist in der Captain-Ausbildung, das bedarf keiner weiteren Erklärung! Und was die Generäle angeht, das machen wir zusammen!” Fireball pustete seine Luft hörbar schwer aus und sein Blick fiel auf die Wanduhr und seine Augen wurden Teller groß: “Oh Mist, wir starten in 30 Minuten!” und stürmte aus dem Büro.
Shinjiro sah seinem Sohn nach und widmete sich wieder seinem Tun: “Viel Glück!” rief er ihn noch hinterher. “1,2,3,4 …” flüsterte er und grinste vor sich hin.
Texas – AT&T
Colt war am späten Nachmittag gemeinsam mit Joshua zum AT&T Stadium gefahren. Heute spielten die Texas Bulls gegen die Detroit Lions, und schon die riesigen Menschenmengen rund um das Stadion sorgten bei Joshua für pure Begeisterung.
Für Colt hingegen fühlte sich alles gleichzeitig vertraut und seltsam lange her an. Seit er im Neuen Grenzland war, war er nicht mehr bei einem Footballspiel gewesen. Jetzt saß er hier mit Joshua zwischen jubelnden Fans, riesigen Bildschirmen, Musik und dem Geruch von gegrilltem Essen und Popcorn. Joshua stopfte begeistert Hot Dogs in sich hinein und schüttete Cola hinterher. Robin war schließlich nicht da und Colt drückte einfach sämtliche Augen zu, die er irgendwie zukneifen konnte.
Robin gönnte sich noch einen Wellnesstag im Hotel, bevor sie morgen zurück flogen. Die Tage waren wie im Flug vergangen, doch jeden einzelnen hatte Colt genossen. Seinen Dialekt hatte er schnell wieder drauf gehabt, ja sowas vergisst man nicht und sogar Joshua hörte sich schon wie ein kleiner Texaner an. Schließlich fand er Texas Cool, schließlich hatte er doch jetzt sowas wie einen Onkel, der auch noch einen Stall voller Pferde hatte, das gefiel ihm besonders gut: “Das ist besser als jeder Vergnügungspark!” rief Joshua gegen den Lärm an. Der Cowboy grinste und das Spiel wurde eröffnet und er feuerte jetzt zusammen mit den tausenden anderen Menschen die Cowboys an.

Jarr – Gremium
Außerhalb von Jarr warteten König Jarred und Captain Hikari auf den Rest der Delegation. Die Nachmittagssonne lag warm über den hellen Steinwegen und den gepflegten Anlagen. Vor dem Gebäude, während Sicherheitskräfte und Fahrzeuge im Hintergrund für Sicherheit und Ruhe sorgten, stand Shinjiro am Eingangsbereich an einer der breiten Steinsäulen gelehnt und ging auf seinem Tablet konzentriert seine Aufzeichnungen durch. Dabei scrollte er ruhig durch Berichte, Markierungen und taktische Notizen.
“Erstaunlich… wirklich erstaunlich, First Grad”, sprach ihn plötzlich jemand auf Japanisch an. Überrascht hob Shinjiro seinen Blick von seinem Tablet und zog kaum merklich die Augenbrauen zusammen, als er General Masaki direkt vor sich stehen sah. Der ältere General betrachtete ihn mit einem schwer einzuordnenden Ausdruck. Nicht feindselig, aber auch nicht freundlich. Eher… prüfend, fast so, als würde er ein lang verloren geglaubtes Ergebnis einer Rechnung betrachten, dessen Ausgang ihn selbst überraschte: “Dass ich das tatsächlich noch erleben darf… dann war wohl doch nicht alles umsonst gewesen”, sprach Masaki ruhig weiter und trat neben Shinjiro.
Dabei verschränkte er langsam seine Hände hinter dem Rücken und ließ den Blick kurz über das Gelände schweifen, ehe er wieder zum First Grad sah. Shinjiro musterte den General aufmerksam. Sein Blick blieb dabei vollkommen kontrolliert, während er jede Bewegung seines Gegenübers genau zu analysieren schien.
Masakis Stimme blieb höflich und sehr respektvoll. Und genau das machte die Situation unangenehm. Denn hinter jedem seiner Worte lag etwas Undefinierbares. Etwas, das sich wie ein unausgesprochener Vorwurf aufbaute. Die Atmosphäre wirkte plötzlich drückender und vor allem schwerer und das lag nicht an der aufkommenden Schwüle des Sommernachmittags.

Masaki nickte vollkommen überzeugt: “Sie wissen also nicht mehr, wer ich bin”, stellte der in die Jahre gekommene, aber noch immer erstaunlich fitte General ruhig fest. Shinjiro erwiderte den Blick ohne jede Regung: “Ich weiß sehr wohl, wer Sie sind”, antwortete er schließlich kühl und richtete nun seine volle Aufmerksamkeit auf den General. Masaki lächelte leicht, doch dieses Lächeln wirkte nicht warm, sondern immer noch abschätzend: “Vor siebzehn Jahren waren Ihr verehrter Vater und ich uns einig, dass all die Mühe wohl umsonst gewesen war. Dabei hatten Sie einen beeindruckenden Schnellstart hingelegt, was Ihre Beförderungen betraf. Genauso, wie wir es erwartet und vor allem geplant hatten.”
Und der General schwieg und betrachtete Shinjiro dabei aufmerksam. Dann hob er langsam eine Hand: “Und dann… buff.” Das letzte Wort hauchte Masaki leise aus, während er die Finger leicht öffnete, als würde etwas Unsichtbares in der Luft zerplatzen. “Alles löste sich in einer einzigen Feuerwolke auf”, ergänzte er ruhig. Die Worte trafen die Stille zwischen den beiden schwer.
“Es ist nie so, wie es scheint“, war alles, was Shinjiro darauf ruhig erwiderte. Masaki nickte langsam: “In der Tat,“ gab der General zu und sein Blick blieb dabei unverändert auf Shinjiro, als er sprach: “Dennoch… die Schande dieser sechzehn langen Jahre ging auch an Ihrem verehrten Vater nicht spurlos vorbei.” Die Worte waren höflich formuliert, fast zu höflich. Und genau deshalb wirkten sie wie fein gesetzte Nadelstiche: “Er war ein sehr stolzer Mann und plötzlich war sein Sohn… in dem er so viel Mühe, Hoffnung, Zeit… und auch Geld investiert hatte weg.” Und Masaki machte eine kurze Pause: “Alles schien verloren.“ Shinjiros Blick blieb ruhig, doch innerlich spürte er längst, worauf dieses Gespräch wirklich hinauslief.
Shinjiro huschte ein kleines sarkastisches Lächeln über die Lippen: “Umso erfreulicher, dass mein verehrter Vater in den Genuss kam, mir nach 16 langen Jahren die 5 Sterne anzustecken, es hat mich gefreut für ihn!” und es entstand eine kurze Stille … Shinjiro schluckte und sah sich darauf etwas um und war plötzlich dankbar dafür, dass niemand sie hören oder gar verstehen konnte! “Ziel erreicht!” sagte Masaki und nickte darauf. Shinjiro sah auf die Ränge des Generals an dessen Uniformjacke und schmunzelte leicht: “Wenn das alles ist, habe ich nichts weiter mit ihnen zu besprechen!” sagte er und wollte sich höflich verabschieden.
“Und ihr Sohn?” warf Masaki darauf ein, als er merkte, dass sein Gegenüber das Gespräch sofort wieder im Keim ersticken wollte. Shinjiro hielt inne und ging noch einen halben Schritt auf den älteren zu und blickte diesem fest in die Augen: “Ich hoffe, es war das Erste und das letzte Mal, dass sie ihm so nahe gekommen sind!” General Masaki hielt den Blick unbeeindruckt stand: “Er wird es so nicht weit bringen!” kam es darauf von Masaki. Shinjiro kam ein kleines kurzes Lächeln über seine Lippen, änderte jedoch nichts an seiner Haltung: “Das ist etwas, worüber sich ein zweitklassiger General nicht seinen Kopf zerbrechen sollte! Wir sind ihnen dankbar für ihre Dienste!” und trat einen Schritt zurück. Und damit war dieses Thema abgeschlossen.
Maskai kniff seine Augen zusammen: “Sie führen das Haus Nakamura wieder mit ihrem zusammen, sollte ihr Sohn diese Verbindung eingehen und im gleichen Atemzug wollen sie das Haus Masaki, welches ihrer Familie jahrhundertelang als Berater gedient hat, ausschließen?” fragte der General ernst: “Was ich tue oder nicht, wird sich zeigen!” war Shinjiros Antwort darauf: “Noch sind sie nicht der Seii Taishōgun!” stellte Masaki fest: “Das stimmt! Noch nicht! Aber eines verspreche ich Ihnen hier und jetzt, niemand wird hoffentlich mehr unter ihren Methoden leiden müssen!” sprach es Shinjiro fest aus und blickte dem General dabei fest entschlossen in die Augen:
Masaki nickte darauf bestätigend: “Sie also!” Shinjiro nickte: “Ja, ich! Und erfahre ich von noch weiteren Fällen…! Wird das KOK niemanden aus ihrer Schmiede in den Dienst stellen!” versicherte er. Masaki schluckte, sollte das ans Licht kommen, wäre es nicht nur ein landesweiter Skandal, er hatte schon im letzten Jahr erlebt, dass es Ermittlungen in Sachen “bō de shitsukeru” gab, jetzt wusste er, wer für diese verantwortlich war. Masaki sah Shinjiro tief ein und ausdauernd .. ein schwarzes Auto fuhr an ihnen vorbei und hielt vor dem Eingang der Villa.
Saber stieg gemeinsam mit seinem Vater und Captain Lorenz aus der schwarzen Limousine. Noch während sich die Türen des Wagens hinter ihnen schlossen, wurden sie bereits von König Jarred und Sergeant Smithny begrüßt. Die Atmosphäre vor der Villa wirkte ruhig und enspannt.
General Masaki beobachtete die Neuankömmlinge schweigend. Sein Blick blieb schließlich auf Saber liegen und er neigte seinen Kopf leicht in dessen Richtung: “Gestern haben Sie ein laufendes Gremium und damit Ihre Führungsverantwortung unterbrochen… wegen einer Frau, die in den Wehen lag”, sprach Masaki verständnislos zu Shinjiro. Und der Satz hing schwer in der Luft zwischen ihnen. Shinjiros Blick glitt kurz zu dem jungen schottischen Major, bevor er langsam wieder fast Fassungslos zu Masaki zurücksah.
Der ältere General verschränkte ruhig die Hände hinter seinem Rücken: “Sie haben Privates mit Dienstlichem vermischt.” So habe ich Sie nicht ausgebildet. Und für einen Moment entstand eine unangenehme Stille zwischen den beiden Männern. Selbst die Geräusche des Vorplatzes schienen plötzlich weiter entfernt zu sein. Shinjiro hob leicht sein Kinn: “Die Zeiten ändern sich, General Masaki.” erwiderte er kontrolliert: “Und ich verrate Ihnen noch etwas…” begann er und sah Masaki direkt an: “Jedes Mal, als ich damals vor Ihnen stand, habe ich mir geschworen, niemals so zu werden wie Sie gewollt hatten…Ganz gelungen ist es mir offenbar nicht.” doch dann huschte ihm zum ersten Mal ein kaum sichtbares Lächeln über sein Gesicht. Und deutete mit einer kleinen Kopfbewegung in Richtung des Eingangs, wo Saber gerade mit Jarred sprach: “Behalten Sie meinen Major im Auge, denn sie werden noch viel von ihm hören!”
“Und mein Sohn ist meine Angelegenheit. Nicht Ihre! sprach Shinjiros ruhig und gerade deshalb wirkten die Worte umso deutlicher: “Gestern… haben Sie von ihm eine Lektion in Sachen Menschlichkeit präsentiert bekommen.”
Masaki sah Hikari ernst an und hörte weiter schweigend zu, doch obwohl seine Miene kontrolliert blieb, wirkte der ältere General nicht mehr vollkommen sicher in seiner Haltung. Nach einigen Sekunden setzte er an, um etwas zu erwidern.

Doch Shinjiro schnitt ihm höflich das Wort ab: “Danke, General Masaki.” Verbeugte er sich respektvoll vor ihm und Masaki hatte keine Wahl, als es ihm gleichzutun und wirkte dabei jedoch einen Moment lang sichtlich überfahren. Anschließend richtete Shinjiro sich wieder auf, wandte sich ruhig ab und ging ohne ein weiteres Wort in Richtung der Villa, die nördlich außerhalb von Jarr lag.
General Masaki blieb noch einige Augenblicke nachdenklich zurück und folgte mit Abstand schweigend den übrigen Teilnehmern des Gremiums ins Innere der Villa.
Jarr – Hôpital
Im Krankenhaus stellte Aaiko einen großen, bunten Sommerblumenstrauß auf den kleinen Tisch neben Sincias Bett. Leuchtende Sonnenblumen, zarte Lilien und farbenfrohe Wildblumen brachten sofort etwas Wärme und Leben in das ansonsten sterile Krankenzimmer: “Damit du wenigstens etwas Schönes zum Anschauen hast”, sagte sie sanft. Sincia lächelte müde, während ihr Blick über die Farben der Blumen glitt.

Das Zimmer würde sie in den nächsten Tagen, vielleicht sogar Wochen, wohl kaum noch verlassen. Umso mehr bedeutete ihr diese kleine Geste viel. Sie hatte sich inzwischen zwar etwas beruhigt, doch die Sorge blieb trotzdem tief in ihr sitzen. Von nun an standen täglich Untersuchungen an, ständige Kontrollen und vor allem Ruhe.
So hatte sie sich die letzten Monate ihrer Schwangerschaft ganz sicher nicht vorgestellt. Bis jetzt war doch alles so gut verlaufen. Sie hatte diese Zeit sogar genossen, jede Bewegung ihrer Tochter, jede Veränderung und die gemeinsame Vorfreude mit Saber geteilt. Leise seufzte sie und beschloss, nun blieb ihr nichts anderes übrig, als das Beste daraus zu machen.
Es klopfte leise an der Tür, bevor sie sich öffnete und April mit einem weiteren wunderschönen Blumenstrauß hereinkam. In der anderen Hand trug sie eine große Tüte voller Beautyartikel, Gesichtsmasken, Cremes und eindeutig viel zu viel Süßkram. Kaum war sie im Zimmer, stellte sie die Tüte auf einem Stuhl ab und zog Sincia erst einmal in eine feste Umarmung. Auch Aaiko wurde herzlich begrüßt.
“So… heute machen wir aus diesem Zimmer eine kleine Wellness Oase!”, verkündete April grinsend. Sincia musste tatsächlich lachen und nickte sofort. Sie war unglaublich dankbar für jede Ablenkung und jede Minute, in der sie nicht über Sorgen, Untersuchungen oder mögliche Risiken nachdenken musste.
“Das passt doch, Richard hat übrigens schon First Class für mich gebucht”, erklärte sie schließlich mit einem kleinen Lächeln und zeigte auf den Krankenhausvertrag, der auf ihrem Beistelltisch lag. Im Laufe des Tages bekomme ich ein anderes Zimmer. “Na, umso besser!”, antwortete April zufrieden, während sie die Blumen in eine Vase stellte. Dabei sah sie wieder zu Sincia hinüber: “Weißt du eigentlich schon, wie lange ihr auf Jarr bleiben werdet?”, fragte die Kindergärtnerin neugierig.
April schüttelte mit ihrem Kopf: „Wahrscheinlich nur so lange das Gremium tagt, was danach ist, weiß ich leider auch nicht.” erklärte April und sah danach fragend zu Aaiko, die vielleicht weitere Informationen hatte, saß sie doch fast an der Quelle. Aaiko sah die beiden Frauen an: “Ich weiß auch nicht mehr, nur dass nächste Woche ein Urlaub ansteht.” April nickte. “Dann lassen wir uns überraschen und verbringen die nächsten Tage mit Beauty und Online-Shopping!” und April hielt das Tablet in die Luft. Alle lachten.
Absatz #5
Fireball saß gemeinsam mit Kadett Glenn in einem kleinen Séparée des Offizierskasinos. Mit Glenn kam er gut klar, doch die Feinheiten des Feuerleitstands musste Colt dem Engländer beibringen. Jetzt streckte er Müde seine Beine weit von sich und lehnte seinen Kopf gegen die Rückenlehne. Kurz darauf gähnte er herzhaft und entschied einfach, für einen Moment seine Augen zu schließen.
Durch seine Verspätung am Morgen hatten sie ihren Startslot verloren und mussten fast eine Stunde am Boden bleiben, bevor Ramrod II überhaupt freigegeben wurde. Danach hatte sich der gesamte Tagesplan verschoben. Doch nun neigte sich der Tag langsam dem Ende entgegen. Und Fireball war gedanklich eigentlich schon im Feierabend angekommen.
Da merkte er, wie ihm jemand etwas auf den Kopf setzte: “Was ist hier los, Betreutes schlafen, oder was?” vernahm er eine ihm bekannte Stimme und riss seine Augen wieder auf. Da stand Colt breit grinsend vor ihm. “Kaum denkt man an den Cowboy, ist er auch schon da, wie gruselig!” kam es von Fireball, doch er freute sich und stand auf.
Die beiden begrüßten sich herzhaft: “Der ist für dich, original aus Dallas!” erklärte Colt und zeigte auf dem Hut auf Fireballs Kopf. Glenn sah auf, er kannte sich gerade gar nicht aus. Fireball nahm den Hut ab und begutachtete ihn und grinste: “Cool, danke!” Colt setzte sich: “Feinstes Büffelleder!” erklärte der Cowboy zusätzlich. Fireball nickte: “Nun brauche ich nur noch einen Anlass, ihn auch zu tragen!” lachte er und legte den Hut auf den Tisch ab. “Was machst du hier, dein Dienst beginnt erst morgen!” fragte Fireball und setzte sich nun auch wieder: “Ach und das ist Kadett Glenn, dein neuer Schütze!” stellte der Pilot gleich das neue Teammitglied vor, der die Begrüßung beobachtet hatte. Colts Augenbrauen gingen nach oben, “neuer Schütze?” aber begrüßte erst einmal den jungen dunkelhaarigen Mann. Fireball grinste immer noch: “Ja, neuer Schütze, ich hätte sonst nicht in Yuma starten dürfen und aus dem Urlaub wollte ich dich nicht holen und dank Glenn, hast du nun auch regelmäßig frei, du Glückspilz!” erklärte der Japaner.
“Ich hätte dir deine Ohren auch langgezogen!” kam es von Colt darauf. “Ich bin hier, weil du nicht an deinen Kommunikator gehst.” Fireball stützte seinen Kopf auf seiner Hand ab: “Es musste schnell gehen heute Morgen, ich habe ihn zu Hause liegen lassen.” gab Fireball kleinlaut zu. Colt schüttelte mit seinem Kopf und schnippte seinem Freund gegen seine Stirn: “Und sowas will Captain werden!” konterte Colt. Fireball wich zurück.
“Wo ist der edle Säbelschwinger, auch der ist nicht zu erreichen?” fragte Colt weiter. Fireball zuckte mit seiner Schulter: “Irgendwo auf Jarr, die Gremieren hier und niemand weiß, wo und worüber.” antwortete er. “April ist bei Sincia im Krankenhaus, sie hatte plötzlich Wehen, soviel ich weiß.” Nahm er gleich Colt nächste Frage vorweg. Die Augen des Cowboys wurden größer nach dem gehörten: “Was, aber wie so plötzlich?” kam es von Colt sorgenvoll.
Fireball sah zu Colt: “Dem Baby geht es gut, aber die gute Sincia hat absolute Bettruhe, es war wohl der Stress der ganzen letzten Wochen. Aaiko und April versüßen ihr gerade den Tag.” beruhigte Fireball seinen besten Freund, er wusste, dass sich Colt da jetzt sehr viele Gedanken machen würde. Der Cowboy lehnte sich etwas zurück und hoffte, dass alles gut werden würde und sich Saber auch auf das Gremium konzentrieren konnte! “Euch kann man auch nicht alleine lassen!” murmelte er und holte sich erst mal einen Kaffee. Fireball sah seinem Freund nach und begutachtete wieder seinen Hut.
Absatz #6
”Ich stimme für den Einsatz. Allerdings würde ich eine Beteiligung der USA dabei sehr begrüßen”, erklärte Sergeant Smithny ruhig. Captain Hikari atmete daraufhin tief ein. Nicht schon wieder, denn auf eine weitere Grundsatzdiskussion hatte er heute wirklich keine Lust mehr. In den letzten Stunden hatten Sie alle Argumente dargelegt und Risikoanalysen und Zuständigkeiten diskutiert. Endlich hatte er das Gefühl gehabt, alles halbwegs in geordnete Bahnen gebracht zu haben.
Und jetzt das. Shinjiro strich sich langsam mit zwei Fingern über die Stirn und sah für einen kurzen Moment einfach nur schweigend auf den Tisch vor sich. Saber hingegen lehnte sich bereits wieder leicht zurück. Das dürfte jetzt wieder in einer völlig neuen Diskussion enden, dachte der Schotte sofort. Und Captain Lorenz sah bereits so aus, als würde er innerlich Anlauf nehmen.
“Nun, ich erwäge, den neuen Friedenswächter dafür im Einsatz zu nehmen, dieser verfügt über die nötige Technik, neuartige Waffensysteme zu integrieren. Und die USA wäre mit diesem durchaus vertreten, mit einem sehr begabten Schützen!” kam es von Sergeant Smithny. Saber hörte auf und sah zu Smithny, dieser nickte: „Ja, ihr Lieutenant, Major Lancelot.“ Captain Hikari setzte sich: “Ein First Lieutenant!” berichtigte er und Smithny lehnte sich zurück und wartete ab: “Vielleicht würde man sich einig werden, First Grad?” fragte Smithny ruhig. Saber sah neben sich, was wollte der Sergeant jetzt? denn er verstand gerade nicht auf, was der Sergeant hinaus wollte.
König Jarred sah zu Hikari und Lorenz schüttelte nur mit seinem Kopf: “Mr. Smithny, sagen sie was sie wollen, dann werde ich darüber nachdenken!” Die Augen von Saber weiteten sich, jetzt waren sie also nicht mehr dienstlich unterwegs? Smithny richtete sich etwas auf: “Ach, das möchte ich eher bei einem Abendessen besprechen!” Captain Hikari überschlug seine Beine und musterte den Sergeant eine Weile: “Ich könnte auch auf die Peacekeeper ausweichen!” sagte Hikari. Der Sergeant grinste: “Ich hätte schon ganz gerne First Lieutenant Wilcox, ich habe viel Positives über ihn gehört.” kam es von Smithny und rieb sich Kinn.
Saber musste in sich hinein grinsen, der Amerikaner pokerte gerade für Colt. “Eine Beförderung, Sir?” fragte Saber unverblümt. Alle sahen daraufhin zum Highlander, Saber sah in die überraschten Gesichter, ups, was hatte er denn jetzt gesagt? “Sir?” fragte er vorsichtig nach. General Masaki schüttelte nur mit seinem Kopf. Hikari stand auf: “Eine Pause wird uns allen guttun!” sagte er und unterbrach die Diskussion.
Alle waren einverstanden und verließen den Raum. Edward zeigte seinen Sohn nicht merklich an, im Raum zu bleiben. Saber verstand, deswegen also die Pause, er hatte durchaus bemerkt, dass ihm hier gerade ein Fauxpas passiert war.
Hitomi hatte den Nachmittag damit verbracht, durch ein riesiges Gartencenter außerhalb von Jarr zu bummeln. Voller Begeisterung plante sie mit einem ihr empfohlenen Gärtner, den Garten des Hauses hier auf Jarr umzugestalten und hatte dabei längst ein genaues Bild vor Augen, wie alles später aussehen sollte.

Und im Krankenhaus genossen Aaiko, April und Sincia gemeinsam ein großes Stück Kuchen und lachten endlich wieder ausgelassen. Das neue Zimmer war deutlich schöner und besaß sogar einen kleinen Balkon. Während Sincia im Bett saß, zog April die Gardinen zur Seite und öffnete die schmale Flügeltür, um die warme Sommerluft hereinzulassen.

“Wie kommen Sie eigentlich dazu, dass hier so offen herumzuposaunen?”, fragte Captain Hikari sichtbar verärgert: “Sir, ich habe lediglich etwas ausgesprochen, das ohnehin bereits im Raum stand”, verteidigte sich Saber. Captain Hikari nickte: “Ja, aber es wurde niemals offiziell kommuniziert”, stellte er scharf klar. “Ich war gerade dabei, die gesamte Sache auf Sie als Vorgesetzten von Lieutenant Wilcox umzuleiten.” Saber Augenbrauen schossen nach oben, denn jetzt dämmerte es ihm langsam.
“Mit sehr viel Pech haben Sie Ihrem zukünftigen Schützen gerade eine äußerst hilfreiche Vitamin-B-Spritze vermasselt.” fügte Hikari noch hinzu. Und für einen Moment blieb es still zwischen den beiden. Dann wandte Hikari sich abrupt wieder ab, sichtbar darum bemüht, seine Geduld nicht vollständig zu verlieren. Saber beobachtete den Captain und atmete tief ein: “Was ein Mist.” dachte er sich und rollte mit seinen Augen. Klar hatten alle gewusst, worum es ging, aber solange es nicht offen ausgesprochen wurde, hätte es eben auch etwas anderes sein können. Dann wäre so eine Beförderung durchaus möglich gewesen. Jetzt würden jedoch alle Beteiligten wissen, dass eine mögliche Beförderung mit viel Unterstützung zustande gekommen wäre und nicht ausschließlich durch Verdienste.
“Sir, ich finde, dass Lieutenant Wilcox, abgesehen von der jetzigen Situation, eine Beförderung durchaus verdient hätte. Zumal er davor bereits jahrelang für das KOK im Einsatz war”, sagte Saber und ging einige Schritte auf den Captain zu. Und dieser drehte sich wieder zu seinem Major um: “Das Major ist, so leid es mir tut, für Lieutenant Wilcox in weite Ferne gerückt. Denn egal welche Beförderung er jetzt erhält, die Frage nach Fremdeinwirkung wird immer über ihm schweben.
Saber nickte langsam udnsah dann zum Captain: “Sie wären also dafür gewesen, Sir?”, fragte er. Captain Hikari holte Luft. Doch genau in diesem Moment ging ein schriller Alarm durch die gesamte Villa.
Und im nächsten Augenblick kamen Lorenz und die Anderen zurück in den Meetingraum gestürmt: “Das Outrider-Frühwarnsystem!”, kam es knapp von Lorenz.
Saber bekam große Augen. Von dieser Entwicklung wusste er zwar, doch dass das System bereits auf Jarr getestet wurde und sogar schon einsatzbereit war, war ihm neu.
Captain Lorenz schaltete den großen Monitor im Meetingraum um. Augenblicklich erschien eine taktische Karte des Orbits von Jarr mit mehreren auf blinkenden roten Signalen. “Gut… wir haben zehn Minuten” und alle stellten ihre Timer.
Keine Sekunde später verließen Captain Lorenz, Hikari und Saber die Villa im Laufschritt und stiegen in den bereits wartenden Hubschrauber, der sofort abhob und richtung Militärraumhafen flog: „Schaut euch das an!” Captain Lorenz hielt das Radarbild und die Energiepoints, die ihm auf seinem Kommunikator angezeigt wurden, hin: “Gebt in der Stadt Alarm!” Saber nickte, und gab diese Anweisung über den momentanen Kommandostand im Jarr raus. Lorenz schüttelte mit seinem Kopf. “Ich habe gerade einmal sechs Jets vor Ort!” Hikari nickte, er bekam ebenfalls die aktuellen Rasterbilder beinahe sekündlich geschickt: “Du wirst zusammen mit Prinz Roland die Truppen koordinieren, haltet das Geschehen von der Stadt fern!” fügte Captain Hikari noch mit an, denn die roten Punkte waren nicht nur im Orbit aufgezeichnet worden, sondern auch über bewohntem Gebiet.
“Major, sie setzten Kurs mit dem Friedenswächter nach Pectos, die Monarch Supreme wird folgen und die königlichen Kampfschiffe von Jarr und Alamo werden den Orbit verteidigen!” gab Hikari seine Strategie bekannt: “Ja, Sir!” antworteten Captain Lorenz und Saber. Sie flogen über die Stadt, in der der Alarm seit einer Minute ging, Saber beobachtete das Treiben unter sich, die Schutzräume und die Fenster wurden mit einem festen Schutzschild bedeckt, ihm krampfte sich der Magen, war doch auch seine Frau hier, er musste darauf vertrauen, dass das Krankenhaus alle erdenklichen Schutzmaßnahmen ergreifen würde!
Colt schwang sich an seinem freien Tag in seine Satteleinheit und fuhr die Waffensysteme hoch, er hätte doch bis morgen noch frei gehabt und jetzt saß schon in seiner Einheit.Erleichtert war er das er Robin und Joshua in Sicherheit wusste, denn die beiden würden erst in zwei Tagen aus Dallas anreisen, da er von texas aus keine geeignete Unterkunft auf Jarr hatte finden können. Und statt auf Haus oder Wohnungsbesichtigung zu sein, musste er erst einmal die Schmutzfüße von hier vertreiben. Fireball bereitete alles für den Start vor, Glenn der sich etwas mit Navigation auskannte, versuchte sich in Aprils Steuereinheit zurechtzufinden, den größten und wichtigsten Teil legte Fireball jedoch auf Sabers Modul, der so, hoffte der, Japaner hier bald auftauchen würde!
“Partner, ich würde sagen, wir lassen alles anlaufen!” sprach Colt entschlossen in Fireballs Richtung, dieser nickte: “Bin schon dabei, Cowboy!“ bestätigte Fireball und stellte seine Steuereinheit auf aktiv und kampfbereit und dachte dabei kurz an Aaiko und seine Mutter, er atmete tief ein und aus und begann die ersten Triebwerke hochzufahren. Colt hörte die ersten Jets starten. „Man, wo bleiben die?” fragte Colt ungeduldig.
Die Monarch Supreme bezog Stellung auf dem Rollfeld, ein Hubschrauber landete unweit von ihr. Fireball holte die Geschehnisse auf den Monitor, und sah seinen Vater, Saber und Lorenz sausteigen: “Gut, es geht los!” sagte er zu sich und ließ die Rampe hinunter. Saber rannte auf die Brücke und setzte sich sofort in seine Einheit: “Sofort hoch und Kurs auf Pectos!” befahl er und tippte die bestätigenden Befehle. Da sah er schwungvoll nach rechts udn seine Augen weiteten sich: “Colt!” stolperte es fast aus ihm und der Cowboy winkte den Schotten aus seiner Satteleinheit zu: “Huhu” und Fireball gab Vollschub und hob ab.
April beruhigte Sincia und Aaiko, das Krankenhaus wurde abgeschirmt, die Fenster schlossen sich automatisch, um eine Art Rollläden fuhren nach unten, es wurde dunkel, aber im selben Moment sprang ein sanftes Licht an, welches dazu beitragen sollte, ruhig zu bleiben. Sincia hatte ein leichtes Beruhigungsmittel bekommen, schließlich durfte sie sich nicht aufregen! Alle drei wurden in den Kern des Krankenhauses gebracht, die Intensivpatienten blieben auf ihren Stationen, OP´s, welche unterbrochen werden konnten, wurden schnellstmöglich beendet, es lief alles koordiniert, ruhig aber doch schnell ab.
Sincia gehörte noch zur Kategorie 4, somit musste sie aus dem Zimmer raus, April und Aaiko folgten dem Bett, sie fanden sich in einer Art Schutzraum wieder, dieser war vom Geschehen draußen komplett abgeschirmt. April nahm Aaiko in ihre Arme, sie musste hier jetzt die Stellung halten, das würden Saber und auch Fireball von ihr erwarten! Sincia schlief und April erklärte Aaiko alles, was um sie herum geschah, um ihr wenigstens etwas die Angst zu nehmen, schließlich hatte Aaiko noch nie so eine Situation erlebt, anders als die Menschen im neuen Grenzland, die diese Maßnahmen und Angriffe bereits kannten. Trotzdem fühlte sich April gerade ausgeliefert und schutzlos, sie war in Gedanken bei den Streitkräften und vor allem bei Ramrod!
Captain Hikari betrat die Brücke der Monarch Supreme, alle salutierten, der erste Offizier, Sergent-chef Petit, trat an den Captain heran und gab ihm das Kommando Tablet mit den neuesten Meldungen: “Starten und Kurs auf Pectos!” sagte Hikari, Petit gab es als Befehl weiter und die Monarch Supreme setzte sich in Bewegung: Shinjiro versuchte seine Frau zu erreichen, aber er musste feststellen, dass bereits die zivilen Leitungen mit einem Störsender unterbrochen wurden, um den Feind keine Ortungspunkte zu geben und den Notfall Einsatzkräften vor Ort nicht die Kommunikation zu nehmen, ständige Warnungen und Verhaltens Informationen wurden in der Leitung bekannt gegeben. Er legte auf und setzte sich in den Kommandostand, die Monarch hob ab.
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