409 Wörter, 2 Minuten Lesedauer.
Kapitel #2
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Er öffnete langsam die Augen, schmerzvolles grelles Licht schien auf ihn ein. Eine weiße Decke, weiße Wände und dazu dieses gleichmäßige Piepen, das sich immer wiederholte und sich langsam in sein Bewusstsein schob.
„Er ist tatsächlich wach …“ Die Stimme klang gedämpft und weit entfernt. Doch endlich wurde dieses schmerzhafte, grelle Licht etwas gedimmt. Er blinzelte mehrmals, doch seine Augen schienen ihm nicht zu gehorchen. Alles vor ihm verschwamm abermals, da erschien schemenhaft eine Frau, die sich neben sein Bett stellte. Er versuchte, sie zu fokussieren, dann zu sprechen, doch nichts klappte. Seine Augen verdrehten sich immer wieder und wollten sich schließen, so als ob er gar nicht wach sein sollte. Dazu fühlte sich seine Kehle staubtrocken an. Leichte Panik stieg in ihm auf, er konnte sich nicht mitteilen und wollte sich bewegen, doch sein Körper reagierte nicht. Die Frau bemerkte seine Angst und nahm vorsichtig seine Hand und strich ihm beruhigend über seinen Kopf: „Schhhh … Shinji. Du bist im Krankenhaus.“
Shinji? Fireball sah sie darauf verwirrt an, doch seine Augenlider wurden wieder schwerer. Trotzdem hatte er sie erkannt, ihre Stimme hallte durch seine Ohren: “Shinji…” es war seine Mutter, er zwang sich seine Augen zu öffnen, es fühlte sich an, als müsste er um sein bewusstsein kämpfen.
Er sah, wie seiner Mutter Tränen übers Gesicht liefen. Ein Mann trat zu ihr und nahm sie vorsichtig in den Arme. Fireball richtete seinen Blick fixierend auf ihn…. Es war tatsächlich sein Vater, der etwas zu seiner Mutter sagte. Fireball konnte den Blick nicht von ihm lösen, er war es tatsächlich. Etwas stimmte nicht, er wusste nur nicht, was. Seine Gedanken wurden träge. Einzelne Bilder tauchten auf und verschwanden wieder, bevor er sie greifen konnte. Dann trat eine Krankenschwester an sein Bett und riss ihn aus seinen Gedanken. Ganz vorsichtig hielt sie ihm einen Strohhalm an seine Lippen. Fireball nickte kaum merklich und nahm einen kleinen Schluck Wasser. Sofort verzog er darauf sein Gesicht. Es brannte wie Feuer in seiner Kehle, so als hätte er seit Jahren nichts mehr getrunken. Die Krankenschwester wartete geduldig: „Ganz langsam.“ sprach sie und Fireball nahm noch einen kleinen Schluck und es wurde besser.
Danach ließ er seinen Blick durch das Zimmer wandern, Geräte, Schläuche, seine Mutter, die immer noch weinte, sein Vater, der sie festhielt. Er verstand es nicht. Warum war er hier? Was war passiert? Doch noch bevor er eine Antwort finden konnte, wurden seine Augen wieder schwer und er versank erneut in der Dunkelheit.
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