loader image

8.070 Wörter, 43 Minuten Lesezeit.


Verbindungen

10 Tage später.

Fireball war seit gut einer Woche wieder in Japan und auf dem Weg zu seinen Großeltern Sato-san, den Eltern seiner Mutter. Er hatte ihr versprochen, so oft wie möglich nach den beiden zu sehen. Jetzt, da seine Mutter wieder auf Yuma lebte, waren sie allein. Und er war ihr einziger Enkel.

Dieser Gedanke fühlte sich plötzlich nach echter Verantwortung an. Doch es war keine Last. Er tat es gern, er liebte den kleinen Eisenwarenladen seines Großvaters, dort gab es immer etwas zu entdecken und zu reparieren. Jedes Mal, wenn er den Laden betrat, war es, als tauchte er in eine andere Welt ein. Der Kontrast zu seinen Großeltern Hikari hätte kaum größer sein können. Hier roch es nach Metall, Holz und Öl, nach Handwerk und Vergangenheit. Es fühlte sich an wie eine kleine Zeitreise. Er bog in die schmale Straße ein, an deren Ende der Laden lag. Während seine Schritte langsamer wurden, wanderten seine Gedanken zurück zu den vergangenen Wochen.

Die Vereidigung seines Vaters klang noch immer in ihm nach, als wäre sie erst gestern gewesen. Er stand kurz davor, das Semester mit Auszeichnung abzuschließen, um den Rest seines Studiums auf Yuma zu beenden, denn genau das war sein Ziel. Das bedeutete jedoch nicht, dass er sich in Japan nicht wohlfühlte, ganz im Gegenteil sogar. Hier waren seine Großeltern, von beiden Seiten, die ihn verwöhnten, und Aaiko, seine Freundin, die er jeden Tag sah. Und trotzdem spürte er dieses Ziehen in sich, war es Fernweh?

Er wollte zurück zu seinen Freunden, zurück zu seinen Eltern und als er diesen letzten Gedanken wirklich zuließ, wurde ihm klar, dass er beides gleichermaßen vermisste. Diese Erkenntnis traf ihn stärker, als er erwartet hatte. Zum ersten Mal hatte er erlebt, wie es sich anfühlt, eine vollständige Familie um sich zu haben, Vater und Mutter. Er hatte nicht nur seinen Vater weiter kennengelernt, sondern auch seine Mutter, natürlich kannte er seine Mutter, doch sie hatte sich verändert. Nein, besser gesagt, sie war aufgeblüht. Sie wirkte lebendiger, freier, fast als würde sie von innen heraus strahlen und genau das gefiel Fireball besonders.

Das Hupen eines vorbeirauschenden Zuges riss ihn aus seinen Gedanken. Er blinzelte, sah sich um und musste unwillkürlich grinsen. Er war tatsächlich einfach am Eisenwarenladen seines Großvaters vorbeigelaufen. Stattdessen stand er nun vor einer schmalen, eisernen Fußgängerbrücke, die sichtbar in die Jahre gekommen war. Der Lack blätterte an manchen Stellen ab, das Metall wirkte stumpf vom Regen und den Jahrzehnten. Und doch wurde sie offenbar noch genutzt, vereinzelte Menschen überquerten sie mit routinierten Schritten, als hätte sie trotz ihres Alters nichts von ihrer Bedeutung verloren. Warum auch immer, begann er die vielen Stufen hinaufzusteigen.

Oben angekommen blieb er stehen. Der Ausblick war nicht atemberaubend, aber er fing den Geist dieser Gegend perfekt ein. Unter ihm rasten die Züge vorbei, ließen die Brücke leicht erzittern und erfüllten die Luft mit einem metallischen Dröhnen. Die Gleise führten in beide Richtungen, hinein in die Stadt, und hinaus aus ihr. Verbindungen, Entscheidungen, Wege.

Er lehnte sich leicht gegen das Geländer, denn genau so fühlte es sich in ihm an. Zwei Richtungen, zwei Welten. Japan mit seinen Wurzeln, seinen Großeltern, Aaiko und Yuma, seine Eltern, seine Freunde, das Fliegen und dieses neue Gefühl von Familie. Die Brücke verband beides. Sie gehörte zu keiner Seite ganz und doch zu beiden.

Ein weiterer Zug donnerte unter ihm hindurch und für einen Moment vibrierte alles um ihn herum Metall, Luft, sogar sein Brustkorb, tief atmete er ein. Vielleicht musste er sich gar nicht entscheiden. Vielleicht war er selbst die Verbindung, er selbst hatte es in der Hand, diese Dinge irgendwie miteinander zu verknüpfen, wie das gehen sollte, wusste er zwar noch nicht, aber er würde darüber nachdenken und stieg wieder hinab und wollte sich die Brücke als kleine Abkürzung merken, um auf die andere Seite zu kommen.

Je näher er dem Laden kam, desto vertrauter wurde ihm der Anblick. Vor dem Eingang stand ein älterer Mann mit lederner Schürze, dessen Hände in die Hüften gestemmt waren, und dessen Blick wachsam über die Straße schweifte. Es war sein Großvater Sato. Jede Stunde, damals wie heute, trat er vor seinen Laden, um einen prüfenden Blick auf die Umgebung zu werfen.

Fireball musste grinsen, als er auf ihn zuging und sein Lächeln wurde noch breiter, als sein Großvater sich zu ihm umdrehte. Doch statt sofort zu reagieren, musterte Sato ihn einen Moment lang stumm. Dann veränderte sich sein Gesicht in pures Strahlen. Sie begrüßten sich herzlich, doch Fireball war dieser winzige Augenblick des Zögerns nicht entgangen: „Was ist, hast du mich etwa nicht erkannt?“, fragte er unverblümt. Sato-san winkte lachend ab: „Ach, für einen kurzen Moment dachte ich tatsächlich, dein Vater käme mir entgegen“, erklärte er und schüttelte amüsiert mit seinem Kopf: „Du wirst ihm immer ähnlicher, er hatte in deinem Alter genau dieselbe Statur“, fügte er noch hinzu, als würde ihn die Erinnerung gerade richtig einholen. Denn in seiner Stimme lag mehr als nur eine beiläufige Feststellung, das hörte Fireball sofort heraus.

Interessiert sah er seinen Großvater an, „Echt?“, fragte er nach, tatsächlich wusste er erstaunlich wenig über die Kindheit und Jugend seines Vaters. Seine Mutter hatte ihm einmal erzählt, dass sie sich sehr früh kennengelernt hatten. Mehr nicht, er wollte gerade weiterfragen, da wurde er unterbrochen. „Shinji!“ rief ihn die warme aber bestimmende Stimme seiner Großmutter und im nächsten Moment stand sie schon neben ihm und begrüßte ihn herzlich und dirigierte ihn ohne Umschweife, in den ersten Stock oberhalb des Eisenwarenladens: „Hast du Hunger?“, fragte sie, Fireball nickte ergeben, denn er wusste, er hatte eher keine Chance, denn diese Frage war weniger eine Frage als eine liebevolle Selbstverständlichkeit.

Sato-san grinste nur und blieb noch einen Moment draußen stehen. Noch fünf Minuten, um sicherzugehen, dass vor dem Laden alles in Ordnung war, bevor auch er hineinging.

Yuma

Die Tage wurden immer wärmer auf Yuma, und es stellte sich schon ein kleines Sommerfeeling ein. Es war Samstag, die Prüfungen für Joshua waren beendet, er lag noch in den Federn und hatte nicht die Anstalten gemacht aufzustehen. Robin musste noch einiges für ihren Unterricht vorbereiten. Tja, da hatte er heute einen seiner seltenen freien Tage, und keiner hatte für ihn den armen Cowboy Zeit. So beschloss er nach dem Frühstück, sich auf die Sohlen zu machen, den ganzen Tag in der Wohnung hocken wollte er nicht, er wollte was erleben und zwar was echtes Cowboymäßiges! 

Vögel zwitschern, als wollten sie den Sommer herbei singen und die frechen Spatzen hatten wohl eine durchaus wichtige Diskussion in der Hecke, als er das Gebäude verließ und zu seinem Wagen ging. Der Himmel gab schon mächtig mit seinem tiefen Blau an, und ab und an sah man ein Flugzeug oder Gleiter, auf dem Weg nach irgendwo. Das würde er auch bald, die Flitterwochen würden sie in Texas verbringen und er wollte Robin alles zeigen, doch heute wollte er das Umland von Yuma erkunden, vielleicht ließe sich doch ein schönes Fleckchen Land finden, gucken kann man ja mal. Dachte er sich und fuhr eine Landstraße entlang und sah in den Rückspiegel, er hatte die Hochhäuser von Yuma City hinter sich gelassen. 

Hier draußen gab es schon vereinzelte neue Siedlungen, die er noch gar nicht kannte, auch diese Siedlungen würden, da war er sich sicher, bestimmt in einigen Jahrzehnten von der Großstadt Yuma aufgesogen werden. Er fuhr weiter in die Berge und hielt an einer Ranch. “Trompson Rench” las er das Schild über dem Eingang, dem schönen, in Texas Style gehaltenen Holzhauses. Ja, sowas würde ihm gefallen, seine eigene Ranch, er grinste, aber die Arbeit wäre schon Wahnsinn, aber heute wollte er sich hier ein Pferd mieten und einfach durch die Landschaft galoppieren. Seine Stiefel klackten auf dem rustikalen Holzboden und er trat in das Hauptgebäude der Ranch. “Das Glück dieser Erde, findet man auf dem Rücken der Pferde!” 


Saber und Sincia feierten gemeinsam ihren offiziellen Einzug in ihr Haus, sie hatten gerade den letzten Karton hineingetragen. Er hob sie hoch und drehte sich mit ihr im Wohnzimmer und stellte sie wieder sachte ab, sie lachte und gab ihm einen langen Kuss, “Willkommen zu Hause!” sagte er und hielt sie im Arm. “Das ist es also, unser ersten richtiges gemeinsames zu Hause!” sagte sie und löste sich von ihm und Saber beobachtete, was sie nun vorhatte. Sincia holte ihren Communicator heraus: “Wir brauchen ein Foto davon!” sagte sie und suchte die richtige Position im Raum. „Das ist eine gute Idee.” kam es von Saber und sie posierten breit grinsend. KLICK. “So jetzt ist es auch fotografisch festgehalten.” Sagte sie,“ 

Danach ließen sich vollkommen erledigt auf das weiße Sofa hinter sich fallen. Sincia setzte sich auf und sah Saber in die Augen, er bemerkte, dass Sincia etwas auf ihrem Herzen hatte, und fragte leicht besorgt: “Ist alles in Ordnung?“ Sincia schüttelte mit ihrem Kopf, „ich habe noch ein Geschenk für dich zur Hauseinweihung.“ sprach sie stand auf und ging zu ihrer Tasche und setzte sich neben den wartenden Schotten und gab ihm ein flaches Kästchen. Er grinste und öffnete es erwartungsvoll und bekam große Augen und ihm blieb tatsächlich die Sprache weg. Nach gefühlten endlosen Minuten fragte er leise: “Ist das…ich meine, seit wann, weißt du?” Sincia nickte und ihr Lächeln wurde immer größer und ihre Augen füllten sich langsam ungewollt mit Tränen. Saber sah sie an: “Wirklich?” Sincia nickte: “Ja, achte Woche!“ unterstrich sie ihre einhundert Prozent sichere Antwort.

Saber war wie gelähmt, er wurde Vater und er schaute plötzlich erschrocken zu Sincia und stand schnell auf: “Warte hier, ich bin gleich wieder da!” drehte sich um und stieß sich, in seiner Eile auch noch den kleinen Zeh am Sofatisch “Aua…Sh**” fluchte er kurz und sprang etwas schmerzhaft hüpfend aus dem Wohnzimmer. Sincia musste bei seiner Aktion etwas lachen, und sah ihn fragend nach. Doch kurze Zeit später kam er genauso schnell wieder zurück und schlitterte die letzten Meter auf seinen Socken zum Sofa und kam vor ihr Gentleman like kniend zum Stehen. Sincia kicherte, und er öffnete das kleine rote Kästchen, das er in der Hand hielt, und jetzt bekam sie große Augen. Sprachlos hielt sie sich eine Hand vor und sah ihn in seine blauen Augen.

“Das hatte ich eigentlich ganz anders geplant!” sagte er, “Aber ich glaube, der Zeitpunkt jetzt ist perfekt. Willst du meine Frau werden?” Sincia war überwältigt, er hatte es tatsächlich schon geplant, sie fing abermals an zu weinen: “Natürlich!” sagte sie und Saber steckte ihr den Ring an ihren zarten Finger. Sincia schniefte und sagte mit glücklicher, tränenreicher Stimme: “Wenn du mich nicht gleich küsst, falle ich gleich in Ohnmacht: “Nichts lieber als das!” Sagte er und sie legten sich zurück auf das Sofa, sie hatte also nichts auf dem Herzen gehabt, sondern unter ihrem Herzen. Und legte eine Hand auf ihren Bauch und sie küssten sich.

Absatz #3

Fireball stand am Abend etwas ratlos auf dem Dachboden seiner Großeltern Hikari und sah sich um, sein Interesse an der Vergangenheit seines Vaters war heute Mittag geweckt worden, sein Großvater Sato hatte nicht viel erzählt gehabt. Und so hatte er seinen Großvater Hikari nach Fotos von seinem Vater gefragt, dieser sagte, dass er alles von ihm auf den Dachboden bringen hat lassen. “Na toll, wie soll man hier jetzt was finden.” dachte er sich, es war voll, mit Regalen voller Büchern und anderem Kram und stieg weiter nach hinten, das Holz knarrte unter seinen Füßen. 

Er sah eine Kiste, auf der Royu darauf stand, ok, er kam der Sache also näher und ging weiter und Bingo, er fand einen Ordner, auf dem der Name seines Vaters stand und blätterte darin, aber es war nichts, was sein Interesse weckte. Weiter unten im Regal stand eine weitere kleinere Kiste, er öffnete sie, und es kamen Fotos zum Vorschein: „Na, schon viel besser.” sprach er zu sich, genau danach hatte er ja auch gesucht. Er musste etwas grinsen, es waren Bilder von seinem Vater im Kindergartenalter und so glücklich sah sein Vater nicht aus, als ihm sein Baby Bruder gezeigt wurde. Dieses Bild fotografierte er sich ab und schickte es seinem Vater. Aber Fireball erkannte nun auch Ähnlichkeit mit sich selbst, so unterschiedlich sahen sie als Kinder gar nicht aus, warum hatte er eigentlich früher nie nach diesen Bildern gefragt? Er kramte weiter in der Kiste, dort lagen noch weitere einzelne Bilder, warum gab es kein Album, so wie er eines hatte? huschte ihm die Frage durch seinen Kopf, auch fiel ihm auf, das es keine Babyfots gab. “Ah, da” sagte er und griff nach einem Familienbild, er blickte nur flüchtig darauf und kramte weiter in der Kiste herum. Aber ja, es war tatsächlich das einzige Bild von seinem Vater als Baby, in den Armen seine Mutter und kniff seine Augen zusammen, seine Großmutter? Aber das Bild gefiel ihm, und er beschloss auch, dieses Bild mitzunehmen.

Er stand auf und drehte sich zum Regal, dort waren nur irgendwelche Urkunden und Auszeichnungen zu finden und eine schwarze Schultasche, welche in der Grundschule zur Uniform gehörte, er drehte und wendete diese und durch diese Aktion löste sich der rechte Schultergurt: “Ups kaputt:” kam es etwas erschrocken und als er den Gurt wieder richten wollte spürte er einen harten Gegenstand im Schulterbereich. Er wurde neugierig und fischte ihn aus der Polsterung heraus, er grinste als er ein kleines rotes Spielzeugauto in der Hand hielt, da hatte, sein Vater wohl Spielzeug mit in die Schule geschmuggelt, und sah sich das wertvolle rote Ding etwas genauer an, hm, es war nichts besonderes, aber das Auto schien seinem Vater viel bedeutet zu haben, sonst hätte er es doch nicht so versteckt. Fireball steckte es ein, um es ihm zu geben, vielleicht konnte er sich ja daran erinnern. 


Colt war einfach 2 Stunden durch die Landschaft geritten, wie schön doch Yuma außerhalb der Stadt war, das hatte er schon fast vergessen gehabt und nahm sich vor, das nächste Mal mit Robin und Joshua diese Tour zu machen. Es erinnerte ihn teilweise an Texas, trockene Landschaft, mit einer Wüstengegend, felsig, und einfach nur unangenehm heiß, so urig wurde damals der Planet Yuma auch vorgefunden, auf dem ersten Blick, tot, doch Yuma war riesig und hatte ein riesiges Meer und wasservorkommen, waren durch die Witterungen im Norden fast unerschöpflich, so konnte Yuma bewohnbar gemacht werden, die Bäume und Saaten stammen zu 90 prozent alle von der Erde, einfach nur der Wahnsinn, wie Colt fand. In der Schule damals hatte ihn das alles nicht interessiert und jetzt steht er hier mitten auf einem Planeten XX tausende Meilen von der Erde entfernt und war Teil dieser Geschichte, wo die Menschheit den Weltraum besiedelte. 

Und doch hatte ihn das Schicksal hierher geführt, er hätte Texas niemals oder gar den Planeten Erde verlassen. Nach dem Tod seiner Eltern musste er es, er konnte die Farm nicht allein bewirtschaften, geschweige denn finanzieren, sie lag brach, das Land gehörte zwar ihm und war als Erbe in seinen Besitz übergegangen.

Eigentlich hatte er ursprünglich vorgehabt, im Neuen Grenzland genug Geld zu verdienen, um die Wilcox Fam wieder zu bewirtschaften, doch genau das schien sich immer weiter zu entfernen. Sein Lebensmittelpunkt hatte er vollkommen unbewusst im Neuen Grenzland aufgebaut. Und er überlegte tatsächlich immer wieder, dieses Land in Texas zu verkaufen, nur um sich für diesen Gedanken danach gleich zu schämen. Doch es wäre ein Startkapital für seine zukünftige Familie, die er bald gründen würde, ein Startkapital zu haben.  Der Traum von Robin und ihm war es, auf Yuma ein Fleckchen Land zu finden und dort eine kleine Farm zu eröffnen, wie das genau aussehen sollte, wusste sie noch nicht, es sollte nichts großes sein, was nebenbei laufen könnte, aber ein Ort, an dem ihre Kinder eng mit der Natur aufwachsen konnten. 

Er ritt durch schönen Lichtungen, auf einer Erhöhung, die auch ein Aussichtspunkt war stieg er ab, und ließ Molly das Pferd an einem kleinen Bach trinken, er selbst ging auf die Erhöhung und blickte auf Yuma City hinab, diese Stadt wuchs und wuchs und irgendwo da unten wohnte er mit seiner Robin, auch so ein Schicksal, hätte er die Erde nicht verlassen und wäre er darauf nicht nach Alamo gegangen hätte das alles was bis jetzt geschehen war niemals stattgefunden. Damals wurden gute Schützen im Oberkommando gesucht und ausgebildet, auch das kam durch einen Umstand zu ihm, denn er heute noch nicht so richtig fassen konnte.

Und ihm kam da nur ein Name in sein Kopf, Timothy Dooley, ausgerechnet der Typ der in vielen Kopfgeldgeschichten verwickelt war, hatte ihm einen Flyer des Oberkommandos in die Hand gedrückt, mit den Worten: “Hier du bist zu schade für diese Scheiße.” und Colt wusste heute was Dooley damit gemeint hatte.

Colt blickte wieder zu der Stadt, die Ecken hatte, die man nicht im Reiseführer fand, und er musste hart schlucken, er hatte damals Dinge gesehen, die ihn manchmal heute noch verfolgten. Ja, Kopfgeld war schnelles Geld, doch der Weg zu diesen war schmutzig und blutig und nicht immer ganz legal. Warum Dooley damals so entschieden hatte, wusste der Cowboy nicht, aber doch war er ihm tatsächlich sogar dankbar, er hoffte, dass es ihm gut ging, egal wo er gerade sei und hoffte im nächsten Atemzug, dass er nicht tot war.

Er war damals mit seinen 18 Jahren voller Hass auf die Outrider gewesen, und sah die Scharfschützenausbildung, als Chance die Outrider legal zu bekämpfen und er hatte einfach nur Rache im Sinn gehabt, doch er hatte unbewusst einen Grundstein gelegt, den er heute sah und musste mit seinem Kopf schütteln. Als er sich daran erinnerte, wie Saber und später April damals plötzlich vor ihm gestanden hatten und genau ihn für Team-Ramrod haben wollten, naja, und den kleinen japanischen Rotzlöffel, den gab es noch mit dazu. Colt musste auflachen, was hatte ihn Fireball damals zur Weißglut gebracht, Wahnsinn. Und jetzt waren Saber, April und Fireball seine besten Freunde. Vor drei, fast vier Jahren hätte er das alles für absolut unwahrscheinlich gehalten. Und jetzt vermisste er Shinji, denn fast ein Jahr hatten sie sich immer nur wochenweise gesehen oder telefonierten, aber jedes Mal war es so, als ob es keine Pause dazwischen gegeben hätte, sie machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Jedoch bemerkte Colt in ihm eine Veränderung, keine negative, Fireball wurde erwachsen, Colt lächelte etwas versönlicher, in seinen Gedanken musste er zugeben, dass Captain Hikari richtig gehandelt hatte und damals einfach über Fireballs Kopf hinweg entschieden hatte, er war wirklich noch nicht so weit gewesen, das sah jetzt auch Colt ein. Sein Freund wäre irgendwann unter diesem Druck, und den Strukturen des Oberkommandos, für die er wirklich noch zu jung gewesen war, zusammengebrochen. 

Tja, vieles sieht man immer erst im Nachhinein, dachte er und steckte seine Hände in die Taschen, sein Hombre kommt wirklich aus einem Stall, wie der Schwertschwinger, diese tatsache beantwortete auch so viele Fragen, die immer über Fireball gekreist hatten, Colt hatte schon immer gespürt, dass bei ihm etwas nicht so ist, wie es schien, dass hinter seinem Hombre mehr steht, als ein einfacher Captain, der mit seinem Jet damals die Outrider hochgenommen hatte. Denn dafür war die Sache ziemlich aufgeblasen, seitens König Jarred und auch, was das KOK betraf. Und er? Ja, auch er hatte genau deswegen eine Kindheit in Frieden erlebt, das wollte er auch für seine Kinder, dafür tat er das, was er tat und er würde einen Anfang setzen, hier im Neuen Grenzland, für seine Kinder. 

Soweit hatte er nie vorausgedacht oder geplant, auch ein neues Denken, welches in ihm keimte. Für diesen Anstoß war er dankbar. Hier ist sein Platz, seine Aufgabe, seine Zukunft und er beschloss, er würde die Farm zum Verkauf ansetzen. Sein Grundstein würde immer in Texas bleiben, diesen würde er auch seinen Kindern weitergeben, die Traditionen sowie viele Besuche und Urlaube. Er drehte sich um und stieg auf Molly, seiner vierbeinigen Freundin heute, sie trabten zurück, es würde schließlich bald dämmern und Molly und auch er brauchten dringend etwas zwischen die Kiemen. Er atmete tief ein, er war mit sich im Reinen, ein Gefühl, das er schon lange nicht mehr in sich getragen hatte.

Absatz #4

Im Büro des First-Grad, endete ein Rapport der unschönen Art. Captain Hikari stellte Captain Jonnsons zur Rede und verlangte Antworten, Eagle saß vor Hikaris Schreibtisch in einem der Ledersessel, Captain Jonnsons stand schräg vor Hikaris Schreibtisch an dem der Captain saß und sich etwas zur Seite drehte und seine beine überschlug: “Ich werde sie auf unbestimmte Zeit suspendieren, Captain!” teilte er Jonnsons unverblümt mit. Und der Jonnsons fixierte Hikari und trat einen Schritt näher: “Das ist ungerechtfertigt!” Hikari sah ihn ernst an: “Sie haben mich des Verrats beschuldigt und bis die Sache geklärt ist, sind sie bis auf unbestimmte Zeit suspendiert.“ Ach, und es heißt, Captain oder Sir!” stellte Hikari klar! Jonnsons hob seinen Kopf: “Das waren nach der Schlacht gerechtfertigte Vermutungen, … Sir!” Letztes kam ihm schwer über die Lippen. Eagle beobachtete das Vorgehen im Büro. 

“Ihr erster Mann ist wer?” fragte Hikari und ging nicht auf das Gesagte von Jonnsens ein.  Jonnsons sah Hikari ernst an: “First Lieutenant Marvy!” Hikari notierte es sich und sah zu Jonnsons, der tief einatmente und zu Eagle blickte und sagte: “Mentor Eagle, ich habe mich vertrauensvoll an sie gewandt!” Eagle nickte, “Damals war ich noch kein Mentor, Captain, jedoch  ist auch ihnen bewusst, dass sie vor mir den Befehlshabenden des Verrats beschuldigt hatten.” Jonnsons blickte, abwechselnd von Eagle und zu Hikari, der zuhörte, aber weiter auf seinem Notebook schrieb, eine Schiene trug er nicht mehr, aber eine feste, etwas steife Bandage, die jedoch nun auch wieder mehr Bewegung zuließ. 

“Warum äußerten sie diese nicht bei der Antragstellung des unabhängigen Ausschusses, Captain Jonnsons?” Wollte Hikari wissen. Der Captain schaute Hikari einfach nur ungläubig an: “Woher wissen Sie das?” Hikari ließ von seinem Tun ab, stand auf und schaute Jonnsons fest in die Augen und lächelte ihm entgegen: „Das wusste ich nicht, aber jetzt weiß ich es!” Johnsons beobachtete Hikari, der selbstgefällig vor ihm stand und ihn hier und jetzt suspendiert. Captain Hikari nickte und wandte sich wieder ab und ging auf die andere Seite seines Schreibtisches, ging auf Jonnsons zu und legte ihm ein Pad vor und erklärte: “Sie sind bis auf unbestimmte Zeit suspendiert, ich enthebe ihre Befehlsgewalt auf dem Aufklärungsschiff Redwink sie laufen gehaltstechnisch auf 70 Prozent bis die Disziplinarmaßnahme für beendet erklärt wurde und danach werden sie kein Schiff mehr haben!” Jonnsons war innerlich am Beben, er konnte es gerade nicht fassen, all die Jahre, und jetzt sollte ihm das Kommando einfach so hier und jetzt entzogen werden? „Das können sie nicht tun!” funkelte er Hikari wütend an und schüttelte mit seinem Kopf. “Es heißt, Sir!” gab Hikari nochmals zu verstehen! Und zeigte mit einer Hand auf das Pad. 

Johnsons ging einen Schritt langsam auf den Schreibtisch zu und stand nun vor dem Japaner und schaute ihn direkt an, griff nach dem Pen, unterschrieb und warf den Stift auf das Pad. Hikari stand auf und bat den Captain um seine ID und Key-Card. Jonnsons sah auf und fixierte Hikari hinter dem Schreibtisch und legte den Halter mit den beiden Karten neben das Pad: “Jetzt komme ich nicht mehr aus dem Gebäude!” sagte Jonnsons und Hikari nahm sich das unterschriebene Pad und die Karten: “Doch, sie werden abgeholt!” Jonnsons nickte leicht und wandte sich zum gehen. “Auf Wiedersehen, Captain Jonsons!” Johnsons drehte sich noch mal leicht um. “Das werden wir, Captain …  Sir!” sprach er scharf und verließ das Büro. 

Hikari schaute zu Eagle, “Ich vermute, das meint er ernst.” Shinjiro nickte und schaute zur Tür: “Ich kann so jemandem keine Menschenleben anvertrauen, wer kam damals eigentlich auf diese Idee?” sprach er dabei lauter und öffnete die Tür und gab Misses Ellnys, das Pad und die Karten von Captain Jonsons. Er nickte ihr zu und ging wieder ins Büro. Eagle setzte sich bequemer hin, auch in ihm löste sich die Anspannung: “Gut, wie lange noch?” Hikari schaute auf seine Uhr: “5 Stunden!” Eagle ging in Richtung Tür: “Lass uns was essen gehen!” sagte Charles und beide machten sich auf den Weg ins Offizierskasino, im Fahrstuhl schaute Shinjiro auf seinen Kommunikator, und öffnete eine Nachricht von seinem Sohn, die vor knapp 2 Stunden eingegangen war, er öffnete das Bild und erschrak leicht im ersten Moment und musste kurz darauf etwas grinsen. 

Eagle, der Neugierige hatte einen langen Hals und fragte: “Bist du das?” und er zeigte auf den Jungen, der am liebsten gleich losheulen würde: “Ja, über Royu kann man sich doch nur freuen!” und steckte seinen Kommunikator wieder ein. Eagle musste lachen.  


Molly und Colt erreichten die große Ranch und gab dem Pferdewirt für Molly noch ein paar extra Dollar für ein leckeres Abendessen. Er stiefelte in das Hauptgebäude, um seine Rechnung zu begleichen, und stand noch für ein Glas Guavensaft an der rustikalen Bar. Da lehnte sich ein Cowboy neben ihm und beobachtete das Geschehen. Colt las sich einen Flyer, der auf der Theke lag, durch hier würde es am späten Abend Countrymusik und Linedance geben. 

“Wie geht es dir, Colt?“ sprach ihn sein Nebenmann ruhig an. Colt hatte seinen Theken Nachbarn nicht wirklich wahrgenommen, und drehte seinen Kopf in dessen Richtung und erkannte den gleichaltrigen Mann neben sich. “Howdy Neo, mir geht es gut, was treibt dich nach Yuma?” fragte er seinen alten Zimmergenossen auf Alamo. Neo nickte: “Ja, ich habe gesehen, dass es dir gut geht, du bist immer noch bei dem Star Sheriffs und auch Offizier, Glückwunsch. Ich arbeite hier in den Ställen“, erzählte Neo und stellte sich lässiger hin. Colt nahm sein Glas in die Hand und sprach: “Ja, wer hätte das gedacht!”

Neo musterte den Cowboy neben sich von oben bis unten. „Ja, seitdem du dich an Spoiled Boy gehangen hast, gab es dir Auftrieb, guter Schachzug, Colt, oder soll ich lieber Bill sagen?” Colt trank unbeeindruckt einen Schluck seines Saftes, ein Whisky würde besser zur Situation passen, dachte er, denn natürlich war ihm Neos Unterton nicht entgangen: “Nein, daran lag es bestimmt nicht!” sagte der Lockenkopf und Neo lachte darauf kurz auf: “Kaum zu fassen, das die den Kamikaze Captain zum First-Grad ernannt haben, die sind doch alle verrückt.” sprach Neo weiter und Colt stieß sich von der Theke ab und leerte sein Glas und sah zu Neo: “Du hast keine Ahnung, was du da redest, du wolltest schließlich auch ins Oberkommando.” Neo stellte sich ebenfalls gerade vor Colt und blickte den Cowboy in seine Augen: “Ja, ich hatte Pläne damals, die durchkreuzt wurden und du bist es, der keine Ahnung hat, du bist schon so tief im sumpf des Oberkommandos versunken, dass du das drumherum nicht mehr siehst. Bist bestimmt auch schon so einer, der jetzt an Karriere denkt und die Menschen nicht mehr sieht!” 

Colt winkte ab und drehte sich um, und ließ Neo stehen. “Siehst du, du redest nicht mal mehr mit mir, deinen alten Kumpel.” Colt lief weiter und sagte: “Doch würde ich, aber du redest Schwachsinn!” und er trat aus der Ranch und lief über den staubigen Sandweg zu seinem Auto. Neo überholte ihn und stellte sich vor seinen ehemaligen Zimmerkameraden: “Schwachsinn, die haben mich damals rausgeschmissen, ich habe keine Chance jemals wieder ins Oberkommando zu kommen und das auf Lebenszeit, alles wegen des Stresses mit diesem Japsen, der was hinter die Ohren braucht. Und jetzt ist sein Daddy wieder da, wie aus heiterem Himmel, weiß man wirklich, was in den 16 Jahren tatsächlich geschehen ist, schau ihn dir an, sieht so jemand aus, der in Gefangenschaft war, oder ums überleben kämpfen musste, nein so sieht jemand aus dem es gut ging und glaube mir es gibt einige die das nicht gutheißen” Colts Augen verengten sich immer mehr: “Du spinnst doch vollkommen und noch einmal so ein Spruch und du bist es der etwas hinter die Ohren bekommt, ihr seid damals zu weit gegangen.” kam es darauf von Colt.

Neo nickte überzeugt: “Siehst du, du bist schon zu tief drinnen, mit dem schottischen Adels Söhnchen hängst du doch auch zusammen, bist sein erster Mann, der mit in Hikaris Stab sitzt, Glückwunsch an ihm!” Colt trat neben Neo und wollte weitergehen. Neo hielt ihm am Arm fest: “Echt Colt? Hat dich hat die Krake Oberkommando schon geschluckt?” Colt schaute ernst zu Neo: “Geh deinen Stall ausmisten dann reden wir weiter!” sprach Colt fest und stieß Neos Arm von sich und öffnete seinen Wagen. „Pass auf spoiled Boy auf“ gab ihm Neo noch mit auf dem Weg. Colt und fuhr los und Neo blieb im Staub des Cowboys stehen und sah ihn nach. 

Absatz 5

Saber und Sincia hatten irgendwann beschlossen, diesen besonderen Tag mit einem gemeinsamen guten Essen zu feiern. Es war seit Langem sein schönster freier Tag, vielleicht sogar der beste überhaupt. Denn heute war er einfach nur der glücklichste Mann im ganzen Universum. Heute Morgen war er aufgestanden, wie an jedem anderen Morgen auch. Nichts hatte darauf hingedeutet, dass sich alles verändern würde. Und nun, am Ende dieses Tages, wusste er: Bald würde er Vater sein. Allein dieser Gedanke ließ sein Herz schneller schlagen. Und wie der Cowboy würde er in naher Zukunft ebenfalls heiraten. Ein schöner Gedanke, fand er, und doch fühlte sich das alles noch surreal an, als hätte das Leben beschlossen, ihm plötzlich mehr zu schenken, als er je zu hoffen gewagt hatte.

Es war bereits früher Abend, als sie wieder in ihr gemeinsames Zuhause zurückkehrten. Jetzt wollten sie es sich nur noch vor dem Fernseher gemütlich machen. Saber der gerade das Wohnzimmer betrat, erblickte seinen Kommunikator auf dem Sofatisch, er hatte ihn tatsächlich wegen der ganzen Aufregung liegen gelassen, seine Gedanken waren nur noch bei seiner Frau, der Hochzeit und dem Baby gewesen. “Mist!” entkam es ihm, er war nicht erreichbar gewesen. Schnell griff er nach dem Com, und tatsächlich, er hatte einige verpasste Anrufe von Misses Ellnys und eine Nachricht von Captain Hikari vor zwei Stunden! Saber riss seine Augen auf, etwas musste passiert sein! Eilig drehte er sich um und zog sich wieder seine Schuhe an, Sincia, die gerade aus dem Badezimmer kam, lief ihm erstaunt nach: “Was ist, ist etwas passiert?” fragte sie besorgt, Saber, der gerade nach seinem Autoschlüssel griff, sah sie an und gab ihr einen schnellen Kuss: “Ich weiß es nicht, ich muss los!” verließ das Haus. 

Saber saß im Auto und ließ sofort die Nummer von Misses Ellnys anrufen, er wollte wissen, was geschehen war. Sie teilte ihm mit, dass es ein „OTS-Meeting“ gäbe, welches auch noch im Gange wäre und alle ihn erwarten würden. Er wäre gleich da, teilte er ihr mit und fuhr in diesem Moment auch schon in das Parkhaus. 


Wenige Minuten später erreichte er den Vorraum des Büros und Misses Ellnys begrüßte ihn jetzt noch einmal persönlich und drückte einen Knopf und der Türöffner wurde nach einiger Zeit von innen betätigt, er konnte eintreten. Saber ging in das Büro und zu seiner Verwunderung war dieses spärlich beleuchtet, der Meetingraum war in einem gedämpften Licht gehüllt, er trat auf die geschlossene Schiebetür zu und öffnete sie, er sah Mentor Eagle, Captain Lorenz und Captain Hikari alle an ihren Stammplätzen an diesem Tisch sitzen. Auf dem Tisch standen Getränke und es lagen Akten und lose Blätter darauf verstreut, die Tablets waren bei jedem hochgeklappt und am Monitor an der Wand wurde gerade ein Einsatz in Echtzeit übertragen. Saber sah in die Runde, alle nickten ihm zu und konzentrierten sich wieder auf den Monitor. Der Schotte setzte sich neben Captain Hikari. Und schaute jetzt auch auf dem Monitor vor sich, zu sehen war eine Bodenoffensive, ganz klar eine Task Force Einheit, die gerade von der Frontkamera, welche der Befehlshaber am Körper trug, übertragen wurde, diese hatte den Nachtsichtmodus aktiviert das Bild war in einem Grünen, hellen Licht getaucht. Jetzt verstand Saber auch wum es hier genauso aussah, denn mit Licht würden auch sie nichts erkennen können.

Ab und zu wechselte das Bild in eine Vogelperspektive, dieses Bild wurde von einer Drohne oberhalb des Einsatzortes übertragen, es gab keine Funksprüche, die Mission war im vollen Gange und perfekt abgestimmt, das konnte Saber beobachten, es wurde trainiert, alle beteiligten, wussten, was sie zu tun hatten, wie lange das schon ging, wusste Saber nicht. Man sah den Gewährlauf und eine Zielerfassung, es war eine “Sturm- und Präzision G27!” Sabers Augen weiteten sich und er schaute in Richtung Captain Hikari und Lorenz, dieser neigte seinen Kopf zu Saber und erklärte ihm leise: “Dank der Bodenscanner, durch Radar und Ultraschall, konnten wir uns ein Bild machen, seit 5 Tagen wurde auf Alamo dafür trainiert,” und er zeigte dabei leicht auf den Monitor, Saber nickte: “Wer leitet diese Mission?” Lorenz antwortete: “In der Basis Colonel Hikari, ab dem Moment, wenn sie die Basis verlassen, übernehmen Colonel Rosso am Boden und Prinz Roland in der Luft. Bis jetzt lief alles nach Taktung, nur kleinere Begegnungen, welche dank der neuartigen Munition uns Zeit verschafft, die Outrider springen jetzt zeitversetzt zurück und sind für ungefähr 3 Minuten “erstarrt”, somit können sie über diese Begegnung keine aktuelle Meldung in der Phantomzohne oder wo auch immer sie sich hin Phantomisieren machen und es gibt keine Energie Warnung in der Basis, so fliegen wir erst zeitversetzt auf!” 

Sabers Augen weiteten sich, so viele Informationen, die Basis wurde also doch gestürmt. Er sah wieder zum Monitor, es gab nur Signaltöne oder Handzeichen, die Gleiter der Outrider erkannte er, an diesen sollten jetzt die Sensoren gesetzt werden, um die Energiemessung, für den weiteren Fortlauf der Entwicklung des Frühwarnsystems zu gewährleisten, zwei Männer von Royu brachten die kleinen Sender, welche nicht größer als ein Cent Stück waren an. Royu sicherte den Bereich, 3 Outrider liefen in die Halle und er gab schnelle Schüsse auf diese ab und sie lösten sich nicht auf, sie sackten zusammen, mehr passierte nicht. Captain Hikari betätigte eine Einstellung des Zeitmessers und dieser wurde um ganze 3 Minuten nach unten gesetzt, somit hätten sie für die ganze Mission nur noch 5 Minuten um da jetzt herauszukommen. Royu ging auf einen der drei am Boden liegenden Outridern zu, ein anderer Mann rannte vor die Kamera und sicherte den Bereich, aus dem die Outrider kurz vorher gekommen waren. Royu senkte sein Gewehr und hatte ein Röhrchen, welches jetzt ins Sichtfeld kam, in seiner Hand und drehte den Outrider mit seinem Fuß auf die Seite und stach damit kraftvoll durch dessen Uniform. Lorenz erklärte: “Interne Sensoren, Chips, die Intention davon ist, den wirklichen Standort der Outrider herauszufinden.” 

Dann schoss der Mann, der gerade Royu und die anderen den Feuerschutz bot, in genau diesen Gang und es hieß Rückzug. “Hat jetzt jemand mitgezählt?” fragte Captain Hikari in die Runde, 10 kam die Antwort aus Alamo von General Whitehawk und weitere bestätigten einen Schusswechsel von 10 abgefeuerten Schüssen. “Damit ist es vorbei, raus da!” sagte Hikari und schaute von seinem Tablet auf. 

Auf diesen zeichnete er jeden Schusswechsel ein und hatte den genauen Standort unterhalb der Basis im Blick. Eagle setzte sich etwas nervös auf seinem Stuhl vor, jetzt darf nicht schiefgehen: “Sie haben weniger als 40 Sekunden!” sagte er besorgt, schaute aber gebannt auf das Geschehen. Hikari nickte: „Der Angriff muss draußen geschehen und die Outrider müssen unbedingt mit den Gleitern und Hyperjumper starten!” Ein kleines Piepen wurde ausgelöst, die Männer sammelten sich aus allen Richtungen und hatten dabei nur ein Ziel, raus aus der Basis! Sollte der Schusswechsel in dieser Untergrund Basis stattfinden, hätten sie keine Chance! Royu hockte sich hin und ließ alle hinter sich abziehen, er hatte das Dunkel im Blick, das Nachtsichtgerät gab eine Sicht von 5 Metern frei. Er zündete ein weißes Rauchgas, um seinen eigenen Rückzug zu gewährleisten. 

Der Blick von oben war in ein helles Grün gewechselt, das nur bedeuten konnte, dass mehrere künstliche Lichtquellen nun anwesend waren, um den Abzug der Taskforce zu gewährleisten! Als die ersten 3 Männer die Basis verließen, ging es auch schon los. Und tatsächlich stiegen Hyperjumper in die Luft, die Outrider werteten diesen Angriff als Luftangriff. Saber atmete tief ein und beobachtete nur die rennenden Männer auf der freien Fläche, die jetzt unbedingt Unterstützung aus der Luft benötigten, um da raus zu kommen! Und dann ging es auch schon los, viele helle weise streifen die Laser, der Oberkommando Einheiten aus der Luft, bereiteten der Task-Force einen Korridor. Alle Männer zündeten nach und nach Rauchbomben, während sie liefen, um den Korridor zusätzlich zu schützen, dieser wurde immer abwechselnd von Vordermann und Hintermann geschützt. Die Frontkamera zeigte, dass Royu das Schlusslicht bildete, er verließ die Basis, und sah sich schnell um und rannte, auch er eröffnete jetzt das Feuer in die Richtung, der feindlichen Geschütze, die ganze Freifläche war durch die grellen Laser der Outrider und der Kavallerie nahezu Taghell. 

Die Vogelperspektive ließ jetzt auch Jets und Kampfschiffe der Kavallerie und Jarr erkennen Immer wieder sah man Gestein und Sand vor die Frontkamera fliegen, die Geschütze, die neben der Taskforce einschlugen, hatten immense Kraft, sein Vordermann stürzte, ein Geschoss schlug zwischen den gestürzten und Royu ein, er ging ebenfalls zu boden aber drehte sich schnell und feuerte nun, mit der etwas größeren Handfeuerwaffe, den Hyperjumper über ihnen ab! Gleich darauf stand er schnell wieder auf und zog seinen Vordermann mit sich mit. Wie man erkennen konnte, landete ein großer, schwerer Hubschrauber vor ihnen. Dieser wurde inzwischen von den ersten Männern, die die Basis verlassen hatten, gesichert. Ein Jet flog im Tiefflug. Ein Mann kam Royu entgegen gerannt und ging in die Hocke und schoss. Er gab damit seinem Colonel und dem anderen Mann der Einheit Feuerschutz. Was eine perfekte Abstimmung, wie Saber fand, was ihn jedoch am meisten beeindruckte, war, dass alles nonverbal ablief, nicht ein Funkspruch kam von Royu oder den Männern. 

Die Jet-Einheiten aus Alamo, bestätigten die Landung des Kampfhubschraubers, dieser berührte jedoch nicht den Boden, sondern schwebte zirka ein Meter über den Boden, um direkt, wenn alle an Bord waren, wieder abzuheben zu können, die ersten sprangen hinein oberhalb war ein Kampfschiff aus Alamo  das bis zum endgültigen Abzug der Task Force nur für dessen Schutz verantwortlich war. Die Jets kümmerten sich indes um die Hyperjumper und versuchten, diese oberhalb der Basis zu sammeln. Die oberen Kampfschiffe aus Jarr und Yuma, wie Saber an der Kennung auf dem Raster erkannte, senkten sich jetzt ab, der Hubschrauber verkündete seinen Start. Die Frontkamera zeigte das Royu sein großes Sturm- und Präzision G27 Gewähr ablegte und zu einer anderen Feuerwaffe griff, die hintere Luke des Hubschraubers wurde geöffnet, zwei Männer feuern aus dem Hubschrauber und schossen 5 Jumper ab.

“So, jetzt könnt ihr wieder Krach machen!” Der Hubschrauber entfernte sich schnell von der Basis und verschwand in der Dunkelheit, und Royu loggte seine Kamera aus. Saber zog seine Augenbrauen zusammen und die Videoüberwachung der Monarch Supreme übernahm, die Jets zogen sich nach oben zurück und wurden von einigen Hyperjumpern und Gleitern verfolgt, im selben Moment sah man den Boden des Geländes einsacken und eine gewaltige unterirdische Explosion sprengte das gesamte Gebiet. 

Nach 5 Minuten lichtete sich die Zerstörung und die Jets flogen über dieses Gebiet. Sie vermeldeten keinen Feindkontakt. Die Scans kamen zu denselben Ergebnissen, es war geschafft, die Basis war zerstört, mit allem, was sich in ihr befand. Auf dem Monitor tauchte nun eine Karte der genauen Position von allen Schiffen und Jets auf und die Generäle gratulieren zu dieser gelungenen Mission und Taktik, sie loggten sich alle nach und nach aus, die Karte blieb auf dem Monitor zur Überwachung stehen.

Captain Hikari stand auf und betätigte ein Modul an der Wand, welches das Licht im Raum wieder hell werden ließ und sah die drei Männer am Tisch an: “Mission erfüllt!” Eagle klatschte in seine Hände, Lorenz stand nun ebenfalls auf: „Das ging reibungsloser als gedacht!” Hikari deaktivierte den Abfangschirm und im ganzen Büro ging das Licht wieder auf normale Helligkeit. Saber musste sich seine Augen reiben, das Starren auf dem Monitor war anstrengend gewesen und er war froh, dass das Thema Basis jetzt erledigt war. 

Es war ruhig im Raum, jeder hatte gerade mit sich zu tun, um von der Konzentriertheit der letzten Stunde wieder etwas  aktiver zu werden. Lorenz war der Erste, der fragte: “Bestellen wir uns zur Feier des Tages eine Pizza?” Saber Grinste, Eagle nickte: “Also ich bin dafür!” Hikari hob seinen Arm, was wohl bedeuten sollte, “Macht was ihr wollt!” Lorenz verließ das Büro und ging zu Misses Ellnys. 

“Wo waren sie Mr. Lancelot?” fragte Hikari. Saber erklärte: “Sir, bitte entschuldigen Sie, durch die Aufregung des Tages, hatte ich meinen Kommunikator zu Hause liegen gelassen!” Eagle sah zu Saber, Hikari sah Saber auch erstaunt an: “Aufregung, sie hatten frei!” stellte dieser ruhig fest. Saber ging um seinen Stuhl, Der Schotte wusste, dass seine Anwesenheit hier keine Pflicht gewesen war und er lediglich dazu eingeladen worden war und doch erklärte er: “Ja, Sir, es ist so, ich, also wir, nun ich habe heute erfahren, dass ich Vater werde!” 

Mentor Eagle stand auf und beglückwünschte den blonden Schotten ganz herzlich, er freute sich für Saber von Herzen” Hikari nickte und grinste: “Das lasse ich gelten, meinen Glückwunsch!” kam es auch von dem Japaner. Saber nickte ihm dankend zu. Lorenz fragte, der gerade wieder das Büro betrat, als Saber diese Nachricht ausgesprochen hatte: „Soll ich gleich auch noch Champagner bestellen?” und ging auf den Highlander zu und gratulierte diesen zu dieser erfreulichen Nachricht und klopfte ihm auf seine Schulter! Misses Ellnys, die hinter Lores war, freute sich auch für den jungen Major und war ganz aus dem Häuschen und stöckelte schnell wieder aus dem Büro. Eagle sah der Sekretärin nach und musste grinsen und sagte zu Saber: “Ab morgen brauchst du es im Oberkommando, niemanden mehr zu sagen!” Saber musste lachen und sah in die Richtung, in der Misses Ellnys verschwunden war. “Und in den nächsten Monaten zählt diese Entschuldigung nicht mehr!” gab Captain Hikari beiläufig zu verstehen. Misses Ellnys kehrte mit einem Tablett auf den 5 Gläser Champagner standen zurück und verteilte diese, alle inklusive Misses Ellnys stießen auf diese schönste aller Entschuldigungen, wie sie es nun nannten an. 


Die bestellten Pizzen wurden aus der Küche geliefert, Lorenz und Mentor Eagle hatten großen Hunger, sie waren bereits den ganzen Nachmittag im Büro gewesen, um mit allen auf Alamo und Jarr die Taktik nochmals durchzugehen. Captain Hikari hatte die Tür zum Meetingraum geschlossen und er telefonierte hinter seinem Schreibtisch, stand am Fenster, von dem man einen tollen Blick über das abendliche, beleuchtete Rollfeld hatte. Er setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl und lehnte sich kurz während des Telefonats zurück und es durchzuckte ihn ein stechender kurzer Schmerz in seinem Kopf, sodass er kurz die Luft anhalten musste. 

Saber saß bei Lorenz und Eagle und natürlich war das Babythema der Gespräche Mittelpunkt. Charles schaute sich Saber an und musste schmunzeln: “Wann soll es denn soweit sein?” Fragte er den Schotten neugierig, wie er nun einmal war. Saber gab bereitwillig Auskunft: “Ende des Jahres” Lorenz rechnete und sagte: „Das ist nun auch nicht mehr so lange, davor muss geheiratet werden!” sagte er alt wissend. Saber musste kurz auflachen. „Ja, Sir, das wurde ebenfalls heute mit geplant, wir haben uns auf Juli festgelegt, aber einen Termin gibt es noch nicht!” Lorenz, der sich ein Stück Thunfisch-Pizza gönnte, nickte: “Sehen Sie, jetzt geht alles ganz schnell, wenn man selbst nicht in die Pötte kommt, übernehmen die Kinder das, die kommen wie sie wollen” sprach er aus erfahrung und musste dabei lachen. 

Eagle stimmte nickend mit ein: „Ja, kann ich bestätigen!” kommentierte der älteste in diesem Raum. “Wie hast du deine Frau kennengelernt, Charles?” wollte Lorenz wissen. Charles schmunzelte und erzählte: “In Frankreich, bei einem Urlaub, ich war gerade in der Captain-Ausbildung und wollte in die Metro steigen, da rannte mich meine Frau fast um, sie fiel mir sozusagen in meine Arme und ich habe sie nicht mehr gehen lassen!” Hikari betrat leise den Raum und setzte sich wieder und hörte dem Gespräch zu. Charles erzählte weiter. “Es war lange Zeit eine Fernbeziehung. Ich war im Grenzland beruflich sehr eingespannt. Irgendwann hatte sie beschlossen, zu mir nach Yuma zu ziehen und 10 Jahre später wurde unsere Tochter geboren und wir haben geheiratet.” 

Lorenz sah kauend zu Eagle: “Warum so spät?” Das wunderte Saber allerdings auch. Eagle musste etwas verlegen schmunzeln und gestand: “Ich habe mich nie getraut, sie zu fragen.” War seine ehrliche Antwort, Saber grinste, da war Eagle verliebt bis über beide Ohren und traute sich nicht, den nächsten Schritt zu machen. Auch Lorenz musste dabei schmunzeln. “Dann wird es ja bei dir auch bald mit Enkelkindern soweit sein!” sage Lorenz. Charles musste lachen und hielt sich den Bauch: “Ich denke das wird so schnell nicht geschehen” Saber beobachtete die Reaktion darauf, so eilig hatte es April damit wirklich nicht, sie hatte sich zwar ein wenig in Fireball verguckt, dessen war sich Saber immernoch ziemlich sicher, aber sonst schien sie keine Anstalten zu machen, was Männer anging, oder gar Familienplanung anging. “Ach, du wirst sehen, schneller als du denkst, aber an Enkelkinder möchte ich jetzt mit 43 auch noch nicht denken. Und meine Tochter heiratet nächstes Jahr.” erzählte der deutsche. Saber musste grinsen. Charles sagte belustigend: “Dann wird dich bald jemand in naher Zukunft Großvater nennen!” Lorenz verzog sein Gesicht: “Ach hör bloß auf!” winkte er ab und griff nach seinem Getränk. “Wie haben Sie Ihre Frau kennengelernt?” wollte Saber nun von Captain Lorenz wissen. Lorenz blickte zu dem jungen Major, der Familien mäßig gerade am Anfang mit allem stand und erzählte: “Auf einem Oktoberfest, sie konnte 5 Maß Bier tragen, meine Freunde und ich bestellten immer nur bei ihr, mehr weiß ich auch nicht mehr und 3 Kinder und 23 Jahre später sitze ich hier und erzähle euch das.” 

Schallendes gelächter brach aus. Ja, das gute deutsche Bier, da kann, man auch schonmal den beginn einer Liebesbeziehung vergessen, dachte sich Saber, er war sich aber sicher das Lorenz diese Geschichte damit ausgeschmückt hatte. Lorenz schaute zwischen den blonden Schotten und den Japaner hin und her und zeigte auf die 3 Pizzen auf dem Tisch: “Greift zu, die wurden extra für uns von Giovanni gemacht!” klärte Lorenz auf. Saber lehnte dankend ab: “Ich hatte bereits ein sehr gutes Abendessen!” Der deutsche zuckte darauf mit seinen Schultern und steckte sich den letzten Bissen in den Mund. 

“Und ich werde mich gleich verabschieden!” kam es als Erklärung von Shinjiro. Charles nickte: „Ja, du bekommst gute japanische Hausmannskost. Seine Frau ist eine hervorragende Köchin.” schwärmte Eagle wissentlich den anderen vor. „Ja, und das ziehe ich diesem hier vor”, kommentierte Shinjiro und blickte auf die drei großen Pizzen auf dem Meetingtisch. Lorenz nahm sich ein weiteres Stück: “Sie verwöhnt dich viel zu viel!” Saber blickte zu Captain Hikari, der immer breiter grinste: “Jeder bekommt das, was er verdient!” war dessen Antwort darauf. Lorenz biss genüsslich von seiner Pizza ab und kommentierte: “Dafür macht meine Frau den besten Sauerbraten, damit ihr mal wisst, was gute deutsche Hausmannskost ist, lade ich euch dazu mal ein!” Charles musste lachen: “Lass mich raten, dazu gibt es ein Bier!” Lorenz nickte kauend: “Natürlich!” Shinjiro stand auf und griff nach seinem Notebook: “Ich erwarte sie morgen!” und sah zu Lorenz und Saber. “Ja, Sir!” und Hikari verließ das Büro. 

Saber verabschiedete sich kurz darauf ebenfalls, er wollte den restlichen Abend noch mit Sincia die kommende Woche besprechen, auch wollten sie noch etwas für Colts Hochzeit vorbereiten, der Cowboy würde in fünf Tagen heiraten, er würde jedoch der erste sein der Vater wird, “tja Cowboy Schachmatt!” lachte er, der Schotte innerlich, als er den Fahrstuhl verließ. Das Oberkommando war ruhig, es war bereits 21 Uhr und es lief alles auf Sparflamme, was man hörte, waren die Geräte des Reinigungstrupps, die die stille und ruhe der Nacht nutzen, um das Oberkommando für den nächsten Tag wieder auf Hochglanz zu bringen. Das Offizierskasino war wie leergefegt, dort saß die Nachtschicht des Servicepersonals bei einer ausgedehnten Pause. Nie hatte er auf diese Details geachtet, wer hier alles am Laufen hielt, damit sich jeder wohlfühlte. Das Oberkommando, ist schon wie eine kleine Stadt, ein in sich geschlossener Kosmos, in dem sich jeder Berufszweig trifft. Er schlug den Weg des Parkhauses ein, der Pförtner grüßte und wünschte eine gute Nacht, Saber tat es ihm gleich und öffnete seinen Wagen, stieg ein und fuhr nach Hause.



© Echoes of the Frontier – www.echoesfrontier.de Folge uns auf Instagram & YouTube

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
Wie hat dir das Kapitel gefallen?
Bitte bewerte dieses Kapitel, Danke 💙
0 Comments
Älteste
Neueste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Prev Post

Next Post

0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.