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Absatz 1
Der erste Angriff der Outrider lag jetzt schon 16 Jahre zurück. Der Schock der ersten interstellaren Schlacht lag vor allem bei den Beteiligten auch nach all den Jahren noch tief. Sowohl das neue Grenzland, als auch das Königreich Jarr begannen unabhängig voneinander mit der Aufrüstung. Es gab Schuldzuweisungen auf beiden Seiten, die Schlacht wurde immer und immer wieder analysiert und König Jarred brach nach dem Angriff alle wirtschaftlichen und militärischen Verbindungen ab.
Sein Königreich war inzwischen vollkommen autonom und vor allem unabhängig, somit war König Jarreds Gerichtsbarkeit bindend im Neuen Grenzland.
Die politische Situation zwischen Jarr und Yuma beruhigte sich zwar im Laufe der Zeit, doch ein Zusammenkommen war in naher Zukunft nicht zu erwarten.
Das Kavallerie-Oberkommando brauchte nach dem Angriff ganze fünf Jahre, um sich neu zu orientieren. Kommander Major Danwens hielt bis seinen 69 Jahren weiter tapfer das Oberkommando zusammen, sein Nachfolger, General Campbell, war gefallen, ebenso Captain Hikari, der bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr neben Campbell fungieren sollte und dass beide Kandidaten für diese Position gemeinsam in einer Schlacht ums Leben kamen, konnte niemand vorhersehen. Nach diesem Ereignis war kein General bereit, freiwillig die Verantwortung zu übernehmen, niemand wollte sich in die Schusslinie begeben. Intrigen und Machtspielchen bestimmten somit jahrelang das Oberkommando.
Immer mehr Menschen verließen ihren Heimatplaneten, die Erde, um im neuen Grenzland neu anzufangen. Diese Menschen galt es weiterhin zu schützen, damit sie auch blieben und sich niederließen. Eine schnelle Lösung musste her, denn Kommander Major Danwens musste aufgrund seines bereits hohen Alters und Krankheit in den Ruhestand gehen. Der Stab auf Alamo, darunter General Whitehawk, entschieden sich, Major Charles Eagle zum Kommandeur des Oberkommandos zu ernennen, bis ein Nachfolger gefunden war.
Die Opfer des ersten Angriffs wurden mit voller Ehre verabschiedet. Eine besondere Anerkennung erhielt Captain Hikari. Er galt als vermisst, weil keinerlei Überreste von ihm und seinem Jet gefunden wurden. Jarred und einige wenige glaubten daran, dass dieser es doch überlebt haben könnte. Die Chance war jedoch sehr gering, das wusste Jarred, doch so lange er nicht den endgültigen Beweis für Hikaris Tod hatte, würde er seinen besten Freund nicht als tot ansehen! Jeder im neuen Grenzland kannte diese Geschichte, doch war wirklich alles bekannt? Denn zweifellos hing ein gewisser Hauch von Unklarheit über diesem Ereignis.
Einige einflussreiche Militärfamilien der Erde schickten ihre Kinder in die Ausbildungsakademien nach Alamo, damit sich in den nächsten Jahrzehnten die Lage weiter stabilisieren konnte. Auch bot die Militärakademie viele weitere Studien- und Ausbildungsbereiche an. Jeder bekam seine Chance, das neue Grenzland mitzugestalten, und mit viel Herzblut konnte man sich einen Namen machen.
Ramrod
Ramrod, das neu entwickelte Kampfschiff des Kavallerie-Oberkommandos, glitt majestätisch durch das All. Seine Silhouette aus markanten Konturen, robusten Linien und Formen wurden umrahmt von den Strahlen der Sonne des nahegelegenen Planeten Dakota. Mit seiner beeindruckenden Größe und Geschwindigkeit setzte Ramrod einen neuen Standard für militärische Kampfschiffe im Grenzland, angetrieben von den hochmodernen Turbobuster-Triebwerken. Diese machten das Schiff nicht nur schnell, sondern auch außerordentlich wendig und effizient. Doch seine wahre Stärke steckte in der sogenannten Challenge-Phase. Auf Knopfdruck konnte sich Ramrod in einen riesigen Kampfroboter verwandeln. Die präzise Mechanik dieser Transformation war ein Wunderwerk der Ingenieurskunst: Gewaltige Arme und Beine erstreckten sich aus dem Korpus, und ein Kopf glitt aus dem Kern des Schiffs hervor. Die metallischen Teile bewegten sich mit einer flüssigen Eleganz, die sowohl Kraft als auch Technologie demonstrierte. Zahllose hydraulische Systeme und elektromagnetische Schaltkreise arbeiteten reibungslos synchron, um die Verwandlung im Kampf in Sekundenschnelle zu vollziehen.
Diese Verwandlung war nicht nur beeindruckend, sondern im Kampf oft auch entscheidend. Wenn Ramrod als Roboter in den Kampf zog, brachte er eine neue Dimension an Mobilität und Feuerkraft mit. Gegnerische Einheiten, die zuvor auf einen Raumkreuzer eingestellt waren, hatten kaum eine Chance gegen die plötzliche Wendigkeit und die immense Kampfkraft des Friedenswächters.
Ein besonderes Detail war der Cowboyhut, den der Kampfroboter trug, ein ikonisches Symbol des Grenzlandes. Wie bei den ersten Siedlern, die damals Amerika erschlossen hatten, symbolisierte der Hut den Pioniergeist, der auch das Grenzland prägte. So wurde Ramrod, mit seiner imposanten Silhouette und seinem unverwechselbaren Erscheinungsbild, schnell zum Aushängeschild der Star Sheriffs.
Zudem leitete Ramrod auch eine vollkommen neue Ära in der militärischen Raumfahrt ein. Dank seiner fortschrittlichen Systeme konnte das Schiff inklusive Besatzung bis zu drei Tage am Stück im All operieren, ohne Nachschub oder Wartung zu benötigen. An der Weiterentwicklung dieser Technologie wurde stetig gearbeitet. Die Vision des Oberkommandos war es, die auf Alamo ausgebildeten Star Sheriffs in naher Zukunft auf mehreren »Friedenswächter-Einheiten« im All zu stationieren, die auf der hybriden Technologie von Ramrod ihre Missionen erfüllten und somit für Sicherheit im Grenzland sorgen würden.
Saber Rider
Schwieriger war es da schon für Ramrod, den passenden Befehlshaber zu finden. Viele Offiziere standen dem Projekt skeptisch gegenüber, sei es wegen der Risiken, der ungewissen Erfolgsaussichten oder der völlig neuen Anforderungen, die die Technologie stellte. Doch General Whitehawk, ein entschlossener Befürworter des Projekts, ließ sich nicht beirren. Mit seinem feinen Gespür für Talente und Charaktere fand er schließlich den Mann, der die perfekte Besetzung für diese Rolle darstellte: Saber Rider. Sein bürgerlicher Name ist Richard Lancelot und mit seinen gerade einmal 21 Jahren war er der jüngste Captain, der jemals im Neuen Grenzland ernannt wurde.
Seine Wurzeln lagen in den schottischen Highlands. Die Lancelots gehörten seit Jahrhunderten zum Landadel und waren keine Unbekannten in der militärischen Geschichte des Landes. Eine Familie, die seit Generationen für ihren unerschütterlichen Sinn für Disziplin, Loyalität und militärische Werte bekannt war. Diese Traditionen prägten natürlich auch Saber tief und verliehen ihm einen enormen Vertrauensvorschuss und ließen ihn aus der Masse seiner Altersgenossen hervorstechen.
General Whitehawk hatte nicht nur das außergewöhnliche strategische Talent des jungen Schotten erkannt, sondern ihn auch systematisch auf die anspruchsvolle Position als Captain eines neuartigen Kampfschiffes vorbereitet. Unter der persönlichen Anleitung des erfahrenen Generals entwickelte und verfeinerte Saber Rider nicht nur seine Fähigkeiten als Taktiker, sondern auch jene als inspirierender Anführer, der sein Team durch Vertrauen, Respekt und Entschlossenheit zu Höchstleistungen motivieren sollte. Was den blonden Schotten jedoch wirklich einzigartig machte, war seine bemerkenswerte Ruhe in Krisensituationen. Selbst in den chaotischsten Momenten behielt er einen kühlen Kopf und traf Entscheidungen mit einer Klarheit, die sogar erfahrenere Offiziere beeindruckte. Seine strahlend blauen Augen, die im Alltag oft einen warmen, freundlichen Ausdruck hatten und die Herzen zahlreicher Damen eroberten, konnten sich in ernsten Momenten in durchdringende, fokussierte Blicke verwandeln, die keinen Zweifel daran ließen, dass er die volle Kontrolle hatte.
Doch selbst ein junger Mann mit Sabers außergewöhnlichem Potenzial konnte eine Mission auf dem Friedenswächter Ramrod nicht allein bewältigen. Er benötigte eine Mannschaft, die loyal, talentiert und vor allem engagiert war. Es brauchte Menschen, die bereit waren, an seiner Seite und unter seinem Kommando die Ideale des Grenzlandes, den Frieden und die Sicherheit zu verteidigen.
Teambuilding
General Whitehawk hatte Saber daher eine außergewöhnliche Verantwortung übertragen: Er durfte sein zukünftiges Team selbst zusammenstellen. Diese Entscheidung zeugte nicht nur von tiefem Vertrauen in Sabers Urteilsvermögen, sondern stellte auch eine wichtige Bewährungsprobe dar. Denn die Aufgabe war alles andere als einfach. Niemand konnte dazu gezwungen werden, Teil der Ramrod-Crew zu werden, das Schiff war schließlich noch nicht kampferprobt, und seine revolutionäre Technologie galt vielen als zu anfällig und riskant.
Saber musste daher nicht nur die Besten der Besten ausfindig machen, sondern sie auch von der Vision überzeugen, die hinter dem Projekt Ramrod stand. Es war eine Aufgabe, die nicht nur strategisches Geschick erforderte, sondern auch Einfühlungsvermögen und eine besondere Fähigkeit, Menschen zu inspirieren. Fähigkeiten, die Saber zwar in sich trug, doch diesmal musste er sie auf einer neuen Ebene beweisen. Denn als Captain lag es an ihm, das Vertrauen und die Loyalität seines zukünftigen Teams zu gewinnen, das nicht nur mit ihm, sondern vor allem unter seinem Kommando an Bord von Ramrod gehen würde.
Die Zusammenstellung seines Teams erwies sich für den 21-jährigen Captain als unerwartet schwierig. Kein erfahrener Offizier war bereit, sich dem Kommando eines so jungen Captains zu unterstellen – schon gar nicht bei einem Projekt, das so neu und ungewiss war wie Ramrod. Der Respekt, den Saber sich mühsam erarbeiten musste, wurde ihm von vielen verweigert. Stattdessen gab es hinter vorgehaltener Hand Gerüchte und skeptische Stimmen. Einige Befehlshaber waren überzeugt davon, dass General Whitehawk einen folgenschweren Fehler gemacht habe, indem er die Verantwortung für ein so neues Kampfschiff einem so jungen Mann übertragen hatte.
Die ersten Gespräche verliefen schleppend. Viele potenzielle Kandidaten schüttelten den Kopf, lehnten höflich, aber bestimmt ab oder machten sich elegant aus dem Staub. „Mit Verlaub, Captain, ich halte das Projekt für äußerst ambitioniert. Vielleicht … zu ambitioniert“, war eine der höflicheren Ablehnungen. Es gab keinen Mangel an Kritik – und der Widerstand war spürbar. Einige Offiziere und Techniker zögerten, in ein solches Vorhaben zu investieren, vor allem, wenn man bedachte, dass Ramrod noch nicht einmal in echten Gefechten getestet worden war.
Doch Saber Rider ließ sich davon nicht beirren. Er wusste, dass er sich erst vor allem bei den älteren, befehlshabenden Offizieren positionieren musste, und das bedeutete, für den Schotten, die richtigen Leute zu finden. Nicht unbedingt die erfahrensten, sondern die, die an die Vision glaubten, die hinter Ramrod stand. Er brauchte Menschen, die bereit waren, das Risiko mit ihm einzugehen, die die Herausforderung und das Abenteuer suchten, und die bereit waren, ihr Vertrauen in ein ungetestetes Projekt zu setzen. Gut unter diesen Punkten, benötigte er auch einige verrückte, das musste sich der Schotte eingestehen, als wieder ein Tag im Grenzland vorbeizog, ohne vorzeigbare Ergebnisse.
April Eagle
Eines Tages wurde ihm von General Whitehawk April Eagle vorgestellt, eine 19-jährige, hochintelligente, angehende Ingenieurin und zentrale Lead-Entwicklerin von Ramrod. Sie war also mit den Technologien von Ramrod so vertraut wie kaum jemand anderes, denn sie hatte nicht nur an der Konzeption des Schiffes mitgewirkt, sondern auch dessen Systeme maßgeblich mitentwickelt. Ihre Fähigkeiten und ihr technisches Verständnis waren unübertroffen, und das war nicht nur für Saber ein klarer Vorteil. Gerade weil Ramrod nicht nur Befürworter hatte, sondern vor allem Zweiflern gegenüberstand. Umso wichtiger war es, dass der Prototyp von Ramrod einwandfrei funktionierte. Und genau das war April Eagles Aufgabe: Sie war diejenige, die sicherstellte, dass die Technologie nicht nur funktionierte, sondern auch kontinuierlich optimiert wurde.
Zwischen April und Saber, entstand sofort eine natürliche Harmonie. Denn beide hatten ein Ziel: Ramrod mit Besatzung in die Luft zu bekommen! Ihre Fähigkeiten und ihr Respekt füreinander waren von Anfang an spürbar. Schnell war klar, dass April mit ihrem Wissen die ideale Besetzung war. Ihre Hauptaufgabe an Bord war die Navigation.
Kommander Eagle war zunächst verständlicherweise alles andere als begeistert von der Entscheidung seiner Tochter, sich einem Kampfschiff inmitten eines sich anbahnenden Krieges anzuschließen. Als Veteran des ersten Angriffes der Outrider hatte er selbst erlebt, wie brutal und verlustreich solche Konflikte sein konnten. Die Vorstellung, dass seine einzige Tochter nun Teil eines so gefährlichen Projekts werden würde, brachte ihm sicherlich nicht nur die ersten grauen Haare, sondern garantiert auch das ein oder andere Magengeschwür.
Doch trotz dieser Sorge, die ihn sichtlich belastete, unterstützte er Aprils Entscheidung, wie er es immer getan hatte. Ramrod war schließlich Aprils „Baby“, das Projekt, in das sie all ihre Zeit, Energie und ihre Expertise gesteckt hatte. Als Weltraumwissenschaftler wusste er selbst nur zu gut, wie viel Herzblut man in ein solches Projekt investieren konnte, und er erkannte die Entschlossenheit in den Augen seiner Tochter. Doch es war etwas anderes, seinem Kind einen Wunsch zu erfüllen, oder es wissentlich in den Krieg zu schicken.
Saber und April begaben sich jetzt gemeinsam auf die Suche nach einer geeigneten Crew. Da sie erfahrungsgemäß bei den bereits vorhandenen Offizieren oft auf Granit bissen, entschieden sie sich, nach Alamo zu reisen und dort die besten Kadetten ausfindig zu machen. Warum nicht gleich von Anfang an einen Piloten und einen Scharfschützen auf dem Friedenswächter ausbilden? Mit dieser Strategie konnten sie von Anfang an verhindern, dass sich bereits verinnerlichte Fehler einschlichen. Schließlich befanden sich an Bord nicht nur die modernsten Waffensysteme, sondern auch die empfindlichsten Steuerungsmodule.
Colt Wilcox
Schnell wurde Saber von den Ausbildern auf einen vielversprechenden Kadetten aufmerksam gemacht: Bill Wilcox, frisch gebackene 20 Jahre alt und ein Cowboy, wie er in so manchem Buche steht. Nebenberuflich war der junge Amerikaner selbst ernannter Frauenversteher. Doch vor allem, und das war für Saber das Wichtigste, war der Cowboy bekannt für seine außergewöhnlichen Schießfähigkeiten, die er nicht nur im Ausbildungscamp unter Beweis gestellt hatte. Bill hatte bereits, bevor er nach Alamo kam, einige intergalaktische Schießwettbewerbe gewonnen, die ihm den Ruf des besten Schützen im Grenzland einbrachte.
Doch ebenso berüchtigt war Bill für seine Fähigkeit, jedes Fettnäpfchen zu finden, das auf seinem Weg lag, sei es in Gesprächen oder bei der Durchführung von Aufgaben. Doch trotz allem war Bill sofort begeistert vom Projekt Ramrod und bereit, an Bord zu gehen. Für ihn war es mehr als nur eine Mission, es war eine Chance, sein Leben neu zu gestalten, das sich seit dem erneuten Auftauchen der Outrider vor 16 Monaten dramatisch verändert hatte.
Damals griffen die Outrider vor Laramie einen zivilen Raumgleiter an. In diesem verloren Bills Eltern und hundert andere unschuldige Menschen ihr Leben. Es waren die ersten zivilen Opfer des zweiten Überfalls der Phantomwesen auf das Neue Grenzland. Danach schlug sich Bill für einige Monate sogar als Kopfgeldjäger durch. Doch über mehr wollte der Lockenkopf noch nicht sprechen, was der Schotte und April akzeptierten. Aber die Narben von Bills Vergangenheit waren spürbar – nicht in seinen Worten, sondern in seiner Entschlossenheit, die Outrider zu bekämpfen, die düsteren Tage hinter sich zu lassen und nach vorn zu schauen.
Was Saber und April jedoch noch mehr beeindruckte, war der Mut und die Hingabe, die in Colt steckten. Trotz seiner doch meist sehr, sehr lockereren Art und seinem manchmal chaotischen Auftreten spürten sie, dass sein Herz im Takt mit dem Zeitgeist des Grenzlandes schlug. Bill, der von allen treffend „Colt“ genannt wurde, war auf einer Farm in Texas aufgewachsen. Diese Wurzeln prägten nicht nur seinen Humor, sondern machten ihn auch zu einem wahren „Mann der Tat“, der stets einen klaren Kopf behielt, wenn es darauf ankam. An Bord von Ramrod brachte er nicht nur seine Schießfähigkeiten und seinen taktischen Sinn mit, sondern auch scharfsinnigen Humor, Unbeschwertheit und Optimismus, ohne je die Ernsthaftigkeit oder Hingabe zu verlieren. Auch wenn Colt mit seinen unkonventionellen Methoden das Team manchmal auf die Probe stellte, war allen klar, dass der Cowboy in kritischen Momenten die nötige Präzision und den Mut an den Tag legen würde.
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Fireball
Da war es schon schwieriger, einen geeigneten Piloten zu finden. Die Tests für Ramrod waren für die Piloten im Simulator sehr anspruchsvoll und stellten hohe Anforderungen an ihre Fähigkeiten. Der Pilot sollte nicht nur über außergewöhnliche Fähigkeiten im Umgang mit Steuerungssystemen verfügen, sondern auch ein tiefes Technikverständnis haben, um die komplexen Systeme von Ramrod zu verstehen und bei Bedarf schnell und präzise darauf zu reagieren. Es war keine Aufgabe für jemanden, der nur mit roher Kraft und Intuition arbeiten konnte, es erforderte einen ruhigen Kopf, technisches Wissen und die Fähigkeit, sich vollkommen auf die Steuerung des Schiffs zu konzentrieren und einzulassen.
Im Simulator wurden verschiedene Szenarien durchgespielt, von plötzlichen Angriffsmanövern bis hin zu technischen Störungen, die das Schiff in eine gefährliche Lage brachten. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem nur die besten Piloten bestehen konnten. Nur wenige Piloten kamen für diese Aufgabe infrage, um genau zu sein, waren es gerade einmal zwei, die in die engere Auswahl kamen.
Der erste von ihnen wollte jedoch nicht auf einem Kampfschiff dienen. Sein Herz schlug für die Kampfjets, und trotz aller Bemühungen von Saber und April, ihm das Projekt Ramrod schmackhaft zu machen, war er nicht zu überzeugen. Es war eine Enttäuschung für Saber, doch auch das musste der Schotte akzeptieren.
Der zweite Pilotenanwärter, der in allen Tests und Simulatorprüfungen klar der bessere gewesen wäre, zeigte nicht nur außergewöhnliche Flugfähigkeiten, sondern hatte auch ein tiefes technisches Verständnis. Er konnte die komplexen Systeme von Ramrod verstehen und steuern, als hätte er sein ganzes Leben lang nur für diese trainiert. Saber und April waren von ihm begeistert: Er war der Pilot, den Ramrod benötigte! Doch die Sache hatte einen Haken: Der Pilot war mit 15 Jahren – okay, fast 16 – einfach noch nicht alt genug, um ein Teil des Ramrod-Teams zu werden oder gar in den aktiven Militärdienst einzutreten. Er war noch in der Ausbildung zum Kampfpiloten an der privaten Militärakademie auf Alamo, einer Schule, die ihn erst einmal auf das Militär vorbereiten sollte.
Und als ob all die Herausforderungen nicht schon genug wären, gab es noch einen nicht zu verachtenden Aspekt der Situation: Der Junge war nicht einfach nur ein talentierter, sehr, sehr junger Pilot, sondern der Sohn von Captain Shinjiro Hikari. Der Verlust dieses bereits legendären Captains hatte tiefe Wunden hinterlassen, auch im Oberkommando. Captain Hikari war nahezu zu einem Symbol für den Widerstand gegen die Outrider geworden. Doch auch dieser hatte nicht nur Bewunderer. Einige standen Captain Hikari skeptisch gegenüber. Denn befasste man sich intensiver mit diesem Ereignis, warf der erste Angriff viele Fragen auf. Doch ganz gleich, wie man es drehte und wendete, ohne die Aktion des Captains, wüsste man nicht, ob es das Grenzland in seiner Form noch immer geben würde.
Die erste Schlacht war nicht nur historisch die erste intergalaktische in der Menschheitsgeschichte, sondern auch eine der mysteriösesten, da der Feind in der Lage war, sich scheinbar unvorhersehbar in Luft aufzulösen. Diese „Überraschung“ – der Schock, das Trauma, einem Feind gegenüberzustehen, der nicht nur wie aus dem Nichts auftauchen konnte, sondern auch die Grenzen der Physik sprengte, blieb den Offizieren und Soldaten der Generation von Saber und Colt erspart, denn sie wussten, was auf sie zukommen würde. Die damaligen Kämpfer hingegen fanden sich ohne Vorwarnung und ohne ein wirkliches Verständnis für den Feind auf einem Schlachtfeld wieder. Wie beängstigend das gewesen sein musste, konnte sich der Schotte kaum vorstellen. Heute, so glaubte man, wusste man mehr über die Outrider. Sie schienen Phantome zu sein, mussten jedoch eine organische Intelligenz hinter sich haben. was die Sache nicht weniger angstvoll besetzte.
Saber hatte oft den Erzählungen jener Männer gelauscht, die an der ersten Schlacht gegen die Outrider teilgenommen hatten. Und es war nicht nur der Verlust von Kameraden, der diese Männer quälte, sondern die tiefere Wunde, die ihren Glauben an die eigenen Fähigkeiten und die Sicherheit ihrer Welt erlitten hatte. Der Feind war unbegreiflich gewesen, eine Präsenz, die sich jeder Logik und jedem taktischen Kalkül entzogen hatte. Es war, als hätte der Krieg gegen die Outrider die Regeln des Universums neu geschrieben. Einige hatten nie wieder in den aktiven Dienst zurückgefunden.
Für Sabers Generation war dieser Schrecken zwar Geschichte, er selbst war damals ein kleines Kind gewesen. Auch Colt und April waren mehr oder weniger mit der heimlichen Bedrohung Outrider aufgewachsen. Auch waren diese Wesen bis vor ein paar Monaten für den Schotten etwas, das man studierte und analysierte, um vorbereitet zu sein. Doch für die Männer, die damals gekämpft hatten, blieb es eine offene Wunde. Sie waren nicht nur Zeugen des ersten Angriffs der Outrider gewesen, sondern auch Opfer eines Konflikts, der die Menschheit an den Rand der Verzweiflung gebracht hatte. Und mitten in diesem Vermächtnis stand nun Fireball, ein 15-Jähriger, der den Namen seines Vaters trug, eines Mannes, der in jener Schlacht gefallen war.
Der Name Hikari war bereits eine Legende, ein Symbol des Ruhms und des Schmerzes zugleich. Saber konnte die Schwere dieses Namens in jeder Diskussion spüren, in der es um Fireball ging. Das Grenzland war geprägt von einer Geschichte voller Tragik und Heldentum, und es stand heute genau an dieser Schwelle, ein Ort zwischen Hoffnung und Trauma zu werden. Und Fireball, jung und ungestüm, schien beides in sich zu vereinen. Und doch war da dieser Funke, den Fireball versprühte, der eigenständig war und auch provozierend wirkte. Aber Saber hatte in den Augen des jungen Hikari diese Entschlossenheit gesehen, die er auch in Colts Augen gesehen hatte, die trotz seines Leids und seiner Verluste nie ihren Lebenswillen verloren hatten. Es war dieselbe Entschlossenheit, die April antrieb, jeden Tag zu beweisen, dass ihre Vision von Ramrod real war, selbst wenn andere sie als Hirngespinst abgetan hatten. Diese Entschlossenheit war es, die sie alle verband. Eine stille, aber unerschütterliche Kraft, die sie nach vorn trieb. Sie war es, die Saber Mut machte, Fireball durchaus in Betracht zu ziehen. Sie alle hatten ihre Gründe, nicht kampflos aufzugeben.
Saber wusste, dass dies der Unterschied war, der zählte. Es ging nicht nur um Talent oder Erfahrung; es ging hier um den Willen, die Zukunft für sich zu beanspruchen, die Bereitschaft, sich allem entgegenzustellen, was ihnen im Weg stand. Mit dieser Entschlossenheit, hatte sich Saber auf den Weg zu General Whitehawks Büro gemacht.
Das alles war nun zwei Jahre her, Fireball war 17 und er machte seinem Namen weiterhin alle Ehre. Für ihn konnte es nie schnell genug gehen . Egal in welchem Bereich seines Lebens, Fireball raste nur so durch. Meist ging er allerdings mit dem Kopf durch die Wand, was wahrscheinlich noch seiner Jugend geschuldet war. Sein temperamentvoller Charakter stellte für alle an Bord manchmal eine Herausforderung dar. Doch wenn der Wirbelwind mal fehlte, empfanden sie es alle wieder als zu ruhig.
Vor allem der Cowboy verstand sich immer besser mit dem kleinen Japaner. Anfangs hatten die beiden so ihre Probleme miteinander. Das legte sich nach und nach, denn egal wie groß dieses Schiff auch war, es war auf Dauer doch ein beengter und vor allem begrenzter Raum. Sie mussten miteinander klarkommen! Saber, wusste, dass die beiden für seine ersten grauen Haare verantwortlich sein würden, steckte genau die beiden immer wieder in gemeinsame Schichten. Colt und Fireball erkannten, dass jeder Anteile in sich trug, seien es Träume oder Sehnsüchte. Sie konnten miteinander schweigen und sich vor allem streiten wie die Kesselflicker. Das war das Grundrezept für eine feste Freundschaft. Vor allem Colt benötigte eine Weile, um sich das einzugestehen, war doch Fireball um einiges jünger als er. Der Cowboy hatte unbewusst die Rolle des großen Bruders übernommen. Und für Fireball war Colt jemand, der ihn so nahm, wie er war. Er schmierte ihm keinen Honig ums Maul und trug ihn nicht auf Händen, wie es viele um ihn herum taten. Ganz im Gegenteil, der Cowboy holte den Jungen immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Manchmal nicht auf die feine englische Art und Weise, wie Saber fand, doch Fireball beschwerte sich nicht über die mitunter sehr grobe Art des Texaners. Fireball mochte es überhaupt nicht, mit seinem Vater verglichen zu werden, er musste sich immer wieder anhören, dass er so gar nicht wie sein Vater war. Das machte Fireball wütend und setzte ihn auch so manches Mal unter Druck. Denn egal was er tat, er würde niemals in die vorgegebenen Fußstapfen seines Vaters treten können. Zudem kannte er ihn überhaupt nicht, aber alle um ihn herum taten es! Colt war das alles vollkommen egal. Er wollte wissen, wie Fireball wirklich tickte, und umgekehrt war der Japaner von dem Cowboy fasziniert. Fireball konnte sich stundenlang Erzählungen aus Texas anhören und kannte bereits jede Kuh, die es auf der Wilcox Farm gegeben hatte. Sogar das Huhn Henriette hatte Fireball in sein Herz geschlossen, obwohl es dieses schon lange nicht mehr gab. Colt konnte einfach wunderbar erzählen! Und der Cowboy selbst war doch immer wieder erstaunt über die Antworten und Ansichten seines Hombres auf bestimmte Dinge. Colt genoss eine gewisse Autorität über Fireball, denn Colt schaffte es, Fireball zu greifen. Vor Saber hatte Fireball sehr viel Respekt, ja auch eine kleine Bewunderung konnte man manchmal erahnen. Der Schotte hatte einen positiven Einfluss auf ihn. Und April hatte einen Piloten, der noch keine schlechten, eingefahrenen Gewohnheiten in Sachen Fliegen hatte. Sie konnte ihn komplett auf dieses Schiff ausbilden und einstimmen. Das Team funktionierte und harmonierte! Trotz der anfänglichen Skepsis und Zweifel von vielen hochrangigen Personen, hatten die vier jungen Menschen aus verschiedenen Kulturen eine feste Freundschaft aufgebaut, die auf gegenseitigem Respekt füreinander basierte. Die gemeinsamen, sowohl positiven als auch herausfordernden Erlebnisse, die sie miteinander teilten, ließen sie einander in- und auswendig kennen. Sie unterstützten einander, auch wenn sie sich ab und zu zurechtweisen mussten. Die räumliche Enge an Bord verstärkte ihre Bindung zusätzlich. Besonders die Erfahrungen in Kampfsituationen schweißten sie zusammen und schufen ein starkes Band des Vertrauens. All diese Elemente erwiesen sich als die besten Ingredienzen, und innerhalb von weniger als zwei Jahren hatten sich die vier zu einem namhaften Team des Oberkommandos entwickelt.
Erste Begegnung mit König Jarred
So war es auch das Team Ramrod, welches ins Königreich Jarr geschickt wurde, um dem verbitterten König ein weiteres Mal ein Militärbündnis anzubieten. Der König weigerte sich, die Diplomaten des neuen Grenzlandes zu empfangen. Der Empfang für die vier war kalt gewesen. König Jarred hatte die Star Sheriffs stundenlang warten lassen, bis er sich doch dazu entschloss, sie wenigstens anzuhören, um zu erfahren, was das Oberkommando ihm anzubieten wollte. Er hatte sich die abgenommenen ID-Cards der vier geben lassen und er starrte Minuten lang auf einen Namen. Er wurde noch wütender. König Jarred empfand es als eine Art Verhöhnung! Es konnte kein Zufall sein, dass sie ausgerechnet den Sohn, das einzige Kind seines besten Freundes, zu ihm schickten, an Bord eines Kampfschiffes. Jarred fühlte sich damals in die Enge getrieben. Er beschloss, sich anzuhören, was die vier zu sagen hatten. Das Bündnis ergab Sinn, die Wortwahl eher nicht. Jarred entschuldigte es damit, dass Captain Rider und April Eagle keine Diplomaten waren. Aber der Standpunkt des Königs war klar: keine Verbindung mehr zum Oberkommando! Und er hatte das Bündnis demonstrativ vor aller Augen zerrissen.
In diesem Moment unterbrach der Sohn seines Freundes den König und ließ ihn nicht zu Ende sprechen. Sowohl Saber als auch Colt versuchten, ihren Kameraden und Freund zurückzuhalten, aber Fireball ließ sich nicht aufhalten. Er sprach klare, bestimmende Worte aus, die einen Standpunkt vertraten und die unangenehme Wahrheit enthielten, die der König nicht hören wollte – schon gar nicht von einem Jugendlichen! In den Augen des Königs waren alle vier viel zu jung. Was zum Teufel hatte sich der Stab in Yuma dabei gedacht? König Jarred verhängte über das Team des Friedenswächters einen Hausarrest von unbestimmter Dauer.
Die Entscheidung des Königs konnte nicht angefochten werden, die Gesetze im Königreich Jarr waren klar und eindeutig! Ein Kampfschiff, das mit aktiven Waffen in den Orbit eindrang, wurde unter Arrest gestellt, bis die politische Lage geklärt war. Gemäß den Vorschriften hätte sogar die Besatzung festgenommen werden müssen, aber aus irgendeinem Grund unterließ der König letzteres. Die Gesetze bezüglich des Mindestalters für die Teilnahme am Kampfgeschehen waren in Jarr sehr strikt und eindeutig, während sie im Neuen Grenzland schwammig und auslegungsfähig waren. Auf solche Dinge ließ sich der König nicht ein! Vier Tage lang standen sie im Trockendock, wie es der Cowboy damals bezeichnet hatte. Auch in dieser Zeit kam es immer wieder zu Zusammentreffen mit Prinz Roland und König Jarred. Alle Bemühungen prallten von den beiden ab. Jedoch wurden die Angriffe der Outrider auf Jarr immer mehr. Weit abgelegene Siedlungen wurden eine nach der anderen dem Erdboden gleich gemacht. Die Opferzahlen stiegen und das Königreich Jarr geriet immer stärker unter Druck. Sollten sich diese Meldungen häufen! Jarred ließ sich nun doch helfen. Aus einmal wurden einige Male.
Saber Rider und Colt hatten den Kronprinzen vor dem sicheren Tod bewahrt, dafür war der König den Star Sheriffs dankbar! Er lud sie zur jährlichen königlichen Weihnachtsfeier ein. Und hatte sich zuvor noch mit seinem Stab beraten. Sie würden das Bündnis vorerst annehmen, was jedoch ein zeitlich begrenztes, vor allem militärisches war. Das neue Grenzland war einverstanden. Auf dieser Weihnachtsfeier nahm der König Shinji, den Sohn von Captain Hikari, zur Seite und führte ihn in das Nebenzimmer seines Büros. Jarred zeigte dem Jungen Bilder seines Vaters und erzählte Fireball viel Persönliches über ihn. Was der König jedoch nicht tat, war, den Sohn mit dem Vater zu vergleichen. Jarred merkte, dass in Fireballs Brust das Herz am rechten Fleck saß und seine Ungestümheit daher rührte, dass er keine feste, reale Vaterfigur vor sich hatte, sondern immer nur heldenhafte Erzählungen und Vergleiche. Jarred war sich sicher, dass Shinjiro stolz auf seinen Sohn wäre. Wusste er doch, wie glücklich sein Freund damals über Fireballs Geburt gewesen war. Umso unvorstellbarer war es für Jarred, dass Shinjiro sich sechs Monate nach dessen Geburt in einem Kamikaze-Manöver opferte. Das entsprach überhaupt nicht Shinjiros Wesen. Er liebte trotz allem, was er erlebt hatte, das Leben, den Frieden und seine Familie. Shinjiro hatte es geliebt, Vater zu sein. Er ging vollends in dieser Aufgabe auf. Damals hatte Jarred in den Augen von Shinjiro so etwas wie tief empfundene Freude und vor allem Frieden gesehen. Er war so voller Lebensmut gewesen, und dann sollte er sich tatsächlich wissentlich in den Tod stürzen? Nein! Jarred wollte und konnte das nicht akzeptieren! Dieser Junge, der neben ihm stand, ist Shinjiros ganzer Stolz! Was hatte er für Gespräche mit Shinjiros Vater und vor allem seiner Frau Hitomi geführt? Wie wollten sie das Shinjiro erklären, sollte er eines Tages wieder zurückkehren? Shinjiros Vater tat alles als Spinnerei ab. Für ihn war sein Sohn, den er mit so viel Strenge und Disziplin erzogen hatte, tot. Da gab es keine Diskussion. Jarred würde trotzdem ein Auge auf Fireball haben!
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Kommentar von Animexx.
Von: FireAndAps
15.01.2025 09:53
In diesem Kapitel treffen wir endlich unsere 4 Helden…und die Charaktere werden dargestellt aus der amerikanischen und japanischen Version, was mir gut gefällt…der Einsatz, der aus der Folge „Der nachtragende König“ stammt, wurde recht kurz abgehandelt, da dachte ich erst hmmmm….aber ich denke mal die Fanfic ist eh für die bestimmt, die die Serie kennen, da muss man nicht weiter in die Tiefe gehen, sonst geht das ja ins Uferlose und für den Plot ist das sicher nicht relevant.
„Henriette das Huhn“-diese Stelle hat mir besonders gut gefallen und für den ersten Lacher überhaupt gesorgt. Davon gerne mehr! Und zu guter letzt mag ich besonders, wie beschrieben wurde, das die 4 für etwas „brennen“, eine Leidenschaft in sich tragen, die sie vereint und die sie zusammenschweißt! Auch wenn die 4 vom Charakter sehr unterschiedlich sind, sie gehen durch dick und dünn und jeder von uns wünscht sich so jemanden zu haben. Die große Kunst ist, diese Menschen auch zu halten! Bin mal gespannt, wie den vieren das gelingt, denn diese Geschichte bietet soviel Potenzial, das es auch mal schwierig werden könnte….